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Dienstag, 5. September 2006
verkappte einladung, an alle die das lesen:
Wer sich am kommenden Samstag hier im Sektor Düsseldorf aufhält und für den Abend Lust auf eine nette Veranstaltung hat, der sollte links den Button drücken, mir kurz ein JAHAAA schicken. Ich antworte mit einer Einladung.
It's Stammtisch baby, und it's open for dis day.
It's Stammtisch baby, und it's open for dis day.
Horst, und warum ich jetzt 06:50 zu spät zur Arbeit komme
(Notiz z.Hd. an mich: Nie wieder "mal eben noch" Horst Schlämmer auf youTube suchen, wo ich längst im Sattel sitzen sollte, weil Chef wartet. )
ps: proud to be rheinländerin!
Ich und Karasek.
Der große Deutschtest, ich hab ihn sofort nach der Auflösung ausgeschaltet. Es interessierte mich nicht, wie viele Fehler Bushido "ey, isch bin Rappa" oder dieses Österreichische Blondchen da in ihre Hefte verewigt haben, das ist halt Privatfernsehen, das muss man nicht durch.
Aber ich zwinkerte Karasek zu, der im Diktat ebenfalls 11 Fehler verbuchen konnte, wie ich, und bei mir liegt es eindeutig an meiner seksi ss-Schwäche, ein Günther G. würde an dieser Stelle jetzt husten.
Platz 1 beim Diktat, und bei den restlichen 4 Sparten insgesamt 2 Fehler, und das mir, der immer noch so Sachen wie "Hauptwort" rausrutschen.
(Ich hab das nur wegen Hape geguckt, ICH kann über den nämlich immer noch herzlich lachen.)
Aber ich zwinkerte Karasek zu, der im Diktat ebenfalls 11 Fehler verbuchen konnte, wie ich, und bei mir liegt es eindeutig an meiner seksi ss-Schwäche, ein Günther G. würde an dieser Stelle jetzt husten.
Platz 1 beim Diktat, und bei den restlichen 4 Sparten insgesamt 2 Fehler, und das mir, der immer noch so Sachen wie "Hauptwort" rausrutschen.
(Ich hab das nur wegen Hape geguckt, ICH kann über den nämlich immer noch herzlich lachen.)
Deutschland. Ein Sommermärchen
(...)"Millionen haben diesen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft gefiebert, aber keiner war näher dran als der Regisseur Sönke Wortmann. Bis in die Kabine folgte er den WM-Helden, filmte Klinsmanns mitreißende Ansprachen, die Freudenfeiern und auch die Tränen, als das Halbfinale verloren war. Der Film hat am 3. Oktober 2006, dem Tag der deutschen Einheit, in Berlin Premiere.
Am 5. Oktober 2006 folgt der bundesweite Start in den Kinos. Angesichts der großen Begeisterung, die die FIFA WM 2006 auslöste und Deutschland zum „Weltmeister der Herzen“ machte, ist mit einem außergewöhnlich großen Interesse beim Publikum zu rechnen. Ein Teil der Erlöse wird der gemeinsamen Event-Kampagne der SOSKinderdörfer und der FIFA, „6 Dörfer für 2006“, zu Gute kommen."
via
Trailer
Noch 30 mal schlafen.
Am 5. Oktober 2006 folgt der bundesweite Start in den Kinos. Angesichts der großen Begeisterung, die die FIFA WM 2006 auslöste und Deutschland zum „Weltmeister der Herzen“ machte, ist mit einem außergewöhnlich großen Interesse beim Publikum zu rechnen. Ein Teil der Erlöse wird der gemeinsamen Event-Kampagne der SOSKinderdörfer und der FIFA, „6 Dörfer für 2006“, zu Gute kommen."
via
Trailer
Noch 30 mal schlafen.
Aus der Rubrik "Auch schon tot."
Und im Himmel packt Steve Irwin die Else Kling am Kittelsaum und wirbelt sie einmal mitsamt Wolke quer über der Lindenstrasse zum winken.
Ein Nachruf auf Steve bei Don D., der für die Annemarie bei SvenK.
Ein Nachruf auf Steve bei Don D., der für die Annemarie bei SvenK.
Montag, 4. September 2006
Liebes Volk, bitte stellen sie das Ficken ein!
Versuche am Selbst, bitte lesen!
(...)"Während die Kinder in den Büros der Eltern ihre Spielzeugdepots anlegen, wird das Klimpern aus der Teeküche immer lauter. Dem Drang der Erwachsenen zur Kaffeemaschine haftet an diesem Morgen etwas Drogensüchtiges an, die Warteschlange der Koffein-Junkies wirkt beinahe beschämend. Als wir Erwachsenen unser Nuckelzeug endlich beisammenhaben, fängt die Arbeit an."
Hier den kompletten Artikel lesen.
via Lawblog
Hier den kompletten Artikel lesen.
via Lawblog
Montag, 4. September 2006
22h30, wieder.
"Hallo Dittsche"
Es ist mindestens ein mal pro Woche schon ein Elend. Kaum kommt hier mal mächtig Wind auf, bin ich wieder nicht richtig angezogen, wie so oft, wenn mal so richtig Wind aufkommt. Ich sitze also in anliegender Körpersoftware auf der Couch, der Lüfter von Laptop röhrt um die Wette mit dem rauschenden Baum ausserhalb der vier Wände, und ich? Ich flatter nicht. Null. So rein gar nicht. In der Jeans mit Shirt, alles prall dank nachmittäglichem Besuch, mit denen man nicht nur ein Kilo Bio-Gulasch, welches insgesamt vier Stunden Kochzeit in Anspruch nahm und keine zwanzig Minuten im Topf übrig war, weg war es, und mit denen man ausserdem noch super Reizstoffe mischen konnte, was so viel heissen kann, wie Wein mit Kaffee und dann wieder Wein, nein, ich ... moment, wo war der Faden? Ach genau, der pralle Bauch im kakieskem (heute sagt man ja Oliv) Shirt, das Weinglas zwischen den Beinen balancierend, sitze ich auf dem zweitgemütlichsten Einrichtungsmöbel, das erstgemütlichste wäre natürlich das Bett, und lasse den Wind an mir vorbei. Der weht nämlich gerade so stark, dass hier die Staubmäuse von hinter dem Schrank unten rechts eine einem Western ähnliche Stimmung aufkommen lassen, und auch ich, eigentlich einen Brief erfassend, auch ich möchte jetzt mehr wie die Staubmaus sein, quer durch den Wohnraum, auch die gute Stube genannt, segeln und gänzlich befreit "Heureka, es ist ein Septembersturm!" in die Dielenbretter rufen.
Ist aber nicht. Hab ja das Falsche an. Mit den richtigen Anziehsachen könnte ich den Wohnzimmerwind nämlich bis zur Groteske steigern, jede Böe ausnutzend, die Natur zum Freunde machen, nicht zum Untertan. Ich und der Sturm, der heute ausnahmsweise mal nicht im Wasserglas stattfindet, sondern faulerweise direkt in meinem Wohnzimmer. Hach.
Hätte ich nicht, wie meist immer, das Falsche an.
Mit einem Kleid, vielleicht ein mitgebrachtes aus Griechenland, so eins mit weiten Ärmel und aus leichtem Stoff, das wärs jetzt. Heftigst flatternd würde ich hier an Laptop sitzen, Stunden über Stunden würde ich Briefe erledigen, dramatisch aussehend und dabei die gleichen flappernden Geräusche produzierend wie Segelmasten, so in etwa, und feurige Zeilen ins Internet tippen, zum Beispiel über das neue Video-Blog von der Tita, die von Hardenberg, nicht die Dita, die von Manson. Obwohl eine böse Zunge, zum Beispel meine, hätte ich das richtige an, ja behaupten könnte, die eine, also die erste, könne sich von der andern, also der zweiten, ja mal was abgucken, damits etwas spannender wird. Tu ich aber nicht. Statt dessen halte ich meine einzige Nase in den Wind und überlege, warum ich immer das Falsche anhabe, an so Abenden mit Wind im Haus.
Ist aber nicht. Hab ja das Falsche an. Mit den richtigen Anziehsachen könnte ich den Wohnzimmerwind nämlich bis zur Groteske steigern, jede Böe ausnutzend, die Natur zum Freunde machen, nicht zum Untertan. Ich und der Sturm, der heute ausnahmsweise mal nicht im Wasserglas stattfindet, sondern faulerweise direkt in meinem Wohnzimmer. Hach.
Hätte ich nicht, wie meist immer, das Falsche an.
Mit einem Kleid, vielleicht ein mitgebrachtes aus Griechenland, so eins mit weiten Ärmel und aus leichtem Stoff, das wärs jetzt. Heftigst flatternd würde ich hier an Laptop sitzen, Stunden über Stunden würde ich Briefe erledigen, dramatisch aussehend und dabei die gleichen flappernden Geräusche produzierend wie Segelmasten, so in etwa, und feurige Zeilen ins Internet tippen, zum Beispiel über das neue Video-Blog von der Tita, die von Hardenberg, nicht die Dita, die von Manson. Obwohl eine böse Zunge, zum Beispel meine, hätte ich das richtige an, ja behaupten könnte, die eine, also die erste, könne sich von der andern, also der zweiten, ja mal was abgucken, damits etwas spannender wird. Tu ich aber nicht. Statt dessen halte ich meine einzige Nase in den Wind und überlege, warum ich immer das Falsche anhabe, an so Abenden mit Wind im Haus.
hamburgs eimer 8.
Samstag, 2. September 2006
natürlich ausgedacht:
er, mit einem satz ins bett springend: komm her, du ... du...
sie, das buch schützend vor sich haltend: VORSICHT, ich hab mich mit dieser probe eingecremt, da ist selbstbräuner drin!
er, ins plümo sackend: das hätte jetzt ein romantischer moment werden können.
sie, natürlich verständnislos: du sollst das zeug ja nur nicht in den mund bekommen.
sie, das buch schützend vor sich haltend: VORSICHT, ich hab mich mit dieser probe eingecremt, da ist selbstbräuner drin!
er, ins plümo sackend: das hätte jetzt ein romantischer moment werden können.
sie, natürlich verständnislos: du sollst das zeug ja nur nicht in den mund bekommen.
Freitag, 1. September 2006
Vor Mitternacht zeitgleich mit der warmen Strömung aus dem Süden nach Hause kommen. Die Jacke joblos über der Schulter liegen haben, und an den Herbst denken, der in ein paar Minuten zumindest meteorologisch beginnt. Im Bett ist die Decke zu warm, der Wein zu schlafraubend, die Nacht hat nur vier Stunden.
Auf dem Balkon die köstlichste Luft atmen, die das Viertel hergibt, nur um diese Zeit. Es ist 5h00, es dämmert, die Fellchen essen Spinnenweben, die Spinnen entschwinden sauer die Wände hoch. Ich weiß, ich knicke energielos weg, irgendwann am Mittag, aber um diese Zeit mit diesem warmen Wind auf der Haut bemitleidet man sich für jeden Morgen, an dem man all das verschläft.
Auf dem Balkon die köstlichste Luft atmen, die das Viertel hergibt, nur um diese Zeit. Es ist 5h00, es dämmert, die Fellchen essen Spinnenweben, die Spinnen entschwinden sauer die Wände hoch. Ich weiß, ich knicke energielos weg, irgendwann am Mittag, aber um diese Zeit mit diesem warmen Wind auf der Haut bemitleidet man sich für jeden Morgen, an dem man all das verschläft.
retro.
(Und nach all den Jahren immer noch textsicher.)
Donnerstag, 31. August 2006
razor.
Das neue Mobile glüht mich mit blauem Licht und glucksenden Tönen an. Eine SMS, und ich liege unter drei braunen Decken im Fango. Es lächelt wenn es glimmt, dachte ich, und das um 9h40.
Ungwohntes Anfassen, alte Muster sind ungefragt und lösen ungewollte Reaktionen aus. Nummern sind weg, weggeglaubte plötzlich da, altes Leben, ein Abklatsch auf der SIM-Card. Ich lösche, ich erkenne nicht wieder, alles auf der Busfahrt zurück. An den Buchstaben, die der Toten, bleibe ich hängen. A. lösche ich nach einigem Zögern, er ist jetzt schon zwei Jahre weg. Das weibliche A. gucke ich zwischen zwei Haltestellen lange und intensiv an. Die Nummer kommt mir gar nicht mehr bekannt vor, und während ich "Löschen" drücke, schicke ich einen Gruß durchs Busfenster durch den Gerresheimer Wald. ("Das ist ein Eeeelch, Sieee Idioooot!" Sie weiß was damit anzufangen.) Nur bei D bleibe ich nicht hängen, das lösche ich nie, Dad mobil wird wohl immer auf meiner SIM bleiben, ich kann die Nummer nicht löschen.
Zu Hause packe ich mein altes in seine Verpackung zurück, alle Bilder sind gelöscht, das Chipkartenherz schlägt jetzt in dem mit dem Gesicht. Ich fühle mich wieder wie ein Verräter, ich kann viel gebrauchte Technik nicht gut weglegen und aussortieren.
Meine alte Laptop-Schnappe weg, mein altes Mobile weg, Papa weg, dicke Haut weg.
(In jeder Maschine wohnt ein Buddha, in jedem Stein eine Welt.)
PS: Was ich eigentlich sagen wollte, war: Ich nehme jetzt auch Klingeltöne entgegen.
Ungwohntes Anfassen, alte Muster sind ungefragt und lösen ungewollte Reaktionen aus. Nummern sind weg, weggeglaubte plötzlich da, altes Leben, ein Abklatsch auf der SIM-Card. Ich lösche, ich erkenne nicht wieder, alles auf der Busfahrt zurück. An den Buchstaben, die der Toten, bleibe ich hängen. A. lösche ich nach einigem Zögern, er ist jetzt schon zwei Jahre weg. Das weibliche A. gucke ich zwischen zwei Haltestellen lange und intensiv an. Die Nummer kommt mir gar nicht mehr bekannt vor, und während ich "Löschen" drücke, schicke ich einen Gruß durchs Busfenster durch den Gerresheimer Wald. ("Das ist ein Eeeelch, Sieee Idioooot!" Sie weiß was damit anzufangen.) Nur bei D bleibe ich nicht hängen, das lösche ich nie, Dad mobil wird wohl immer auf meiner SIM bleiben, ich kann die Nummer nicht löschen.
Zu Hause packe ich mein altes in seine Verpackung zurück, alle Bilder sind gelöscht, das Chipkartenherz schlägt jetzt in dem mit dem Gesicht. Ich fühle mich wieder wie ein Verräter, ich kann viel gebrauchte Technik nicht gut weglegen und aussortieren.
Meine alte Laptop-Schnappe weg, mein altes Mobile weg, Papa weg, dicke Haut weg.
(In jeder Maschine wohnt ein Buddha, in jedem Stein eine Welt.)
PS: Was ich eigentlich sagen wollte, war: Ich nehme jetzt auch Klingeltöne entgegen.
reisenotizen, 16. seite.
Sonntag, 25. Juni 06
Paris - Düsseldorf
Sintflut, 17°C Paris (29° in Dedorf)
„Von Ghetto zu Ghetto.“
Es gibt Städte, in denen wache ich absolut gerne auf, und Paris liegt da komischerweise weit vorn. Diese Stadt, die genau genommen nur an einem langen Strang mit Nebengassen so richtig schön ist, der Rest Schmuddel und Moloch, sich ausweitend wie eine Flechte. Aber trotzdem! (sowieso eine absolut tolle Antwort auf vieles, „Trotzdem“.)
Heute morgen also auf Tantchens Couch mit einem satten Grinsen wach geworden, und da gestern Abend ein schlauer Mensch einen Riegel vor Sightseeing geschoben hatte, und wir statt dessen ein wenig per Pedes durch Bagnolet und seine neuen, künstlichen Parkanlagen liefen, die entfernte Gewitterfront anhimmelnd, schoben wir also heute früh los und einen weiteren Riegel zwischen Eiffelturm und frühe Abfahrt. Wir wollten nicht weg.
Wie viele Küßchen zum Abschied nun gewechselt wurden, ich weiß es nicht mehr, in Paris knutscht man ja vier mal zu jedem Anlass, also zwei mal pro Seite pro Person, und selbst wenn man nur mal etwas länger auf Toilette war, kann es einem Blühen, dass man der sehr herzlichen, wenn auch sehr feuchten und vor allem Zeitaufwendigen Prozedur direkt noch mal unterzogen wird, zur Sicherheit. Da kommt keiner unterknutscht raus, aus der Stadt, so auch wir nicht. Noch die Wangen trocken rubbelnd fielen wir in den nächsten Supermarkt ein, der, wie die anderen hier auch, Sonntags geöffnet hat und von bewaffneter schwarzer Security geschützt wurde. Komisches Gefühl, so am Sonntag Morgen in einem Supermarkt mit Knarre im Augenwinkel. Der nette Wachmann schenkte mir am Ende noch ein Schokoladenbonbon, und die von Tantes Nachbarin in einer Garage eingesperrte Katze wurde auch noch flugs befreit, himmel, sind die allte nett da! Die Nachbarn sind übrigens Jugoslawen, schon seit ewig in Paris lebend, mit einer Katze namens „Tina“. Kann mir das bitte mal wer erklären? All das sind Kleinigkeiten, die den Tag mit Andenken füllten, und nun diese Seite hier.
Kurz darauf mit M. wieder im Pariser Stadtverkehr. Der muss mal als Franzose gelebt haben, so einheimisch wie der die Innenstadt befährt. Ich kenne selbst Franzosen, die in Paris jede Fortbewegung mit dem Auto meiden wie der Teufel das Weihwasser, nicht so M., der mit runtergekurbelten Fenstern fröhlich mitmischt, schimpft und Taxifahrer abhängt. Ich, ganz die gelassene Beifahrerin, kralle mich am Gurt fest und schreie wild gestikulierend wie einhändig Fussgänger an, welche bei rot gehen und uns anmaulen, weil wir bei grün fahren. Herrlich, wenn jeder seine Rolle kann. Die spinnen, die Pariser.
Und so dehnten wir den Vormittag und unsere kaum noch aufschiebbare Rückfahrt Teil 3 um ein weiteres mal Eiffelturm gucken bei strömenden Regen, laut bemeckernd, dass die tatsächlich neue Strassen einmal um den Turm rumgeteert haben, auf das die Amis nur noch aus ihren Reisebussen fallen und ein paar Meter zum Aufzug gehen müssten.
Das es Sinn macht, auf der grünen Meile, auf hellem Kies auf dieses Bauwerk zuzulaufen, darauf kommen die scheinbar nicht mehr.

(Ein Stück Pariser Himmel. Es regnet, deswegen auch ein Stück Schirm.)
Noch einen Café Crema in St.Germain, mit warmer Tarte und einem Eimer voll Viertelflair, und das alles für lasche wie knappe 20 Euro, das ist halt auch Paris.
Die nächsten 500 km bei übelstem Platzregen inklusive einer anfänglichen Ehrenrunde – wie immer ohne Stadtplan – auf der inneren wie äußeren Peripherique vom klitschnassen Paris, die uns eine Extrarunde von 40 Minuten immer links rum einbrachte, all das lasse ich im Detail weg. Am Ende kamen wir in Düsseldorf an, es war drückend, und das Gewitter brachten wir gleich aus Belgien mit.
In der Wohnung Ameisen, mein Balkondschungel halb tot und eine Unlust auf Düsseldorf, die sich in Frankreich aber mal kräftig gewaschen hat. Katzenjammer und Fellchenfreude!
Das sehr dünn wirkende Leaderfellchen freut sich halb blöd, alles schnurrt und wir schweigen entzückt, gucken später zerknittert Fussball, essen trotzig labbriges Baguette, welches die Reise überlebt hat.
Morgen arbeiten, kein Laptop und eine fühlbare Wende vor der Tür, das wird heiter.
-fin-
----
Du weißt nich, was hier los ist, und warum Du mitten in Frankreich liest? Hier gehts zum Anfang:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7
Tag 8
Tag 9
Tag 10
Tag 11
Tag 12
Tag 13
Tag 14
Tag 15
Paris - Düsseldorf
Sintflut, 17°C Paris (29° in Dedorf)
„Von Ghetto zu Ghetto.“
Es gibt Städte, in denen wache ich absolut gerne auf, und Paris liegt da komischerweise weit vorn. Diese Stadt, die genau genommen nur an einem langen Strang mit Nebengassen so richtig schön ist, der Rest Schmuddel und Moloch, sich ausweitend wie eine Flechte. Aber trotzdem! (sowieso eine absolut tolle Antwort auf vieles, „Trotzdem“.)
Heute morgen also auf Tantchens Couch mit einem satten Grinsen wach geworden, und da gestern Abend ein schlauer Mensch einen Riegel vor Sightseeing geschoben hatte, und wir statt dessen ein wenig per Pedes durch Bagnolet und seine neuen, künstlichen Parkanlagen liefen, die entfernte Gewitterfront anhimmelnd, schoben wir also heute früh los und einen weiteren Riegel zwischen Eiffelturm und frühe Abfahrt. Wir wollten nicht weg.
Wie viele Küßchen zum Abschied nun gewechselt wurden, ich weiß es nicht mehr, in Paris knutscht man ja vier mal zu jedem Anlass, also zwei mal pro Seite pro Person, und selbst wenn man nur mal etwas länger auf Toilette war, kann es einem Blühen, dass man der sehr herzlichen, wenn auch sehr feuchten und vor allem Zeitaufwendigen Prozedur direkt noch mal unterzogen wird, zur Sicherheit. Da kommt keiner unterknutscht raus, aus der Stadt, so auch wir nicht. Noch die Wangen trocken rubbelnd fielen wir in den nächsten Supermarkt ein, der, wie die anderen hier auch, Sonntags geöffnet hat und von bewaffneter schwarzer Security geschützt wurde. Komisches Gefühl, so am Sonntag Morgen in einem Supermarkt mit Knarre im Augenwinkel. Der nette Wachmann schenkte mir am Ende noch ein Schokoladenbonbon, und die von Tantes Nachbarin in einer Garage eingesperrte Katze wurde auch noch flugs befreit, himmel, sind die allte nett da! Die Nachbarn sind übrigens Jugoslawen, schon seit ewig in Paris lebend, mit einer Katze namens „Tina“. Kann mir das bitte mal wer erklären? All das sind Kleinigkeiten, die den Tag mit Andenken füllten, und nun diese Seite hier.
Kurz darauf mit M. wieder im Pariser Stadtverkehr. Der muss mal als Franzose gelebt haben, so einheimisch wie der die Innenstadt befährt. Ich kenne selbst Franzosen, die in Paris jede Fortbewegung mit dem Auto meiden wie der Teufel das Weihwasser, nicht so M., der mit runtergekurbelten Fenstern fröhlich mitmischt, schimpft und Taxifahrer abhängt. Ich, ganz die gelassene Beifahrerin, kralle mich am Gurt fest und schreie wild gestikulierend wie einhändig Fussgänger an, welche bei rot gehen und uns anmaulen, weil wir bei grün fahren. Herrlich, wenn jeder seine Rolle kann. Die spinnen, die Pariser.
Und so dehnten wir den Vormittag und unsere kaum noch aufschiebbare Rückfahrt Teil 3 um ein weiteres mal Eiffelturm gucken bei strömenden Regen, laut bemeckernd, dass die tatsächlich neue Strassen einmal um den Turm rumgeteert haben, auf das die Amis nur noch aus ihren Reisebussen fallen und ein paar Meter zum Aufzug gehen müssten.
Das es Sinn macht, auf der grünen Meile, auf hellem Kies auf dieses Bauwerk zuzulaufen, darauf kommen die scheinbar nicht mehr.

(Ein Stück Pariser Himmel. Es regnet, deswegen auch ein Stück Schirm.)
Noch einen Café Crema in St.Germain, mit warmer Tarte und einem Eimer voll Viertelflair, und das alles für lasche wie knappe 20 Euro, das ist halt auch Paris.
Die nächsten 500 km bei übelstem Platzregen inklusive einer anfänglichen Ehrenrunde – wie immer ohne Stadtplan – auf der inneren wie äußeren Peripherique vom klitschnassen Paris, die uns eine Extrarunde von 40 Minuten immer links rum einbrachte, all das lasse ich im Detail weg. Am Ende kamen wir in Düsseldorf an, es war drückend, und das Gewitter brachten wir gleich aus Belgien mit.
In der Wohnung Ameisen, mein Balkondschungel halb tot und eine Unlust auf Düsseldorf, die sich in Frankreich aber mal kräftig gewaschen hat. Katzenjammer und Fellchenfreude!
Das sehr dünn wirkende Leaderfellchen freut sich halb blöd, alles schnurrt und wir schweigen entzückt, gucken später zerknittert Fussball, essen trotzig labbriges Baguette, welches die Reise überlebt hat.
Morgen arbeiten, kein Laptop und eine fühlbare Wende vor der Tür, das wird heiter.
-fin-
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Du weißt nich, was hier los ist, und warum Du mitten in Frankreich liest? Hier gehts zum Anfang:
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Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7
Tag 8
Tag 9
Tag 10
Tag 11
Tag 12
Tag 13
Tag 14
Tag 15
Mittwoch, 30. August 2006
reisenotizen, 15. seite.
Samstag, 24. Juni 06
Couhé – Amboise – Blois- Paris
Gewitter & Sonne, 33 °C
„Von Sightseeing und Flüssigwerdung“
Das morgendliche Aufwachen wird immer besser. Heute morgen ging das so:
Erst ein ohrenzerberstender Donner, so einer von der peitschenden Sorte, und dann im direkten Anschluss ein „Huch“ (ich) und ein „ACHDUSCHEISSE!“ (M.), alles aus einem Zelt, es war zehn vor sieben.
Vor dem Zelt Totenstille (die Kröten, welche mich und meinem Zeltkoller die ganze Nacht wachhielten mit ihrem herzigen Werbungsgegröhle, die hielten eingeschüchtert vom bevorstehenden Weltuntergang endlich mal den Rand!) und netterweise ein paar Angler auf der anderen Uferseite, also so drei Meter Luftlinie entfernt, die mein „ach, morgen früh strull ich einfach ins Dickicht“ direkt im Keim erstickten und zur Toilettenhauswanderung nötigten.
Was macht man zuerst, wenn die Welt untergeht? Genau. Ich rannte mit einer Zahnbürste und einem Handtuch bewaffnet Richtung Klo-und Waschhaus, und M. machte uns noch flott einen Instantkaffee, während er anfing, die Zelte abzubrechen (sorry, der musste sein!). Als ich nach knapp zwei Minuten (mal wieder persönliche Bestzeit geschafft) zurück rannte, konnte ich an den verdutzten Gesichtern aller englischen Camper locker ablesen, dass die mich für völlig verrückt hielten, immerhin rannte ich mit einer Zahnbürste Richtung Wildnis.
Und erst auf dem Rückweg sah ich die ganze bedrohliche Front über uns, und die war mächtig schwarz. Als gute Bloggerin dachte ich natürlich, noch schnell ein Photo, so viel Zeit muss sein, aber das bekam man nicht auf einen Chip, das musste man gesehen haben.

(Leider konnte auch Photoshop die unermessliche Dramatik des Himmels nicht erretten, man muss sich diese denken.)
Der Rest war eher so „Spiele ohne Grenzen“. Blitz wie Donner gaben sich quasi die Klinke in die Hand, wir stopften Auto bis es aus allen Ecken quoll, die Mimose Claude bekam noch eine Dusche ab und wurde als letztes, mit den Body-Boards ins Heck gewuchtet, und mit ein paar nassen Dingen waren wir um Punkt 7h20 fertig.
Abreise erst ab 8h00. Na ja.
Während wir im Waschhaus nasse Zeltböden mit Zewa trocken rubbelten, kam Betriebsamkeit auf. Es wurde gespült, verdaut, gelacht und geduscht. Ich dachte, ein bißchen Stil muss sein, auch auf einem Campingplatz, und holte meine Wimperntusche aus den unendlichen Weiten von Auto. Und während ich so im Rückspiegel gelassen vor mich hintuschte, hörte ich in der einen Sekunde noch direkt neben mir ein fröhliches „Good morning“ und gleich darauf ein lautes, dumpfes Glucksen, und zwar genau so eins, wie es ein Chemie-Klo macht, wenn es hurtig entleert wird. Direkt neben mir! Es folgte ein Marsch von Engländern mit Waschzeug, die noch eben schnell das Chemie-Klo unterm Arm hatten, gefolgt von einer Madame in einem Bademantel auf dem in Kursiv „Hot Dog“ stand. Die Kamera war leider unerreichbar, dafür hatte ich jetzt getunte Wimpern, die Nacht mit Zeltkoller sah man mir heute erst mal nicht mehr an.
Für den heutigen Rückreisetag nahmen wir uns die Schnellstrassen und die Loire vor. HERRLICH, sag ich da. Mit ein paar Tagen mehr Zeit sollte man da durch und in jede Höhle mit Tür sollte man da rein, Wein probieren der dort allerorts gepriesen wird. Bei einer Strassenanzeige von 41°kann man sich selber phantastisch in jeder dieser Höhlen vorstellen, an edlen Tropfen nippend und „Hmmmm, c’est bon!“ jubilierend.
Es sah so verdammt toll aus, und wir hatten keine Zeit mehr übrig. Na ja, dran vorbei ist besser als nie gesehen, gerechtigkeitshalber besichtigten wir dann gegen Mittag Amboise, assen wie mindestens ein ganzer Trupp Götter in einem oberschnuckelsuperhinterhof (tschulldigung) köstlichste Kreationen in vier Gängen, und eierten danach in Roségeneigter Haltung durch die schmalen wie heissen Gassen an den Herrensitzen vorbei. In einem Schloss war ich auf einer öffentlichen Toilette und dachte, dass die hier in Amboise entweder eine Menge Stil oder zu wenig Platz haben.

(Amboise. Was aß und strullte ich fürstlich in Dir!)
Nach einer kleinen Ewigkeit an Loire flatterten wir lecker schwitzig und auf Abenteuer eingestellt in die Pariser Peripherique ein. Und mir bleibt nur eins zu sagen: Wie wir das immer schaffen, Tante tatsächlich zu finden, ohne Stadtplan, nur mit dem ausgestrecktem Finger im Wind, das bleibt mir ein ewiges Rätsel, aber Glück scheint auch da eine gewichtige Rolle zu spielen.
Jetzt sitze ich wieder in dieser kleinen Strasse in diesem urbanen Viertel, auf der kleinen Treppe, wie schon vor etwas über zwei Wochen und kritzel Seite für Seite des Moleskine voll. Gleich soll es weiter gehen, rein ins Paris, St. Germain, vielleicht noch ein Friedhof oben drauf, gibts ja genug hier, und ich fühle mich bleiern. Aber warum aufhören, wenn man morgen schon wieder im doofen wie gewohnten Umfeld sitzt?
Die Fellchen, auf die freu ich mich, der Rest ließe sich mitnehmen, woanders lieb haben oder einladen.
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Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
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Tag 9
Tag 10
Tag 11
Tag 12
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Couhé – Amboise – Blois- Paris
Gewitter & Sonne, 33 °C
„Von Sightseeing und Flüssigwerdung“
Das morgendliche Aufwachen wird immer besser. Heute morgen ging das so:
Erst ein ohrenzerberstender Donner, so einer von der peitschenden Sorte, und dann im direkten Anschluss ein „Huch“ (ich) und ein „ACHDUSCHEISSE!“ (M.), alles aus einem Zelt, es war zehn vor sieben.
Vor dem Zelt Totenstille (die Kröten, welche mich und meinem Zeltkoller die ganze Nacht wachhielten mit ihrem herzigen Werbungsgegröhle, die hielten eingeschüchtert vom bevorstehenden Weltuntergang endlich mal den Rand!) und netterweise ein paar Angler auf der anderen Uferseite, also so drei Meter Luftlinie entfernt, die mein „ach, morgen früh strull ich einfach ins Dickicht“ direkt im Keim erstickten und zur Toilettenhauswanderung nötigten.
Was macht man zuerst, wenn die Welt untergeht? Genau. Ich rannte mit einer Zahnbürste und einem Handtuch bewaffnet Richtung Klo-und Waschhaus, und M. machte uns noch flott einen Instantkaffee, während er anfing, die Zelte abzubrechen (sorry, der musste sein!). Als ich nach knapp zwei Minuten (mal wieder persönliche Bestzeit geschafft) zurück rannte, konnte ich an den verdutzten Gesichtern aller englischen Camper locker ablesen, dass die mich für völlig verrückt hielten, immerhin rannte ich mit einer Zahnbürste Richtung Wildnis.
Und erst auf dem Rückweg sah ich die ganze bedrohliche Front über uns, und die war mächtig schwarz. Als gute Bloggerin dachte ich natürlich, noch schnell ein Photo, so viel Zeit muss sein, aber das bekam man nicht auf einen Chip, das musste man gesehen haben.

(Leider konnte auch Photoshop die unermessliche Dramatik des Himmels nicht erretten, man muss sich diese denken.)
Der Rest war eher so „Spiele ohne Grenzen“. Blitz wie Donner gaben sich quasi die Klinke in die Hand, wir stopften Auto bis es aus allen Ecken quoll, die Mimose Claude bekam noch eine Dusche ab und wurde als letztes, mit den Body-Boards ins Heck gewuchtet, und mit ein paar nassen Dingen waren wir um Punkt 7h20 fertig.
Abreise erst ab 8h00. Na ja.
Während wir im Waschhaus nasse Zeltböden mit Zewa trocken rubbelten, kam Betriebsamkeit auf. Es wurde gespült, verdaut, gelacht und geduscht. Ich dachte, ein bißchen Stil muss sein, auch auf einem Campingplatz, und holte meine Wimperntusche aus den unendlichen Weiten von Auto. Und während ich so im Rückspiegel gelassen vor mich hintuschte, hörte ich in der einen Sekunde noch direkt neben mir ein fröhliches „Good morning“ und gleich darauf ein lautes, dumpfes Glucksen, und zwar genau so eins, wie es ein Chemie-Klo macht, wenn es hurtig entleert wird. Direkt neben mir! Es folgte ein Marsch von Engländern mit Waschzeug, die noch eben schnell das Chemie-Klo unterm Arm hatten, gefolgt von einer Madame in einem Bademantel auf dem in Kursiv „Hot Dog“ stand. Die Kamera war leider unerreichbar, dafür hatte ich jetzt getunte Wimpern, die Nacht mit Zeltkoller sah man mir heute erst mal nicht mehr an.
Für den heutigen Rückreisetag nahmen wir uns die Schnellstrassen und die Loire vor. HERRLICH, sag ich da. Mit ein paar Tagen mehr Zeit sollte man da durch und in jede Höhle mit Tür sollte man da rein, Wein probieren der dort allerorts gepriesen wird. Bei einer Strassenanzeige von 41°kann man sich selber phantastisch in jeder dieser Höhlen vorstellen, an edlen Tropfen nippend und „Hmmmm, c’est bon!“ jubilierend.
Es sah so verdammt toll aus, und wir hatten keine Zeit mehr übrig. Na ja, dran vorbei ist besser als nie gesehen, gerechtigkeitshalber besichtigten wir dann gegen Mittag Amboise, assen wie mindestens ein ganzer Trupp Götter in einem oberschnuckelsuperhinterhof (tschulldigung) köstlichste Kreationen in vier Gängen, und eierten danach in Roségeneigter Haltung durch die schmalen wie heissen Gassen an den Herrensitzen vorbei. In einem Schloss war ich auf einer öffentlichen Toilette und dachte, dass die hier in Amboise entweder eine Menge Stil oder zu wenig Platz haben.

(Amboise. Was aß und strullte ich fürstlich in Dir!)
Nach einer kleinen Ewigkeit an Loire flatterten wir lecker schwitzig und auf Abenteuer eingestellt in die Pariser Peripherique ein. Und mir bleibt nur eins zu sagen: Wie wir das immer schaffen, Tante tatsächlich zu finden, ohne Stadtplan, nur mit dem ausgestrecktem Finger im Wind, das bleibt mir ein ewiges Rätsel, aber Glück scheint auch da eine gewichtige Rolle zu spielen.
Jetzt sitze ich wieder in dieser kleinen Strasse in diesem urbanen Viertel, auf der kleinen Treppe, wie schon vor etwas über zwei Wochen und kritzel Seite für Seite des Moleskine voll. Gleich soll es weiter gehen, rein ins Paris, St. Germain, vielleicht noch ein Friedhof oben drauf, gibts ja genug hier, und ich fühle mich bleiern. Aber warum aufhören, wenn man morgen schon wieder im doofen wie gewohnten Umfeld sitzt?
Die Fellchen, auf die freu ich mich, der Rest ließe sich mitnehmen, woanders lieb haben oder einladen.
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