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Dienstag, 31. März 2009
#42
Little darling, it's been a long cold lonely winter
Little darling, it feels like years since it's been here
Here comes the sun, here comes the sun
and I say it's all right
Little darling, the smiles returning to the faces
Little darling, it seems like years since it's been here
Here comes the sun, here comes the sun
and I say it's all right
Sun, sun, sun, here it comes.
Little darling, it feels like years since it's been here
Here comes the sun, here comes the sun
and I say it's all right
Little darling, the smiles returning to the faces
Little darling, it seems like years since it's been here
Here comes the sun, here comes the sun
and I say it's all right
Sun, sun, sun, here it comes.
Freitag, 27. März 2009
#41
Letzte Nacht im Traum rief ich plötzlich laut "DA! Ich habs wiedergefunden!" aus, und notierte mit einem kratzenden Bleistift die URL einer Seite in mein Notizbuch.
Die Seite war ein Sammeldings für Kurzfilme, und es waren genau 1000 zum ansehen dort eingestellt.
Traumdeuter der Welt: Ich bin ratlos.
Macht sich da ein Freizeitwunsch des nächtens Platz und will mein freizeitendes Ich tatsächlich nichts anderes, als 1000 Kurzfilme im Internet ansehen?
Ist das eine verschlüsselte Botschaft von oben, dass ich nur noch 1000 Kurzfilme Zeit habe, und mir deshalb mal besser den Link notiere?
Hat Hirn nur mal eben Lust auf nichts und lässt alte Bänder laufen von damals, als man Links noch mit Bleistift auf ein Stück Papier notierte?
Wann läuft der erste Traum im Twitter-Format?
Die Seite war ein Sammeldings für Kurzfilme, und es waren genau 1000 zum ansehen dort eingestellt.
Traumdeuter der Welt: Ich bin ratlos.
Macht sich da ein Freizeitwunsch des nächtens Platz und will mein freizeitendes Ich tatsächlich nichts anderes, als 1000 Kurzfilme im Internet ansehen?
Ist das eine verschlüsselte Botschaft von oben, dass ich nur noch 1000 Kurzfilme Zeit habe, und mir deshalb mal besser den Link notiere?
Hat Hirn nur mal eben Lust auf nichts und lässt alte Bänder laufen von damals, als man Links noch mit Bleistift auf ein Stück Papier notierte?
Wann läuft der erste Traum im Twitter-Format?
Donnerstag, 26. März 2009
#40
#39
Für die Statistik.
-Weitere gepackte Kartons: 0
-Erledigter Arbeitsberg vor Umzug (in%): 55% (gefühlt 1%)
-Winterspeck bleibt trotz kalendarischem Frühling, M. ist ein Jahr älter, der Umbau von Haus wird täglich um die 100% teurer und die Diskussionen um Toiletten sind längst nicht am Ende.
-Schnafte Momente: Gestern im Aussenbecken. Kann mir einer der Spassgötter kurz umreißen, warum ich grad bei eiskaltem Wetter und Platzregen im Bikini im Schwimmbecken draußen besonders zufrieden bin?
-Vertane Zeit: 0
Wir schalten um zum Wetter.
-Weitere gepackte Kartons: 0
-Erledigter Arbeitsberg vor Umzug (in%): 55% (gefühlt 1%)
-Winterspeck bleibt trotz kalendarischem Frühling, M. ist ein Jahr älter, der Umbau von Haus wird täglich um die 100% teurer und die Diskussionen um Toiletten sind längst nicht am Ende.
-Schnafte Momente: Gestern im Aussenbecken. Kann mir einer der Spassgötter kurz umreißen, warum ich grad bei eiskaltem Wetter und Platzregen im Bikini im Schwimmbecken draußen besonders zufrieden bin?
-Vertane Zeit: 0
Wir schalten um zum Wetter.
Montag, 23. März 2009
#38
PS: Wer hat das denn bitte aus dem Internet gehoben, liebe Referrer? Dieses Interview über Sex und Freunde ist über drei Jahre alt (Antworten gelten aber immer noch!).
#37
Man kommt ja zu nichts, während man an allem kurbelt.
Heute morgen angestrengtes Jonglieren mit Telefonaten, mit Maklern am Montag (Ach so, sie sind da jetzt quasi bezahlt und raus?), mit Schneidern (Hallo. Wollte nur mal Hallo sagen. Hallo also, und tschüß.), mit Hausbesitzern (Da ist ein Riss im Dachbalken. - Nein, das ist mir egal, dass der schon 30 Jahre besteht, weil der ist über meinem Bett!), mit jeden und anderen, alle nett, wenn es keine bezahlten sind.
Wir schalten um zur Statistik: Gepackte Kartons: 7.
Belohnung für den Tag mit Räumen und Packen und Waschen und Schrubben: Sport.
Kaum auf dem Rad, schon fing es an zu schütten. Also schon vor dem ersten Kick und Tritt nass, danach erst Recht. In der Umkleide danach Frühjahrsbären auf Augenhöhe. Nehme mir vor, meine Schuhe wegen eben dieser Augenhöhe nicht mehr im Sitzen zuzubinden.
Auf dem Rückweg so ein kleines Unwetter, dass ich quasi blind auf dem Rad den Oberbilker Berg runter bin, im Ohr Metallica, dabei debil grinsend, seek and destroy und so, und Rad und ich am Ende Kiemenansätze und nasse Jeans.
Noch einen Monat und ein paar Mal räumen, dann ist endlich Zeit für alles andere, und wenn der Lavendel sich festwurzelt werden Dinge getippt und dabei Füsse gebräunt und generell ist heute ein schnafter Tag für alles was anliegt.
Ich kann im Regen Glück empfinden!
Das muss man mal so sagen.
Heute morgen angestrengtes Jonglieren mit Telefonaten, mit Maklern am Montag (Ach so, sie sind da jetzt quasi bezahlt und raus?), mit Schneidern (Hallo. Wollte nur mal Hallo sagen. Hallo also, und tschüß.), mit Hausbesitzern (Da ist ein Riss im Dachbalken. - Nein, das ist mir egal, dass der schon 30 Jahre besteht, weil der ist über meinem Bett!), mit jeden und anderen, alle nett, wenn es keine bezahlten sind.
Wir schalten um zur Statistik: Gepackte Kartons: 7.
Belohnung für den Tag mit Räumen und Packen und Waschen und Schrubben: Sport.
Kaum auf dem Rad, schon fing es an zu schütten. Also schon vor dem ersten Kick und Tritt nass, danach erst Recht. In der Umkleide danach Frühjahrsbären auf Augenhöhe. Nehme mir vor, meine Schuhe wegen eben dieser Augenhöhe nicht mehr im Sitzen zuzubinden.
Auf dem Rückweg so ein kleines Unwetter, dass ich quasi blind auf dem Rad den Oberbilker Berg runter bin, im Ohr Metallica, dabei debil grinsend, seek and destroy und so, und Rad und ich am Ende Kiemenansätze und nasse Jeans.
Noch einen Monat und ein paar Mal räumen, dann ist endlich Zeit für alles andere, und wenn der Lavendel sich festwurzelt werden Dinge getippt und dabei Füsse gebräunt und generell ist heute ein schnafter Tag für alles was anliegt.
Ich kann im Regen Glück empfinden!
Das muss man mal so sagen.
Sonntag, 22. März 2009
#36
Hallo Berlin!
(Die wirklich tolle Ausstellung Tagwerke -wo auch mein miagolare ein kleiner Teil von ist- hat jetzt die Hauptstadt erreicht.)
(Die wirklich tolle Ausstellung Tagwerke -wo auch mein miagolare ein kleiner Teil von ist- hat jetzt die Hauptstadt erreicht.)
Samstag, 21. März 2009
#35
Die letzten Tage.
Angenehme Arbeit, viel zu Fuß unterwegs, seltsame Anrufe und Samenpost von Öko-Samen-Bauern.
Meine Mutter wurde 70.
Am Tisch des Oberkasseler Italieners keine Freundin und kein Freund, nur M., und ich, und mein Ex-Chef und mein Ex-Kollege und deren neue Frauen, von denen eine tief im Hintern meiner Mutter steckte und ihr immer von ihrer Sauce abgeben wollte.
Ich, gegenüber sitzend, sollte eigentlich die sein, die Sauce teilt und im Hintern steckt, aber mir liegt das so fern, vor allem bei meinem Mutter- und Saucen- und Tochterverhältnis. Statt dessen säuberlich und säuerlich, zumindest kurzfristig, unterhalte Chefs und Kollegen und amüsiere mich fast königlich, gucke Sportwagen auf iPhones, erkläre, dass mein Mann mein Nicht-Mann ist weil wir Heirat abwehren und belle den Kellner an, dass der Wein auch im dritten Anlauf zu warm ist. Leichter roter darf ruhig um die 14 ° Auslieferungstemperatur haben, schweren hatte ich da nicht, aber das ist ein anderes Thema.
Überdenke nachts den Impuls einer SMS, ob der Ex-Chef seine Jetzt-Frau wieder sauber bekommen hätte von ihrem Ausflug in Mutterns Rückteil, lasse es dann aber lakonisch.
Nachts übrigens, liebe nicht-Düsseldorfer, nachts hat die Düsseldorfer Skyline eine Menge zu bieten und genau diese samt Ausblick werde ich vermissen, wenn wir unser urbanesques und zentrales Viertel verlassen und an den Waldrand ziehen.
Was aber auch das Einzige wäre.
Gestern musste man(n) mich mit ein bißchen Gewalt und dem Versprechen auf Essen aus meinem zukünftigen Garten herausoperieren, fast schweißen, und ich sass inmitten dieser Ruhe im Zwiegespräch mit der neuen Nachbarin, die dabei ihr Gartenequipement mit einem Poliertuch auf Vordermann wischte.
Anschaulich wirds werden, und dieser mooserstickte Baum im Garten ist ein Flieder, meiner Seel'!
Ich kann es kaum erwarten, alles inklusive meiner umzutopfen, die Rebstöcke hab ich gestern in einer Hauruckaktion schon im neuen Garten versenkt, bevor sie aufbrechen, und ich halt mich zurück mit aufblühen, auch wenns schwer fällt. Man wird vorsichtig mit der Zeit, was Euphorie angeht, aber ich freu mir nen Ast wenn ich den Ausblick auf den Wald bedenke und generell, wenn wir mit Auto 'Ügo in genau diese kleine Ecke Gerresheim einfahren, die aussieht wie reingedacht.
So der Stand, so die Laune.
Statt Brot und Salz wünsche ich mir Lavendel, lebendig.
Oder einen Himbeerstrauch, für die Süße und gegen dunkle Wolken, die einem täglich die Sicht versauen.
Philosophische Frage zum Wochenende:
Wann kommt man im sicheren Hafen an? Ohne Fragen, ohne Anrufe?
Angenehme Arbeit, viel zu Fuß unterwegs, seltsame Anrufe und Samenpost von Öko-Samen-Bauern.
Meine Mutter wurde 70.
Am Tisch des Oberkasseler Italieners keine Freundin und kein Freund, nur M., und ich, und mein Ex-Chef und mein Ex-Kollege und deren neue Frauen, von denen eine tief im Hintern meiner Mutter steckte und ihr immer von ihrer Sauce abgeben wollte.
Ich, gegenüber sitzend, sollte eigentlich die sein, die Sauce teilt und im Hintern steckt, aber mir liegt das so fern, vor allem bei meinem Mutter- und Saucen- und Tochterverhältnis. Statt dessen säuberlich und säuerlich, zumindest kurzfristig, unterhalte Chefs und Kollegen und amüsiere mich fast königlich, gucke Sportwagen auf iPhones, erkläre, dass mein Mann mein Nicht-Mann ist weil wir Heirat abwehren und belle den Kellner an, dass der Wein auch im dritten Anlauf zu warm ist. Leichter roter darf ruhig um die 14 ° Auslieferungstemperatur haben, schweren hatte ich da nicht, aber das ist ein anderes Thema.
Überdenke nachts den Impuls einer SMS, ob der Ex-Chef seine Jetzt-Frau wieder sauber bekommen hätte von ihrem Ausflug in Mutterns Rückteil, lasse es dann aber lakonisch.
Nachts übrigens, liebe nicht-Düsseldorfer, nachts hat die Düsseldorfer Skyline eine Menge zu bieten und genau diese samt Ausblick werde ich vermissen, wenn wir unser urbanesques und zentrales Viertel verlassen und an den Waldrand ziehen.
Was aber auch das Einzige wäre.
Gestern musste man(n) mich mit ein bißchen Gewalt und dem Versprechen auf Essen aus meinem zukünftigen Garten herausoperieren, fast schweißen, und ich sass inmitten dieser Ruhe im Zwiegespräch mit der neuen Nachbarin, die dabei ihr Gartenequipement mit einem Poliertuch auf Vordermann wischte.
Anschaulich wirds werden, und dieser mooserstickte Baum im Garten ist ein Flieder, meiner Seel'!
Ich kann es kaum erwarten, alles inklusive meiner umzutopfen, die Rebstöcke hab ich gestern in einer Hauruckaktion schon im neuen Garten versenkt, bevor sie aufbrechen, und ich halt mich zurück mit aufblühen, auch wenns schwer fällt. Man wird vorsichtig mit der Zeit, was Euphorie angeht, aber ich freu mir nen Ast wenn ich den Ausblick auf den Wald bedenke und generell, wenn wir mit Auto 'Ügo in genau diese kleine Ecke Gerresheim einfahren, die aussieht wie reingedacht.
So der Stand, so die Laune.
Statt Brot und Salz wünsche ich mir Lavendel, lebendig.
Oder einen Himbeerstrauch, für die Süße und gegen dunkle Wolken, die einem täglich die Sicht versauen.
Philosophische Frage zum Wochenende:
Wann kommt man im sicheren Hafen an? Ohne Fragen, ohne Anrufe?
#34
Sonntag, 15. März 2009
#33
Man kann tatsächlich fast einen ganzen Tag von einem Bauhaus und einem Möbelladen geschluckt werden. Man kann dort in Gängen auf Kartons sitzen und müde Löcher in die Luft starren. Man kann sich an Kaninchengitter eine kleine Wunde zufügen, die Stunden später einen Mitarbeiter der Bauabteilung zu einem Helfer der blutenden Not werden lassen möchte, mit einem in Aussicht gestellten Pflaster. Man kann das dankend Ablehnen, und statt dessen in den ewig gleichen Bäckerläden in Bauhäusern Vanilleplunder kaufen. Man kann genetisch unveränderte Salatsamen im Durchmarsch einstecken, kann sich für die schönsten Bodenplatten in dunkelsten grau entscheiden, man kann umschmeißen und neu denken.
Man kann zwei Mal im Möbelladen und einmal im Bauhaus die Kundentoilette aufsuchen. Man kann heimlich auf WC-Schüsseln Probe sitzen und die besten Songs der 80er und 90er immer nur im Bauhaus hören und sich freuen.
(Paul Young - Come back and stay; Robbie Williams - Angels; 4 non blondes - Whats going on; Blondie - Call me etc)
Man kann -wie ich- zufrieden mitsingen und dabei herrlich kühle Kacheln streicheln. Eine angefallene einstecken. In der Tasche weiter abtätscheln. Sie ist rot und glatt.
Man kann die Diskussion Tiefspüler und Frontlader ad absurdum führen.
Man kann am Ende aus so einem Bauhaus herauskommen und verdutzt feststellen, dass es mittlerweile regnet und dunkel geworden ist.
Man kann zwei Mal im Möbelladen und einmal im Bauhaus die Kundentoilette aufsuchen. Man kann heimlich auf WC-Schüsseln Probe sitzen und die besten Songs der 80er und 90er immer nur im Bauhaus hören und sich freuen.
(Paul Young - Come back and stay; Robbie Williams - Angels; 4 non blondes - Whats going on; Blondie - Call me etc)
Man kann -wie ich- zufrieden mitsingen und dabei herrlich kühle Kacheln streicheln. Eine angefallene einstecken. In der Tasche weiter abtätscheln. Sie ist rot und glatt.
Man kann die Diskussion Tiefspüler und Frontlader ad absurdum führen.
Man kann am Ende aus so einem Bauhaus herauskommen und verdutzt feststellen, dass es mittlerweile regnet und dunkel geworden ist.
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