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Dienstag, 30. September 2008
jede zelle ist voll gut drauf!
sechs minuten, um einen apfel zu vertilgen.
Nachdem ich eben ein wenig auf dem Klo sitzend geweint und dabei das lang vergeigte Sudoku quasi in einem Rutsch weggelöst habe, geht es besser. Selbstmitleid darf sein in, aber bitte nur ungestört, in homöopathischen Dosen und an einem Stück, dann hat man es durch und gut ist.
Meine ungebackene Torte des Tages geht einmal wieder nach draußen, an all die Mütter, die Frauen zu Hause, die den ganzen Tag spülen und Knaas wegknibbeln, Müll trennen und gesundes Essen kochen. An all die Frauen die am Abend verzagt und heimlich auf ihren abgesplitterten Nagellack schauen, auf das bekleckerte Shirt, die im Mittagstrubel kaputt gegangene Frisur und auf den kleinen Berg Dinge, die sie auch gerne einmal wieder tun würden.
Meine ungebackene Torte und ein wirklich ernst gemeintes TOLL! geht in eure Richtung, weil sonst sagt es euch ja keiner.
Ist ja nur Hausarbeit. Macht man doch nebenbei.
Meine letzte Woche bestand rein aus Schadensbegrenzung, über Stunden beim Tierarzt sitzen, Essen besorgen und zubereiten, Katzenfutter besorgen und im richtigen Takt in rosa Schlünder verteilen, Augentropfen geben, Salbe auf Wunden schmieren, telefonieren, Makler, Wohnungsanzeigen abackern, Hausanzeigen abackern, den Tischkalender befüllen und wieder streichen, und dazwischen den ewigen Wunsch, endlich die geschobene Arbeit in Angriff nehmen zu dürfen.
Wenn man Kugelschreiber zusammenschraubt oder Daten von hier nach da eingibt mag das in den Lücken gehen.
Wenn man sich aber über Dinge Gedanken machen muss, eine Idee austragen oder einen Menschen erfassen, analysieren und ihm genau das geben, was er braucht, dann ist eine Lücke mehr Prügel denn Geschenk. Vom Schreiben fange ich hier an dieser Stelle erst gar nicht an, sonst ist das Blog beleidigt. Braucht dann auch keiner noch dazu. Zwei kranke Altfellchen, zwei völlig von allem befreite Minifellchen, ein überarbeiteter Mann und dann noch ein beleidigtes Blog.
Bloß nicht.
Dazu schlecht geträumt, aber alles in dem Moment vergessen, als es in der Nacht im Nebenraum richtig schepperte. Zwei Fliegen mit einer Klappe, weil ich weiß jetzt, dass es Hugo & Irma einen feuchten Kehricht interessiert, ob man neben ihnen eine Atombombe zündet, wenn sie schlafen ("kümmert sich die Menschin drum, ich schlafe weiter"), und dass dieses Teil an der Duschwand doch nicht hält, wenn der Rückenschrubber auch noch dran hängt, und es einen unglaublichen Lärm macht, wenn das alles Nachts in die Wanne scheppert.
10Uhr22. Alles schläft, alles sauber, satt, in arbeitenden Maschinen, gesaugt und von Knaas befreit, mit Augentropfen befüllt, gekämmt, ausgeschüttelt, auf links gedreht, ausgetauscht, abgehangen, aufgehangen, belüftet und bewischt. Draußen herrlicher Regen, hier keine Lebensmittel zur Hand die frühstücksgeeignet sind, außer einem Apfel.
Der in Verbindung mit dem Steuermonat September, den ich morgen abzugeben habe, wird mir jetzt die nächste Stunde versüßen und den Magen füllen.
Dazu Donna Summers "She works hard for the money" auswechseln mit "On the radio".
Besserer Takt zum Belege sortieren.
An all die Schwestern da draußen, die grad auch lieber einen Bestseller schreiben würden, oder einem zufriedenen Steuerberater vor sich sitzen haben möchten, die Bilder malen, Berge besteigen, von Männern absteigen, die gerne grad durch den Regen joggen und abends nach Hause kommen wollen: Das Ablenkende wird groß und hört auf.
Bei der einen früher (bei mir), bei der anderen später (nach Studium des Kindes), aber es hört auf.
Und wir alle machen das (Chorus) TOLL!
Meine ungebackene Torte des Tages geht einmal wieder nach draußen, an all die Mütter, die Frauen zu Hause, die den ganzen Tag spülen und Knaas wegknibbeln, Müll trennen und gesundes Essen kochen. An all die Frauen die am Abend verzagt und heimlich auf ihren abgesplitterten Nagellack schauen, auf das bekleckerte Shirt, die im Mittagstrubel kaputt gegangene Frisur und auf den kleinen Berg Dinge, die sie auch gerne einmal wieder tun würden.
Meine ungebackene Torte und ein wirklich ernst gemeintes TOLL! geht in eure Richtung, weil sonst sagt es euch ja keiner.
Ist ja nur Hausarbeit. Macht man doch nebenbei.
Meine letzte Woche bestand rein aus Schadensbegrenzung, über Stunden beim Tierarzt sitzen, Essen besorgen und zubereiten, Katzenfutter besorgen und im richtigen Takt in rosa Schlünder verteilen, Augentropfen geben, Salbe auf Wunden schmieren, telefonieren, Makler, Wohnungsanzeigen abackern, Hausanzeigen abackern, den Tischkalender befüllen und wieder streichen, und dazwischen den ewigen Wunsch, endlich die geschobene Arbeit in Angriff nehmen zu dürfen.
Wenn man Kugelschreiber zusammenschraubt oder Daten von hier nach da eingibt mag das in den Lücken gehen.
Wenn man sich aber über Dinge Gedanken machen muss, eine Idee austragen oder einen Menschen erfassen, analysieren und ihm genau das geben, was er braucht, dann ist eine Lücke mehr Prügel denn Geschenk. Vom Schreiben fange ich hier an dieser Stelle erst gar nicht an, sonst ist das Blog beleidigt. Braucht dann auch keiner noch dazu. Zwei kranke Altfellchen, zwei völlig von allem befreite Minifellchen, ein überarbeiteter Mann und dann noch ein beleidigtes Blog.
Bloß nicht.
Dazu schlecht geträumt, aber alles in dem Moment vergessen, als es in der Nacht im Nebenraum richtig schepperte. Zwei Fliegen mit einer Klappe, weil ich weiß jetzt, dass es Hugo & Irma einen feuchten Kehricht interessiert, ob man neben ihnen eine Atombombe zündet, wenn sie schlafen ("kümmert sich die Menschin drum, ich schlafe weiter"), und dass dieses Teil an der Duschwand doch nicht hält, wenn der Rückenschrubber auch noch dran hängt, und es einen unglaublichen Lärm macht, wenn das alles Nachts in die Wanne scheppert.
10Uhr22. Alles schläft, alles sauber, satt, in arbeitenden Maschinen, gesaugt und von Knaas befreit, mit Augentropfen befüllt, gekämmt, ausgeschüttelt, auf links gedreht, ausgetauscht, abgehangen, aufgehangen, belüftet und bewischt. Draußen herrlicher Regen, hier keine Lebensmittel zur Hand die frühstücksgeeignet sind, außer einem Apfel.
Der in Verbindung mit dem Steuermonat September, den ich morgen abzugeben habe, wird mir jetzt die nächste Stunde versüßen und den Magen füllen.
Dazu Donna Summers "She works hard for the money" auswechseln mit "On the radio".
Besserer Takt zum Belege sortieren.
An all die Schwestern da draußen, die grad auch lieber einen Bestseller schreiben würden, oder einem zufriedenen Steuerberater vor sich sitzen haben möchten, die Bilder malen, Berge besteigen, von Männern absteigen, die gerne grad durch den Regen joggen und abends nach Hause kommen wollen: Das Ablenkende wird groß und hört auf.
Bei der einen früher (bei mir), bei der anderen später (nach Studium des Kindes), aber es hört auf.
Und wir alle machen das (Chorus) TOLL!
Montag, 29. September 2008
montag. ein versuch.
Es gibt Dinge, die kann man mit kleinen Fellchen nicht mehr so gut verrichten, Nagellack entfernen zum Beispiel (Balkon), staubsaugen (nie), in Ruhe essen und arbeiten.
Ich stehe morgens in totaler Finsternis auf, rette die kleinen Pelzmatrosen vor dem Hungertod, stolpere zurück zu den alten und gucke in beleidigte Gesichter, fülle Näpfe, stelle den Milchtopf auf den Herd, siebe indes zwanzig kleine Katzenstreuklumpen in eine Tüte, überlege zwischenzeitlich, was für den Tag an Arbeit anliegt, liege dann die nächste halbe Stunde (immer noch in Schlafsachen) irgendwo auf dem Boden und spiele mit den zweien, halte sie den anderen zweien vom Pelz, beschwichtige wie auf dem Fussballplatz die Gemüter, komme wegen Bodenhärte am Ende kaum noch hoch, denke an Kaffee, gucke auf die Uhr, denke oh, schon kurz nach acht, und so weiter.
Abends das alles zum fünften Mal am Tag mit Medizin geben, Wärmflaschen für die Nacht, Augentropfen verteilen, Kopfküsse geben, sich über den Geruch der Minifellchen wundern, gegen Mitternacht ins Bett fallen und an die Sachen denken, die man wieder nicht geschafft hat, usw.
Aber machen auch viel Freud'.
Liste der Dinge, die man nicht mehr hat, wenn man kleine Katzen im Haushalt beherbergt:
- Wollmäuse in vergessenen Ecken.
(Neue Sammelstelle: Hosentasche)
- Unzerkratzte Körperpartien.
(68% Hautoberfläche: destroyed.)
- Stimmig aussehende Wohnung.
(überall liegen Decken und Kissen und Berge von Papierknäule, IKEA-Mäuse, Dinge, die man nicht mehr erkennen kann)
- Zeit für sich selbst.
( freier Gedankenplatz zum selbst ausfüllen)
- Das sichere Wissen, dass eine Katze neun Leben hat.
(Irgendwer wird sich sicher drauf setzen, oder ein Fenster nicht geschlossen sein, und wie ist noch gleich die Differenz zwischen Fellchens Körpergröße und einer beliebigen Schuhgröße?)
to be continued.
Ich stehe morgens in totaler Finsternis auf, rette die kleinen Pelzmatrosen vor dem Hungertod, stolpere zurück zu den alten und gucke in beleidigte Gesichter, fülle Näpfe, stelle den Milchtopf auf den Herd, siebe indes zwanzig kleine Katzenstreuklumpen in eine Tüte, überlege zwischenzeitlich, was für den Tag an Arbeit anliegt, liege dann die nächste halbe Stunde (immer noch in Schlafsachen) irgendwo auf dem Boden und spiele mit den zweien, halte sie den anderen zweien vom Pelz, beschwichtige wie auf dem Fussballplatz die Gemüter, komme wegen Bodenhärte am Ende kaum noch hoch, denke an Kaffee, gucke auf die Uhr, denke oh, schon kurz nach acht, und so weiter.
Abends das alles zum fünften Mal am Tag mit Medizin geben, Wärmflaschen für die Nacht, Augentropfen verteilen, Kopfküsse geben, sich über den Geruch der Minifellchen wundern, gegen Mitternacht ins Bett fallen und an die Sachen denken, die man wieder nicht geschafft hat, usw.
Aber machen auch viel Freud'.
Liste der Dinge, die man nicht mehr hat, wenn man kleine Katzen im Haushalt beherbergt:
- Wollmäuse in vergessenen Ecken.
(Neue Sammelstelle: Hosentasche)
- Unzerkratzte Körperpartien.
(68% Hautoberfläche: destroyed.)
- Stimmig aussehende Wohnung.
(überall liegen Decken und Kissen und Berge von Papierknäule, IKEA-Mäuse, Dinge, die man nicht mehr erkennen kann)
- Zeit für sich selbst.
( freier Gedankenplatz zum selbst ausfüllen)
- Das sichere Wissen, dass eine Katze neun Leben hat.
(Irgendwer wird sich sicher drauf setzen, oder ein Fenster nicht geschlossen sein, und wie ist noch gleich die Differenz zwischen Fellchens Körpergröße und einer beliebigen Schuhgröße?)
to be continued.
Sonntag, 28. September 2008
sonntagsmodus.
Freitag, 26. September 2008
elternzeit.
Kleinkatzen im Haushalt stellen den üblichen Alltag, den wohlig warmen Trott zurück auf Null, Reset, Urknall.
Momentan habe ich tiefes Verständnis für die Mütter, die einem Mittags zur schon vor Wochen akribisch verabredeten Treffzeit die Tür öffnen und man sieht sich einer erwachsenen Frau gegenüber in einem vollgekleckertem Pyjama und Handtuch auf dem Kopf, über das sie sich dann selber wundert ("hab mir gestern Abend die Haare gewaschen") und in der Wohnung ist so eine Art Krieg ausgebrochen, der mit Lärm und Einschlafdudeluhren geführt wird.
Ich/ wir kommen hier seit dem Einzug von Irma und Hugo auch zu eigentlich nichts mehr, für das man Rechnungen schreiben kann. Überlege, meinem Steuerberater vorab eine Prognose für September inkl. Oktober per eMail zu schicken, damit er mich nächste Woche nicht direkt im Türrahmen erschießt.
Gestern dann– ganz Felleltern- mit geballtem Mutterstolz zur Tierärztin. Das ganze Wartezimmer plus Hunde direkt flüssig, kaum haben sie die beiden Minifellchen durch die Gitterstäbe gesehen. Die sassen grinsend und wackelnd auf der Wärmflasche im Korb und verbreiteten so etwas, was sie wach eigentlich nicht tun: ZEN.
Ich antwortete gelassen auf alle Fragen („Woher? Echt? So etwas gibt es im Tierheim? /„Sind die süß?!“ „Was kostet so eine Katze?“ „Brennen die Kratzer alle sehr?“) und bemühte mich in der Zwischenzeit um gute Stimmung bei Fellchen Nr. 3, die etwas unsüß, alt und garstig im anderen Korb sass und seit Tagen nichts essen will.
Später, nach viel gequirle und pieksen sassen M. und ich auf der Holzbank vor der Praxis und warten auf die Testergebnisse in Sachen FIV und FelV und überlegen, was wir machen, wenn eine oder beide positiv getestet wäre. Muss man auch nicht öfter haben, fühlt sich in etwa an wie die eigenen HIV-Tests irgendwann früher.
Beide negativ. Jubel!
Fellchen 3 bekam Spritzen contra Halsweh und pro Appetit und irgendwie war der Rest des Abends dann auch schnell weg.
Letzte Einstellung: die warmen Knödel vom Körper pflücken und schlafend auf die Wärmflasche legen, Licht aus, Nacht Jim-Bob, Nacht John-Boy.
So in etwa.
(Bilder gibt es durch den direkten Drücker auf das beerenfarbene Ipernity-Dingens rechts, oder wenn ich endlich herausgefunden habe, warum momentan copy&paste nicht funktioniert und das 'behoben' habe.)
Momentan habe ich tiefes Verständnis für die Mütter, die einem Mittags zur schon vor Wochen akribisch verabredeten Treffzeit die Tür öffnen und man sieht sich einer erwachsenen Frau gegenüber in einem vollgekleckertem Pyjama und Handtuch auf dem Kopf, über das sie sich dann selber wundert ("hab mir gestern Abend die Haare gewaschen") und in der Wohnung ist so eine Art Krieg ausgebrochen, der mit Lärm und Einschlafdudeluhren geführt wird.
Ich/ wir kommen hier seit dem Einzug von Irma und Hugo auch zu eigentlich nichts mehr, für das man Rechnungen schreiben kann. Überlege, meinem Steuerberater vorab eine Prognose für September inkl. Oktober per eMail zu schicken, damit er mich nächste Woche nicht direkt im Türrahmen erschießt.
Gestern dann– ganz Felleltern- mit geballtem Mutterstolz zur Tierärztin. Das ganze Wartezimmer plus Hunde direkt flüssig, kaum haben sie die beiden Minifellchen durch die Gitterstäbe gesehen. Die sassen grinsend und wackelnd auf der Wärmflasche im Korb und verbreiteten so etwas, was sie wach eigentlich nicht tun: ZEN.
Ich antwortete gelassen auf alle Fragen („Woher? Echt? So etwas gibt es im Tierheim? /„Sind die süß?!“ „Was kostet so eine Katze?“ „Brennen die Kratzer alle sehr?“) und bemühte mich in der Zwischenzeit um gute Stimmung bei Fellchen Nr. 3, die etwas unsüß, alt und garstig im anderen Korb sass und seit Tagen nichts essen will.
Später, nach viel gequirle und pieksen sassen M. und ich auf der Holzbank vor der Praxis und warten auf die Testergebnisse in Sachen FIV und FelV und überlegen, was wir machen, wenn eine oder beide positiv getestet wäre. Muss man auch nicht öfter haben, fühlt sich in etwa an wie die eigenen HIV-Tests irgendwann früher.
Beide negativ. Jubel!
Fellchen 3 bekam Spritzen contra Halsweh und pro Appetit und irgendwie war der Rest des Abends dann auch schnell weg.
Letzte Einstellung: die warmen Knödel vom Körper pflücken und schlafend auf die Wärmflasche legen, Licht aus, Nacht Jim-Bob, Nacht John-Boy.
So in etwa.
(Bilder gibt es durch den direkten Drücker auf das beerenfarbene Ipernity-Dingens rechts, oder wenn ich endlich herausgefunden habe, warum momentan copy&paste nicht funktioniert und das 'behoben' habe.)
Dienstag, 23. September 2008
irma & hugo. ( die irre & die bohne )
Als wir heute Morgen gegen halb elf fluchtartig von der Autobahn runterfuhren, hatte erst die eine, dann die andere gekotzt (Reisekrankheit?), und dann hatte der Er auch noch einen Haufen gemacht.
Nach der Ausfahrt alle Fenster runter und alle Tempos gut genutzt.
Danach vier Stunden Punkrock. Sie ist eine Wildkatze, und stünde es nicht in ihrem Führungszeugnis, ich hätte es auch so gemerkt. Im Korb hat sie ihren neuen Partner durchgehend vermöbelt und hier alles spielerisch zerfetzt, was ihr in die Pfoten kam.
Er hingegen dürr und hungrig, und dürr und hungrig.
Und: hungrig.
Irma (die Irre)

Hugo (die Bohne)

Es ist sehr seltsam, wieder an tatsächlich 'alles' denken zu müssen. Genau so seltsam, wie nicht erzogene Katzen zu haben, die weder eine Ahnung haben, wie sie heißen, noch zahm sind. Sie entflutschen wie Aale, sie rennen wie Teufel, sie stinken (noch) wie ausgewachsene Iltisse und wenn man sie doch einmal in die Finger bekommt, schnurren sie und beißen einem im gleichen Moment in die Nase.
Wir sind entzückt!
(Die anderen beiden Fellchen halten sich wacker. Sie schaut sich alles von sicheren Plätzen aus an und faucht, wenn einer zu nahe kommt, und er hat 98% verschlafen und kam erst zur Futterzeit aus seinem Korb hoch oben vom Regal. Ich hoffe sehr auf baldige Toleranz und keinerlei Impfreaktionen.)
Nach der Ausfahrt alle Fenster runter und alle Tempos gut genutzt.
Danach vier Stunden Punkrock. Sie ist eine Wildkatze, und stünde es nicht in ihrem Führungszeugnis, ich hätte es auch so gemerkt. Im Korb hat sie ihren neuen Partner durchgehend vermöbelt und hier alles spielerisch zerfetzt, was ihr in die Pfoten kam.
Er hingegen dürr und hungrig, und dürr und hungrig.
Und: hungrig.
Irma (die Irre)

Hugo (die Bohne)

Es ist sehr seltsam, wieder an tatsächlich 'alles' denken zu müssen. Genau so seltsam, wie nicht erzogene Katzen zu haben, die weder eine Ahnung haben, wie sie heißen, noch zahm sind. Sie entflutschen wie Aale, sie rennen wie Teufel, sie stinken (noch) wie ausgewachsene Iltisse und wenn man sie doch einmal in die Finger bekommt, schnurren sie und beißen einem im gleichen Moment in die Nase.
Wir sind entzückt!
(Die anderen beiden Fellchen halten sich wacker. Sie schaut sich alles von sicheren Plätzen aus an und faucht, wenn einer zu nahe kommt, und er hat 98% verschlafen und kam erst zur Futterzeit aus seinem Korb hoch oben vom Regal. Ich hoffe sehr auf baldige Toleranz und keinerlei Impfreaktionen.)
Sonntag, 21. September 2008
warum ich meine BHs nicht verbrenne.
Es gibt Tage, da ist es sehr vorteilhaft für den, der das Internet vollschreibt, dass das alles quasi still und bildlos abläuft.
Allein jetzt und ich: Ein Bild des Herbstes, könnte man meinen. Drei Lagen Anziehsachen übereinander, farblich nicht aufeinander abgestimmt und längentechnisch schon einmal gar nicht. In einem herumliegenden H&M-Katalog sah ich diese Form des Anziehens gestern als Wintertrend 2008, aber sei's drum: Mir ist einfach nur kalt, es usselt, wie der Rheinländer dazu sagt.
Die Haare wirr, die Socken lila, und vor mir ein Stein, den die Kaltmamsell am Freitag losgetreten hat. Das Feminismus-Stöckchen. Das mach ich mal wieder mit, dachte ich gestern noch, tippte flugs ein paar für mich empfindliche Sätze auf und was sahen meine gefrorenen Augen heute Morgen? Punkte pro Mann, wenig Punkte für mich. Das ist ja ein Thema, dem man sich über Stunden, achwassagich, Tage diskutierend widmen kann. Könnte.
Wenn man denn wollte.
Was fällt also bei mir an?
Ich lese die EMMA nicht, ich rasiere mir die Beine, lasse meine Katzen kastrieren und mein Steckenpferd ist die Verhaltensforschung. Meine wildesten Jahre des Findens, des 'Alle müssen alles machen, Mann wie Frau!' und der natürlichen Familienplanung inklusive derer Kurse und Zervix-Schleimbestimmung bzgl. fruchtbare Phasen auf Din-A-2 Pappen, all das hat mein Ex abbekommen. Göttin sei Dank: er lebt immer noch und auch weiterhin gern mit Frauen.
Ich bin nie diskriminiert worden, wenn auch schlechter bezahlt, in meinem weiblichen Familienstrang waren die Frauen immer gut gebildet und gingen ihren Berufen nach, ich bin zur Eigenständigkeit erzogen und so geblieben und habe heute weitaus mehr Probleme, Dinge von Männern anzunehmen (Komplimente, Fürsorge, Geld), was deren Platz dann schwammig werden lässt.
Ich fühle mich einer emanzipierten Form zugehörig, die das, was viele Feministinnen lauthals abfackeln gelassener sieht. Die Frauen verlangen viel von ihrer Welt. In der Zeitgeschichte sind ein paar Jahrzehnte ein Mückenschiss. Da brannten gefühlt grad eben noch die Büstenhalter, wo heute die Brunft der Willigen mit freigelegten Arschgeweihen und KIK-Strings zur Vermehrung einlädt. Welchen Zeichen soll ein Mann folgen? Dem Klamottenlabel?
Wenn mir ein Mann die Tür aufhält, ranze ich ihn nicht mehr mit einem 'Das kann ich selber!' an wie mit 25, sondern genieße die Aufmerksamkeit und ein altes Ritual. Ich lasse mich heute auch gerne zu einem guten Essen einladen oder (sehr intim) ein Schmuckstück schenken, wenn es von einem Mann stammt, von dem ich mich gerne -überspitzt gesagt- markieren lasse.
Die Frauen schreien schnell auf, wenn jeman(n)d sagt "Feminismus? Haben sie doch gar nicht nötig."
Geht mir an gereizten Tagen auch so. Aber es ist erst zu kurz her, dass Frau sich hingestellt hat und mit Nina Hagen sang, dass sie keine Lust hätte, ihre weibliche Pflicht zu erfüllen.
Ich auch nicht, aber muss ich deshalb mit jedem darüber diskutieren? Ich habe leider (!) die Erfahrung gemacht, das viele der den Feminismus lebenden Frauen für ihre Gesinnung (ich wollte schon 'für ihren Kampf' tippen) gegen ihre Natur gehen oder vielleicht auch schon immer so waren. Kinder finden sie alle nur doof und nervig, Achselhaare gehören an ihren Platz, lustfeindliche Einstellung weil kein Lustobjekt schlägt sich in Kleiderwahl nieder, prüde und mit sportlichem Herrenhaarschnitt. Und Schminke ist doch nur, um den Männern zu gefallen.
Klischee? Natürlich. Aber wie viele Frauen kichern los bei dem Gedanken an eine männliche Hebamme? Oder einen Arzthelfer? Alles erlebt. Dann wird sich hinter vorgehaltener Hand gewundert, warum er nicht den Doktor gemacht hat, statt in einem Frauenberuf zu arbeiten.
Ich möchte sie anders sehen. Meine Lieblingsfrau der Jetztzeit ist sich ihres Geschlechts bewusst, eigenständig, lustvoll und mit Humor bestückt. Sie hat Körperbewußtsein, hungert sich nicht in Nullgrößen, zwängt sich aber auch nicht in alles, was die Weiblichkeit schluckt.
Was ist schlecht an Weiblichkeit? Und was daran, dass man sich gerne auch einmal kümmert (um was auch immer), aber eben nicht um die Karriere? Was ist falsch am Einsatz der weiblichen Waffen, wenn man sie schon einmal zur Hand hat?
Nicht alles, aber sehr viel - auch und gerade im Business- ist ein Spiel, und meiner Meinung nach ein Spiel der Naturgesetze. Wir sind glatte Affe, welche die Technik beherrschen, uns zu viele Gedanken machen und Telefone anbeten. Den Frauen wächst der Schnäuzer mittlerweile gern direkt auf den Zähnen, die Männer lassen sich kaltwachsen, weil Frau sie glatt und glatter will.
Männer lassen das alles über sich ergehen, um wieder einen Platz zu finden, wo sie der Frau einen Laut der Anerkennung entlocken können.
Was mir zu Alltagssexismus einfällt?
Wenn ungefragt einem Mann am Tisch der erste Schluck einer bestellten Flasche Wein zum probieren gegeben wird
(auch wenn ich die Flasche ausgewählt und bestellt habe).
Der Mann bekommt das größte Stück, oder den vollsten Teller.
Schatzi /Mäuschen genannt zu werden.
Andersherum: Das Frauen immer auf Gleichberechtigung plädieren, aber nie Kanalarbeiter, Kläranlagentaucher werden oder Oberlandleitungen reparieren. Und kam bei euch schon einmal eine Frau, wenn die Telekom einen Servicemitarbeiter geschickt hat?
Ich lebe es von Natur aus als (postfeministische) Frau in einer Stadt mit Mann und ohne Kinder. Wenn sich jemand in meinem Umfeld nach meinem Empfinden richtig daneben benimmt, sage ich das im selben Moment. Ich helfe Frauen mit Kinderwagen, ich rufe die Polizei, wenn ich Gewalt gegen Frauen sehe, ich schaue oft mitleidig auf Arschgeweihe und habe eigene Ansichten zu Reizwäsche, die Männer etwas sehr Schwarzer finden. Ich scheitere, ich teile aus, ich nehme zurück und ich gebe Töne an. Berg rauf, Hügel runter. So ist das nun mal. Ganz gleichberechtigt mit den Männern.
Das alles hier ist ein flüssiger Gedankengang. Ein Versuch, Stellung zu beziehen zu einem Thema, welches weder in meinem Haushalt, noch in meiner Arbeit und auch im Freundeskreis ein Thema ist. Ich habe das Glück, mit sehr gut denkenden Männern befreundet zu sein und arbeiten zu können, und das ist mir in solchen Momenten wieder bewußt.
Das alles gilt nicht für die Gehaltklüfte zwischen Mann und Frau im gleichen Beruf und für die familienfeindliche Jobpolitik in diesem Land. Aber für den ganzen Rest.
Was meint ihr? (Jetzt bekomme ich sicher richtig gegens Knie.) Ich würde dazu auch sehr gerne männliche Stimmen hören.
Allein jetzt und ich: Ein Bild des Herbstes, könnte man meinen. Drei Lagen Anziehsachen übereinander, farblich nicht aufeinander abgestimmt und längentechnisch schon einmal gar nicht. In einem herumliegenden H&M-Katalog sah ich diese Form des Anziehens gestern als Wintertrend 2008, aber sei's drum: Mir ist einfach nur kalt, es usselt, wie der Rheinländer dazu sagt.
Die Haare wirr, die Socken lila, und vor mir ein Stein, den die Kaltmamsell am Freitag losgetreten hat. Das Feminismus-Stöckchen. Das mach ich mal wieder mit, dachte ich gestern noch, tippte flugs ein paar für mich empfindliche Sätze auf und was sahen meine gefrorenen Augen heute Morgen? Punkte pro Mann, wenig Punkte für mich. Das ist ja ein Thema, dem man sich über Stunden, achwassagich, Tage diskutierend widmen kann. Könnte.
Wenn man denn wollte.
Was fällt also bei mir an?
Ich lese die EMMA nicht, ich rasiere mir die Beine, lasse meine Katzen kastrieren und mein Steckenpferd ist die Verhaltensforschung. Meine wildesten Jahre des Findens, des 'Alle müssen alles machen, Mann wie Frau!' und der natürlichen Familienplanung inklusive derer Kurse und Zervix-Schleimbestimmung bzgl. fruchtbare Phasen auf Din-A-2 Pappen, all das hat mein Ex abbekommen. Göttin sei Dank: er lebt immer noch und auch weiterhin gern mit Frauen.
Ich bin nie diskriminiert worden, wenn auch schlechter bezahlt, in meinem weiblichen Familienstrang waren die Frauen immer gut gebildet und gingen ihren Berufen nach, ich bin zur Eigenständigkeit erzogen und so geblieben und habe heute weitaus mehr Probleme, Dinge von Männern anzunehmen (Komplimente, Fürsorge, Geld), was deren Platz dann schwammig werden lässt.
Ich fühle mich einer emanzipierten Form zugehörig, die das, was viele Feministinnen lauthals abfackeln gelassener sieht. Die Frauen verlangen viel von ihrer Welt. In der Zeitgeschichte sind ein paar Jahrzehnte ein Mückenschiss. Da brannten gefühlt grad eben noch die Büstenhalter, wo heute die Brunft der Willigen mit freigelegten Arschgeweihen und KIK-Strings zur Vermehrung einlädt. Welchen Zeichen soll ein Mann folgen? Dem Klamottenlabel?
Wenn mir ein Mann die Tür aufhält, ranze ich ihn nicht mehr mit einem 'Das kann ich selber!' an wie mit 25, sondern genieße die Aufmerksamkeit und ein altes Ritual. Ich lasse mich heute auch gerne zu einem guten Essen einladen oder (sehr intim) ein Schmuckstück schenken, wenn es von einem Mann stammt, von dem ich mich gerne -überspitzt gesagt- markieren lasse.
Die Frauen schreien schnell auf, wenn jeman(n)d sagt "Feminismus? Haben sie doch gar nicht nötig."
Geht mir an gereizten Tagen auch so. Aber es ist erst zu kurz her, dass Frau sich hingestellt hat und mit Nina Hagen sang, dass sie keine Lust hätte, ihre weibliche Pflicht zu erfüllen.
Ich auch nicht, aber muss ich deshalb mit jedem darüber diskutieren? Ich habe leider (!) die Erfahrung gemacht, das viele der den Feminismus lebenden Frauen für ihre Gesinnung (ich wollte schon 'für ihren Kampf' tippen) gegen ihre Natur gehen oder vielleicht auch schon immer so waren. Kinder finden sie alle nur doof und nervig, Achselhaare gehören an ihren Platz, lustfeindliche Einstellung weil kein Lustobjekt schlägt sich in Kleiderwahl nieder, prüde und mit sportlichem Herrenhaarschnitt. Und Schminke ist doch nur, um den Männern zu gefallen.
Klischee? Natürlich. Aber wie viele Frauen kichern los bei dem Gedanken an eine männliche Hebamme? Oder einen Arzthelfer? Alles erlebt. Dann wird sich hinter vorgehaltener Hand gewundert, warum er nicht den Doktor gemacht hat, statt in einem Frauenberuf zu arbeiten.
Ich möchte sie anders sehen. Meine Lieblingsfrau der Jetztzeit ist sich ihres Geschlechts bewusst, eigenständig, lustvoll und mit Humor bestückt. Sie hat Körperbewußtsein, hungert sich nicht in Nullgrößen, zwängt sich aber auch nicht in alles, was die Weiblichkeit schluckt.
Was ist schlecht an Weiblichkeit? Und was daran, dass man sich gerne auch einmal kümmert (um was auch immer), aber eben nicht um die Karriere? Was ist falsch am Einsatz der weiblichen Waffen, wenn man sie schon einmal zur Hand hat?
Nicht alles, aber sehr viel - auch und gerade im Business- ist ein Spiel, und meiner Meinung nach ein Spiel der Naturgesetze. Wir sind glatte Affe, welche die Technik beherrschen, uns zu viele Gedanken machen und Telefone anbeten. Den Frauen wächst der Schnäuzer mittlerweile gern direkt auf den Zähnen, die Männer lassen sich kaltwachsen, weil Frau sie glatt und glatter will.
Männer lassen das alles über sich ergehen, um wieder einen Platz zu finden, wo sie der Frau einen Laut der Anerkennung entlocken können.
Was mir zu Alltagssexismus einfällt?
Wenn ungefragt einem Mann am Tisch der erste Schluck einer bestellten Flasche Wein zum probieren gegeben wird
(auch wenn ich die Flasche ausgewählt und bestellt habe).
Der Mann bekommt das größte Stück, oder den vollsten Teller.
Schatzi /Mäuschen genannt zu werden.
Andersherum: Das Frauen immer auf Gleichberechtigung plädieren, aber nie Kanalarbeiter, Kläranlagentaucher werden oder Oberlandleitungen reparieren. Und kam bei euch schon einmal eine Frau, wenn die Telekom einen Servicemitarbeiter geschickt hat?
Ich lebe es von Natur aus als (postfeministische) Frau in einer Stadt mit Mann und ohne Kinder. Wenn sich jemand in meinem Umfeld nach meinem Empfinden richtig daneben benimmt, sage ich das im selben Moment. Ich helfe Frauen mit Kinderwagen, ich rufe die Polizei, wenn ich Gewalt gegen Frauen sehe, ich schaue oft mitleidig auf Arschgeweihe und habe eigene Ansichten zu Reizwäsche, die Männer etwas sehr Schwarzer finden. Ich scheitere, ich teile aus, ich nehme zurück und ich gebe Töne an. Berg rauf, Hügel runter. So ist das nun mal. Ganz gleichberechtigt mit den Männern.
Das alles hier ist ein flüssiger Gedankengang. Ein Versuch, Stellung zu beziehen zu einem Thema, welches weder in meinem Haushalt, noch in meiner Arbeit und auch im Freundeskreis ein Thema ist. Ich habe das Glück, mit sehr gut denkenden Männern befreundet zu sein und arbeiten zu können, und das ist mir in solchen Momenten wieder bewußt.
Das alles gilt nicht für die Gehaltklüfte zwischen Mann und Frau im gleichen Beruf und für die familienfeindliche Jobpolitik in diesem Land. Aber für den ganzen Rest.
Was meint ihr? (Jetzt bekomme ich sicher richtig gegens Knie.) Ich würde dazu auch sehr gerne männliche Stimmen hören.
über das für und das wider.
Christoph Schlingensief:
(...)"Ich werde die Entscheidung treffen müssen, ob ich mir in den Kopf schieße, habe aber keine Pistole; ob ich in die Badewanne steige und mir einfach die Adern aufmache; ob ich irgendwie aus dem Fenster falle, dazu ist es hier aber nicht hoch genug. Oder ob ich hoffentlich Tabletten kriege und irgendwas anderes: Denn der Lebenswille, den ich die ganze Zeit geheuchelt habe, dieses Gefühl von, ja, der Christoph, der hat Kraft, der macht’s – das ist vorbei.
Ich bin schon lange müde. Ich habe genug gestrampelt. Ich habe genug gemacht. Und allein die Vorstellung, dass ich etwas Fressendes in mir habe, das sich irgendwo reinschleicht und mich in die Ecke eines gehandicapten, atemlosen Überlebenskämpfers oder so zwängt, nee! Das geht nicht. Irgendwie ist es vorbei. Ich starre in den Kamin, und der ist leer. Ich habe auch keine Lust mehr, ihn anzuzünden, nicht mal mehr die Lust, irgendwas zu sehen, was verbrennt."
Das komplette Interview. Man sollte wirklich das Ende lesen.
(...)"Ich werde die Entscheidung treffen müssen, ob ich mir in den Kopf schieße, habe aber keine Pistole; ob ich in die Badewanne steige und mir einfach die Adern aufmache; ob ich irgendwie aus dem Fenster falle, dazu ist es hier aber nicht hoch genug. Oder ob ich hoffentlich Tabletten kriege und irgendwas anderes: Denn der Lebenswille, den ich die ganze Zeit geheuchelt habe, dieses Gefühl von, ja, der Christoph, der hat Kraft, der macht’s – das ist vorbei.
Ich bin schon lange müde. Ich habe genug gestrampelt. Ich habe genug gemacht. Und allein die Vorstellung, dass ich etwas Fressendes in mir habe, das sich irgendwo reinschleicht und mich in die Ecke eines gehandicapten, atemlosen Überlebenskämpfers oder so zwängt, nee! Das geht nicht. Irgendwie ist es vorbei. Ich starre in den Kamin, und der ist leer. Ich habe auch keine Lust mehr, ihn anzuzünden, nicht mal mehr die Lust, irgendwas zu sehen, was verbrennt."
Das komplette Interview. Man sollte wirklich das Ende lesen.
Samstag, 20. September 2008
the cat came back.
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