Samstag, 16. Juni 2007

chrnhihi.

'Your global Mosh-Code-Number is 65301.'

ENTER Duuuude.


Tenacious D, Trailer



(Ich könnte eine verdammte Woche lang einzig und allein Tenacious D Videos posten.
Das ist keine Warnung.)


think flickr, think?

Erst mal selber denken, denk ich da. Ich habe mich jetzt nicht die halbe Nacht hingesetzt und Demoplakate gepixelt, aber eine Einladung via flickr weitergeleitet, kann ja jeder selbst denken, kann ja jeder machen.
Ich habe überlegt, ob ich da bleiben kann, und wie stark ich überhaupt dagegen sein muss.
Von Natur aus habe ich ein sehr unterentwickeltes Bedürfnis, mir blanke Tatsachen anzusehen, die unter Zensur fallen würden, ich bin also sexuell gesehen nicht sonderlich visuell gestrickt, dafür von Natur aus aber sehr stark gegen Bevormundung. Also 1:1.
Dann habe ich was gegen Schnellschüsse, immer dieses überschwappend Emotionale, bloß schnell den in 1 Mio Jahren bedrohten Planeten X retten, von dessen Existenz man neulich noch gar nichts wußte, als der Oma eine Etage unter einem etwas vom Einkauf mitzubringen.
Ich bin eine lösungsorientierte Natur von Mensch, also hab ich mir hier und dort was durchgelesen, keine Alternative zu flickr gefunden, welche mir die selben Tools bietet, und somit kann ich nun entscheiden, ob ich bleibe oder gehe.
Für das Wochenende bleibt die nicht neue Erkenntnis über, dass man sich Abhängig macht, hängt man nur an einem, und das Technik nicht alles im Leben ist.

Wir machen weiter mit prallen Möpsen, unzensiert und nur hier:



Donnerstag, 14. Juni 2007

this photo is unavailable to you.

Flickr zensiert, bitte lest hierzu Don Dahlmann.


Mittwoch, 13. Juni 2007

gute-nacht-gebetskizze



langhans am kasten über casten und vloggen.



Montag, 11. Juni 2007

neue wege, alte gesichter.

Auf dem Weg nach Hause, da traf ich plötzlich im oberen Drittel meiner neuen Strasse Bukowski.
'Charles!', sagte ich zu Charles, und er sagte 'Pfhh' und 'So ein Scheissdreck, der von da oben runter kommt. So ein Scheissdreck.'
Dann der Donner und dann mein Hauseingang.
Bukowski bog leise fluchend Richtung Gewitter ab, immer links runter.


Sonntag, 10. Juni 2007

i.m.

Heute vor einem Jahr. Ich gehe gedanklich rückwärts, Tag für Tag, mit einem Liter Fernweh im Blute. Heute vor einem Jahr war ein Freitag, es war Anpfiff, keiner ahnte etwas von ''Schlaaand'.

befindlichkeits-boje | © Lu um 00:07h | keine meldung | meldung machen?

Freitag, 8. Juni 2007

cat-cam, oder 'einsichten durch kater lee'



(...) "Was treibt meine Katze den ganzen Tag? Ingenieur Jürgen Perthold hat eine Katzen-Kamera gebastelt und sie seinem Kater umgehängt. Sie schießt jede Minute ein Foto, 48 Stunden lang - und zeigt, was Katzen wirklich tun: in Garagen einbrechen zum Beispiel."

Mr. Lee im www.


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punkte setzen


schnuffipost aus HH



Mille Grazie!


Donnerstag, 7. Juni 2007

der tag ohne hamburg.

Einen richtig tollen Tag, den mach ich mir heut!, hörte die nebenan im Dachstuhl tief schlafende Fledermaus aus meinem Plümmo genau um 6:02.
6:02 war die Zeit, als M. aus seinem Plümmo musste, um nach Hamburg zu fahren.
6:02 wäre auch meine Zeit gewesen, wär ich mitgefahren.
Mach ich aber nicht, weil ich muss an der eigenen Gesundung arbeiten, die 16-Stunden-Tage der letzten Wochen sind rum, und ich komme langsam dazu, mir meine Wunden zu betrachten.

Tussitag, Punkt 1, der geht so: Fest ans Leaderfellchen gelöffelt schlafe ich um kurz vor sieben tatsächlich wieder ein, die Fledermaus läßt ein einzelnes Z durch den Dachstuhl fliegen, selbst die Nachbarkinder von oben schlafen noch. Die weißen Vorhänge bewegen sich träge im Morgenwind, Seelchen mit, ich träume von meiner Freundin A., mit der ich in einem kleinen Flugzeug durch Städte fliege. Ich träume von Abendessen vor heißen Backsteinwänden, von
knusprigem, warmen Brot und kräftigem Landwein. Ich träume von Liebe, die man im Bauch hat und von Schäfchenwolken am Himmel, und ich rufe laut in die Lavendelbüsche, das es so ruhig und beschaulich ist, dass kann ja nur ein Traum sein.

Über mir fällt ein Elefant um. Zumindest dem Knall nach, das Leaderfell krallt sich empört in meinen Bauch, Hallo Gegenwart, die Kinder sind wach.

Tussitag, Punkt 2., das heißt Milchkaffee in Ruhe, Schwarzbrot, Melone und ein Buch. Melone hatte ich fast, das Buch blieb liegen, weil bei Buch fällt mir ein langer Notizstrang in meinem Kopf ein, der geht in etwa so:

Buch -> an das Weiler-Buch denken, weil das erinnert mich an einen Autoren, der ein anderes Buch dessen Titel mir nicht einfällt->Klapprechner auf, Amazon->Amazon= Konto nachgucken, Notgroschen verschieben->Transaktion erledigt->Amazon->Oh, Wunschliste-> Tussitag = Amazon-Päckchen.

1 "Das Mopsbuch"
Felicitas Noeske; Taschenbuch; EUR 9,00

1 "Dreiunddreißig ( 33) Augenblicke des Gl|cks"
Ingo Schulze; Taschenbuch; EUR 9,00

1 "Lexikon der bedrohten Wörter 2"
Bodo Mrozek; Broschiert; EUR 8,90

1 "Isabellas Liebe zum Flügelhorn."
Paul Fattaruso; Broschiert; EUR 7,00

1 "Miami Rhapsody"
Mia Farrow; DVD; EUR 11,99


Tussitag Punkt 3., das ist auch Bewegungsfreiheit. Eben lahmarschig im Gym angerufen, wer denn heute von den Trainern welche Stunden gäbe. Langweilig, meine beiden Lieblingsfrauen machen offensichtlich Vatertag. Suhle mich halt ab gleich in Sonnenmilch und werde mein neues Viertel mit dem Rad erkunden und dann den Rhein runter, immer weiter den Rhein runter, Tour de Köln, vielleicht.

Tussitag Punkt 4., das ist ein Vollbad mit Milchkaffee und Häppchen. Und das nach getaner Ertüchtigung und vor allem vor Anbruch der Dunkelheit, weil so eine Wanne auf Podest mitten im Raum und mit noch zu kurzen Rollos erfreut sonst die gesamte Nachbarschaft, wenn im Bad das Licht an ist.

Tussitag, Punkt 5., das ist ein Kinobesuch am späten Nachmittag. Ich freue mich ungemein, dass ich genau heute von '2 Tage in Paris' erfahren habe. Dazu ein Kaltgetränk und nackte Füsse.

Tussitag, Punkt 6., das bedeutet, zu Fuss oder mit dem Rad nach dem Kino durchs Gewitter zu gehen/fahren. Gewitter, da hab ich seit Tagen Lust drauf. Nass regnen lassen, Abkühlen, in eine Pfütze rein.

Tussitag, Punkt 7., heißt, den Tisch zu decken und leckere Sachen darauf zu verteilen, wenn M. aus HH zurück kommt. Neuigkeiten, vielleicht Wegweisend, vielleicht kommen die Umzugskartons bald wieder nach oben. Vielleicht auch nicht. Was will man? Eigentlich.

Ich will heute einen schönen Tag und ich habe ein Mopsbuch (also bald). Mir kann nichts passieren.