Samstag, 11. Juni 2005

lu versus lu.

von himmelhochjauchzend zu zutodebetrübt in unter fünf minuten, heureka. ich sollte meine innerstes zum teufel jagen und mich selber zur ruhe setzen, denn die lu geht so lange zum brunnen, bis sie bricht.

wir schalten um zur musik, es ist noch etwas interpol im ofen.

("slow hands" in der schleife, bewegte medizin.)


gestern hatte mein engelmann mal zeit.

und löste mal flugs ein finanzielles fastproblem mit dem "sieg" über die a-agentur, und dachte sich dann noch, gottchen, die hats grad echt nicht so rosig, da setz ich noch einen druff und um 18:25 unterschrieb ich völlig glückstrunken genau die wohnung für meine mutter, die alle punkte inne hatte, die sie hier im dedorf vorraussetzte. diese irrsinnige aufgabe, mal eben innerhalb von drei wochen eine gute wohnung mit mutterns harten eckdaten ( keine assis, balkon, NUR in dem stadtteil, groß aber billig und bitte noch ... ) zu fangen ( genau, ich war die, die sich an häuserwänden hochzog um in hochparterre wohnungen zu gucken, die offensichtlich leer stehen; habe zettel mit meiner telefonnummer in briefkästen verteilt und notizen in pommes buden gelesen. ).
ich weiß nicht, ob das jetzt karma-pointz bringt, oder mich alle kostet die ich grad habe, aber ( und das sag ich jetzt mit einem lauten seufzen ) : wenn meine mutter auf der zwei stunden über die autobahn gekarrten couch sitzt und der fernseher steht, der herd funktioniert und ihr herr katz wieder in den schuhen ist - dann kehrt hier für mich endlich ruhe ein, ich zünde drei kerzen auf dem balkonaltar an und dann sage ich das, was mir bei meiner mutter die tage schon eine ganzkörpergänsehaut besorgte :
" jetzt bin ich endlich mal dran."

na dann.


Freitag, 10. Juni 2005

aus dem nähicq-kasten.

Lu (11:09 AM) :
gleich morgen nur noch schmuddelthemen und titten-pics.
emily (11:10 AM) :
(titten-pics, yeah...)
emily (11:24 AM) :
genug blogosphärentratsch
emily (11:24 AM) :
schlimm genug
Lu (11:25 AM) :
ja genau, schluss damit *fahnen hoch*
Lu (11:25 AM) :
für mehr real life im leben.
emily (11:25 AM) :
JA!
Lu (11:25 AM) :
rausgehen statt akkuzeiten
emily (11:25 AM) :
: )
Lu (11:25 AM) :
knutschen statt posten
emily (11:25 AM) :
(ich blog das gleich alles)
Lu (11:26 AM) :
ich auch, einfach copy+paste und zack, schon wieder content.
emily (11:26 AM) :
ja
emily (11:26 AM) :
haha
Lu (11:26 AM) :
aber erst noch mehr sprüche...komm, jetzt du auch mal.
emily (11:26 AM) :
(da beisst sich gerde die katze in den schwanz)
Lu (11:26 AM) :
saufen statt linken
Lu (11:26 AM) :
(was wieso ? )
emily (11:26 AM) :
fressen statt rss-feed
Lu (11:27 AM) :
popmich statt blogmich
Lu (11:27 AM) :
*kreisch*
emily (11:27 AM) :
vom real life reden und dann blogcontent im icq sammeln
Lu (11:27 AM) :
na, irgendwo muss man doch mal anfangen mit der revolution! echjezzmal.
Lu (11:27 AM) :
ab wo schneiden wir ?
emily (11:28 AM) :
ab genug blogosphärentratsch vielleicht
emily (11:28 AM) :
wir brauchen aber noch mehr
Lu (11:29 AM) :
stimmt. beides. fügen wir noch was mit titten ein ?
emily (11:30 AM) :
wir müssen gleich noch überarbeiten
emily (11:30 AM) :
wir haben ja auch noch keine titten
Lu (11:31 AM) :
hätten wir iChat, könnten wir unsere möpse als ID-pic reinsetzen. aloha.
emily (11:31 AM) :
titten statt blogroll
emily (11:31 AM) :
haha
Lu (11:31 AM) :
grins
emily (11:31 AM) :
rockn roll statt blogroll
Lu (11:31 AM) :
kingsize statt linksites
Lu (11:31 AM) :
aua.
emily (11:32 AM) :
hahahah
Lu (11:32 AM) :
achtung : kommen statt comments.
Lu (11:32 AM) :
ha!
emily (11:32 AM) :
ha!
Lu (11:32 AM) :
ich fühle mich heute einseitig ausgerichtet.
emily (11:32 AM) :
ich merks schon
Lu (11:32 AM) :
ist der frühling.
emily (11:33 AM) :
bin genauso gestrickt gerade.
emily (11:33 AM) :
ganz schlümm
Lu (11:33 AM) :
na dann ... hihi.
emily (11:33 AM) :
vom fleck weg statt trackback
Lu (11:33 AM) :
der war gut.
emily (11:34 AM) :
voll der flow hier ey
Lu (11:35 AM) :
wir befruchten uns, schatz.
emily (11:35 AM) :
: )
Lu (11:35 AM) :
aber wo bauen wir jetzt den titten-content ein ?
emily (11:35 AM) :
ich überleg noch nach einer tittenkombi
Lu (11:35 AM) :
titten statt ...
emily (11:36 AM) :
string statt ping
Lu (11:36 AM) :
titten statt ... trackback. neee ...
titten statt ...
hey, der ist auch gut.
Lu (11:36 AM) :
ping mich.
emily (11:36 AM) :
: )
emily (11:36 AM) :
aber die titten sind noch frei
Lu (11:37 AM) :
harte nuss.
emily (11:37 AM) :
hihihihi
Lu (11:37 AM) :
boah wie furchtbar.
emily (11:37 AM) :
ja
Lu (11:37 AM) :
ich sitz auch noch in der sonne ...
emily (11:37 AM) :
(ich war vorhin so schlecht gelaunt, jetzt lieg ich gleich unterm tisch)
Lu (11:37 AM) :
siehste. das können nur frauen.
emily (11:38 AM) :
: )
Lu (11:38 AM) :
männer ziehen runter. ich wünschte, ich würd auf frauen stehen. oder auf walter. der wollte mich.
emily (11:38 AM) :
wer ist denn walter?
emily (11:38 AM) :
ich steh nie auf die, die mich wollen
Lu (11:38 AM) :
der nahm sich, was er brauchte.
walter war die riesentöle, die mich neulich beim türken vergewaltigt hat.
emily (11:38 AM) :
achso
emily (11:39 AM) :
den namen wusste ich nicht mehr
emily (11:39 AM) :
: )
Lu (11:39 AM) :
komromisslos und zu allem bereit.
emily (11:39 AM) :
sabber
Lu (11:39 AM) :
eben. aber er war leider ein ... hund.
emily (11:39 AM) :
: )

emily (11:57 AM) :
fällt uns jeztt noch was zu titten ein?
emily (11:58 AM) :
titten statt comments?
Lu (11:58 AM) :
puh
emily (11:58 AM) :
titten statt mitschnitten
emily (11:58 AM) :
: )
Lu (11:58 AM) :
hust.
Lu (11:58 AM) :
titten statt titel
emily (11:59 AM) :
hm
Lu (11:59 AM) :
fluppt nicht so richtig...
emily (11:59 AM) :
nein
emily (11:59 AM) :
titten sind halt sehr eigenständig : )
Lu (11:59 AM) :
die stehen für sich allein.
emily (11:59 AM) :
ja
Lu (11:59 AM) :
einfach nur : titten.
Lu (11:59 AM) :
basta.
emily (11:59 AM) :
die sind ja auch schon zu zweit
emily (11:59 AM) :
(boah)
Lu (12:03 PM) :
genau, die brauchen ja sonst niemanden.


1:0 gegen die a-agentur.

kleiner rückblick zum ende des letzten jahres nebst viel papier und verkehr mit der a-agentur. sätze wie "sperrzeit eingetreten ... ruht ihr anspruch ... sie mussten voraussehen ... in ihrer stellungnahme keine anhaltspunkte ... bla" wurden staunend in empfang genommen, und einmal kam ich in den fragwürdigen genuss, irgendwen telefonisch anzublaffen, ob sie die eingehende post denn nun eigentlich lesen würden, oder ob sie standardschreiben mit platten floskeln drei mal die woche als kettenserienbrief in die post geben ?
widerspruch, gegen die a-agentur im dezember.
"ich werde mich bemühen, ihn so schnell wie möglich zu bearbeiten. bitte sehen sie deshalb möglichst von rückfragen ab." ( ohne worte )
widerspruch wurde dann im januar als unbegründet abgelehnt, und ich bekam auf grauem papier noch eine rechtsbehelfsbelehrung. und da stand der verweis zum sozialgericht.
okay.
und ab da dauuuerte es. und es dauuuerte noch länger. und die a-agentur war nicht in der lage, nach drei monaten mal die gewünschte akte zum sozialgericht zu schicken, welches in der gleichen stadt sitzt. und ich habe ihnen telefonisch gesagt, ich würde die auch gerne abholen und dort hinbringen, die zeit würde ich mir gerne nehmen, aber das wollten die dann auch nicht.
heute morgen um kurz nach acht dann das telefonat mit der sachfrau vom sozialgericht ... GEWONNEN.
die a-agentur schmeißt ihre wabbelswaffen, alles staubt und ich freue mich ein bißchen, weil es lohnt sich also doch, standhaft bei seiner meinung und seinem recht zu bleiben und sich nicht durch bescheuerten schriftverkehr und gerichtsdrohungen schocken zu lassen. so spart die a-agentur nämlich methodisch und mit sicherheit viel geld ein, wo die leute dann halt an ihr erspartes gehen oder von ihrem dispo leben, so wie ich auch.

es lohnt sich halt doch, hoch über den wolken diese business-blättchen zu lesen und zu klauen, statt wolken zu gucken sein ableben zu überdenken.

schlaf : zu wenig.
modus : hungrig.
eingesackte karma-pointz : mind. 10, alle wegen sieg gegen a-agentur.
( da passt noch mehr, ist ja noch früh ! )


Donnerstag, 9. Juni 2005

fundstück.



thassos, november 04


2.

diese denkschleife, die immer mit "heute vor ..." anfängt, und zeitliche abstände eingrenzt. heute vor zwei wochen dieser verdammte tag x, den ich gerade stück für stück verdaue.
es kommt ohne vorwarnung, ich fahre zur arbeit und plötzlich sind die bilder wieder da. die strasse wird undeutlich, mein kopf dröhnt, ich halte an und setze mich auf eine mauer, lasse die beine baumeln. immer wieder alle bilder, wie ich seinen arm streichle und sein herz immer öfter aussetzt. wie konnten wir stunden später bei dem drive in halten, wie konnten wir pommes essen und cola trinken, wie ging das eigentlich ? schocktaten, einfach dinge machen, die einem normalität vermitteln.
da kommen die gedanken, wie das er immer da war, seitdem ich lebe. das er jetzt nie mehr anruft, weil er mit dem internet nicht weiterkommt, oder weil er bei eBay etwas gesehen hat. nie wieder mein keks-care-paket zu weihnachten, und nie wieder nie wieder und sowieso alles nie wieder.
schlimme minuten, wie große wellen. und wenn sie über mir zusammenschwappen, dann halte ich still, halte alles an, bis sie weiterziehen, suche den punkt, wo ich gerade etwas aufhörte, und mache dort weiter. ich wüßte nicht, wie es anders gehen sollte.
erst zwei wochen, und er ist nur noch asche.

logbuch | © Lu um 20:21h | keine meldung | meldung machen?

ich bin die,

- die eben ohne zu bremsen volle suppe in diesen dämlichen K21 auftsteller gerauscht ist.
wer stellt die eigentlich direkt und so dämlich mitten auf meiner transitstrecke auf ?

- die heute mittag im alten viertel hinz und kunz antraf, unter anderem auch die alte klassenkameradin, die ihre kinder jetzt alle (5) erfolgreich in der schule sitzen hatte, und sich aus akuten leeregefühl einen knuffigen listenhund angeschafft hat, welcher sonnetrunken auf dem rücken über die wiese schubberte.

sie : und ? wie findste ?
ich : sag mal, kastriert ist rambochen nicht, oder ?
sie : nä, wieso ?
ich : na, der hat eier wie tennisbälle. guck mal, wenn der läuft…

rambochen lief arrogant an den weibchen im abgesperrten zaunbereich vorbei, und seine kronjuwelen polterten fröhlich von links nach rechts.

sie : ist doch schön, da weiß jeder, dat mein rambochen ne jung ist.
ich : nee, klar.

es folgte ein monolog ihrerseits über rüdenhoden, pansenernährung und alle verstorbenen hunde des viertels der letzten drei quartale.
wieso kann ich nicht einmal meine klappe halten, bzw was übers fell sagen, oder die ohren ?

- die heute gleich doppelt während der arbeit in den fraglichen genuss kam, einen +80jährigen mann mit runtergelassenen ballonseidehosen vor die nase zu
bekommen. strenge stimme mit bösen blick reichte aber aus, dass er beim dritten versuch die hände direkt wieder hinter den rücken legte, statt
die hose zu greifen.

- die sich jetzt mit einer flasche rotwein in die warme couchdelle des leaderfellchens sinken läßt, sämtliche rüden und deren anhängsel wegtrinkend,
und den DVD-player für die beste investition ( neben laptop und espressokocher ) dieses haushaltes halte.

adieu tag, du warst mir eine bürde.


Mittwoch, 8. Juni 2005

live, in farbe und hoffentlich mit was zu trinken.

da geht wieder ein rascheln durch den kleingartenverein "blogsdorf e.V."
lyssa und don dahlmann lesen am 19.06. aus dem nähkasten, so richtig zum anfassen und reinrufen UND ( und das ist entscheidend ) mal jenseits der üblichen lokalitäten, nämlich im idyll von ... neuss.



kommt in scharen, bringt die massen mit, ich geh auch.


titten against zuckerdosen. ( autsch! )

wenn alle nachbarn gleichzeitg dem wahnsinn verfallen ...
gegenüber werden dachschindeln durch metallrohre nach unten befördert, über mir wird elektronisch gesägt, nebenan wird ein neuer schrein gezimmert, rechts unten unrhytmisch gebohrt, und in sämtlichen gärten im umfeld wird astwerk gehäckselt. ich fühle mich wie in einer hagebaumarktwerbung, und hab lust auf einen liter bier tranquilizern drin.
in der sonne sitzend, papierberge um mich herum, briefkrieg, alle wollen was, und ich will was ganz anderes.

-pause für den nächsten schindelschub-

ohrknöpfe und die homöopathischen tropfen against trauerklops sein eine dosis höher gedreht, schon ist mittag.

und wo wir grad bei drehen sind. im moment läuft juliette & the licks, band und musik um die schauspielerin juliette lewis, die ich immer sehr gnadenlos und klasse fand. und genau ab hier wirds zwiegespalten, weil ich höre die musik jetzt zum dritten mal, ich habs die anderen beiden male als " ziemlich öde, alles schon tausend mal dagewesen, alles schon mitgemacht" abgetan und gut war.
aber ich mag die frau, ich mag generell gern den typus frau, der nicht auf zuckerdose macht, sondern das gegenteil für sich will, ich zähl mich selber zu den direkten in der spielgruppe. ich hab eher titten zu meinen titten gesagt, als sich das einer der heute so gut erzogenen jungs getraut hat. ich mache zwar keine flaschen mit den zähnen auf, weiß aber gut genug, was frau in den mund nehmen sollte, und was nicht. und ja, ich bleibe an roten ampeln stehen, wenn man das als messlatte nehmen will, dafür bin ich in anderen bereichen null handzahm - aber ist auch egal jetzt, geht ja um musik und nicht um meinen weg, mit ampeln umzugehen.
wie soll musik sein, wenn frau eben nicht britney_beyonce_like ist, sondern was zu anderes zu sagen hat, was zeigen will, temperament statt haarspray in den spitzen, und titten statt busen hat ? wenn ich ein mann wär, ich würd mit ihr ausgehen, und beyonce könnte ihre freundinnen anrufen, wie in ihren songs.

( noch 12 minuten bis zur mittagsruhe, aushaltenaushaltenaushalten )


Dienstag, 7. Juni 2005

insomniasten und insomniastInnen.

heute nacht, um 0:40, gibts auf arte" durch die nacht mit..."

und heute *macht mit aufgeplusterten backen einen tusch nach* mit moritz bleibtreu und dem pocher quer durch *macht mit hängenden schultern einen grimmigen gesichtsausdruck, aber nur wegen fernweh* genau : hamburg. *weint*

aus der fabrikwerkszeitung folgender text :

" Sie stromern durch Hamburg, treffen auf Regisseur Fatih Akin, tauchen ins Rotlichtmilieu der Reeperbahn ein, reden.
Comedian Oliver Pocher (27) und Schauspieler Moritz Bleibtreu (33), die sich kaum kannten, stellen Gemeinsamkeiten fest: kein Alibi Abi, kein Glück bei Frauen ... Spannendes, poetisches Experiment. "

(hurra)


lieber herr gott.

ich wär so gern viel näher dran.

( und über 20 °C wär auch töfte. )

danke,

dein schaf lu, ( abtrünnig wie gehabt )


ab donnerstag im lichtspielhaus.

crossing the bridge



(...)" Wenn ihr einen Ort besucht und verstehen wollt, welche Kultur
dort herrscht, dann hört euch die Musik an, die dort gemacht wird."


Montag, 6. Juni 2005

gegenschmerz.

der faden riss laut und hörbar irgendwo im telefonat, als es darum ging, dass die überreste meines vaters samt urne mit der post verschickt werden würden.
ich weiß nicht, ob es das war, oder die alten keilereien mit meiner mutter, die zwar aus aktuellem anlass hinter der kammertür versperrt sind, aber dann laut gegen das modrige holz klopfen, wenn wir unsere alten muster aus dem hinterhalt holen. ich mit meiner zu direkten art, sie mit ihrem von hinten durchs knie.

es fühlte sich gut an, das telefon auf den tisch zu knallen, und ich bedauere heute noch, das es keine griffigen telefone mehr gibt, wo man den hörer so richtig mit vollem emotionalen einsatz auf die gabel knallen kann, statt wie jetzt so ein filigranes ding in seine station zu stecken. das bringt einem nichtsnichtsnichts.
es fühlte sich noch besser an, mit 30 km/h ins bad zu laufen, und die dicke tür mit schwung zuzuschmeissen, sich an der kalten wanne auf den boden sinken zu lassen und auf alles einzuschlagen, was da im umfeld war. irgendwann kam m. und hielt mich fest, die möbel werden es ihm ewig danken, der klodeckel hat es auch überlebt.

diese vermeintliche unfähigkeit, die situation wirklich anzunehmen. dieser tag, an dem ich die ganze zeit dachte, dass ich vor zwei wochen das letzte mal mit ihm gesprochen hatte.
es tut so verdammt weh, und das jeden tag mehr. der schock geht langsam dahin und die seelische mülltonne dafür weit auf. verarbeiten, akzeptieren, vermissen.

heute habe ich blutergüsse in den handinnenflächen, so viel kraft steckt in trauer.


wettervorhersage für heute

gesprochen gestern abend, 20:14 in der ARD tagesschau :

" ... am rhein freundliche momente."

na dann.

( generell dem TV ein dickes danke-schmatzi für romanek, dittsche und fassbinder. reihenfolge ist wichtig! geht doch. )


Sonntag, 5. Juni 2005

edit

zehn minuten später denken, dass doch eh alles schmu ist.
es dürfte reichen, in den untergrund zu gehen und ein tamagotchi mitzunehmen.


warum nicht

mal wieder zehn stunden an einem stück schlafen.
Sitting, Waiting, Wishing gucken.
ans meer fahren.
das handy statt den stein mit schwung ins wasser werfen.
einen cola-rausch antrinken.
eine hurricane-karte bekommen.
hamburg vermissen.
aufwachen mit dem wort "protonenpumpenhemmer" im kopf.
mal wieder einen sonntag vor dem krimi gut finden.

reggae galore, mit den molekülen wackeln und die
sonne wenigstens in die ohren lassen. warum auch nicht.