Sonntag, 20. Juli 2008

reisenotizen./ in a. oder 'gottes humor und frankreichs beitrag'

Ich dachte gerade, als ich dem Tee beim kalt werden zustarrte, dass man an einem Sonntag Morgen in dieser Früh' auch gut Mal was über Gott schreiben könnte. Über Gott und über Frankreich, und über den Humor.

Den hat in diesem Fall Gott, Frankreich sicher auch, aber das spür ich grad nicht, also schreib ich es auch nicht.

Jetzt läuft mir dieses 'Wie Gott in Frankreich' empört hinterher, Momentchen.

Gott und sein Humor also. Ich fasse zusammen:
Mittwoch aus dem (sicherlich sehr humorvollen!) Frankreich zurück, gegen Abend. Seit Morgens schon ichsagsmalso strikte Magenprobleme. Tagsüber in Frankreich, in Belgien und dem ganzen Rest eine Form von Reiseschonkost, also Baguette, Cola und nichts, was man nicht kennt. Im Düsseldorf ein Teller Nudeln mit Pesto und ein Glas Rotwein, und den nächsten Tag gekrümmt wie ein Shrimp im Bette verbracht, falsch, Toilette war das Wort.
Magenschmerzen wie seit (ich hatte ausreichend Zeit zum Nachrechnen) 20 Jahren nicht mehr, den Rest lass ich weg.
Ich dachte, eine Muschel wärs gewesen, aber die war zu lange her. Von daher eine Mischung aus allem.
Merke: Wenn Dein Magen Weh und Ach ruft, lass in Ruhen und kippe nicht noch Fritten aus einer Spelunke in Bologne oben drauf und lösche mit Bier.
Etcetera.
Jedenfalls, um zu Gottes Humor zurück zu kommen, jedenfalls lag ich dann seit Mittwoch Abend, quasi. Und lag und sah fern, und lag und las, und lag und schlief.
Und seit gestern, heureka, kann ich den anderen Göttern danken, ich konnte mit nur einem Magenkrampf sagen: es scheint überlebt zu sein. Ich danke auch allen, die an mich geglaubt haben und den beiden Göttern Iberogast und Perenterol.
Noch in Schonlage und beim zweiten Film angekommen merkte ich, dass mir das kleinste Fellchen, tief auf meinem Bauch schlafend (natürliche Wärmflasche, immer gut temperiert, kuschelig, tolle Erfindung), langsam zu schwer wurde, ich in keiner Position mehr gut lag und überhaupt, seit wann -
habe ich eigentlich Rückenschmerzen?
Gottes Pointe: Kaum ist die eine Sache in Schach, gibts einen Tritt gegen das Knie und ich konnte die letzte Nacht kaum liegen, noch schlafen, weil mir mein unterer Rücken in wirklich jeder Position kaum erträglich war.
Werde den heutigen Tag durchgehend in Yoga-Stellungen verweilen und darüber nachdenken, wie ich das damals eigentlich ausgehalten habe, ohne Sport und dafür mit viel Rückenschmerzen.

So, Frankreich.
Füsse noch braun, Seelchen noch erheitert, wir waren einmal wieder an dem geheimen Ort zu Gast.
Bin zwischen Frankreich und England geschwommen, habe lange geschlafen, ein Buch gelesen und Trödelmarkt in Frankreich mitgemacht. Ein paar Pullis und Shirts werden nun von Fischerfrauen und Nachkommen getragen, und diesen Gedanken finde ich wiederum sehr erträglich. Sind meine Pullis schon einmal eher am Meer als ich.
'Ich komm nach' dachte ich neulich noch, kurz bevor wir uns ein Haus von innen angesehen haben, was von aussen noch Zeit zum träumen ließ.
Kaum war die Tür auf machte es 'pöff' und der Abspann kam kurz und knackig.
To be continued.

Impressionen und tatsächlich alles weitere gibt es hier,
im Album, bitte treten Sie näher.