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Montag, 4. Februar 2008
i ♥ sarah silverman, cause:
she's f***in' matt damon.
Es gibt ja 120 Wege, um zu sagen 'Schnuffi, Deine Socken hängen ab jetzt allein auf der Leine!', aber dieses Video zeigt den ehrlichsten Weg in der Moderne 2008.
(via franziskript)
Es gibt ja 120 Wege, um zu sagen 'Schnuffi, Deine Socken hängen ab jetzt allein auf der Leine!', aber dieses Video zeigt den ehrlichsten Weg in der Moderne 2008.
(via franziskript)
Freitag, 1. Februar 2008
leaderfellchens letzter platz.
i ♥ lymphdrainage.
So, und jetzt legen sie sich mal schön hier hin, machen die Augen zu und Entspannen, meinte der Physiotherapeut gut gelaunt zu mir und meinem geschwollenen Gesicht.
Das IST ja das Problem, mich bekommt grad niemand und nichts entspannt!, sprachs, legte mich auf diesen warmen Knubbel auf der Liege, schaffte grad noch ein genüssliches Geräusch ob der Wärme welche den Rücken in Empfang nahm, und dann war ich hin.
Eine halbe Stunde lang strich und drückte, zog und ruckelte der Masseur meinen Kopf bis in den Nacken, und nach nicht mal zehn Minuten war ich so Grundentspannt und Maulfaul, dass ich ihn erzählen ließ (Hunde, Kunden, Ernährung und Spanien), und es grad noch schaffte, in wohl dosierten Abständen ein Geräusch zu machen, was Zustimmung oder Najagehtso vermitteln sollte.
Ihr Gesicht wird den Rest des Tages schlank und abgeschwollen bleiben, und bitte keinen Kaffee trinken. Bleiben sie ruhig noch etwas liegen und stehen sie langsam auf, sagte er nach der Behandlung.
Ich sah grad noch, wie er die Quarzlampe eine Stufe runterdimmte, dann schlief ich ein, auf diesem warmen Schlamm unter zwei großen Handtüchern.
Das IST ja das Problem, mich bekommt grad niemand und nichts entspannt!, sprachs, legte mich auf diesen warmen Knubbel auf der Liege, schaffte grad noch ein genüssliches Geräusch ob der Wärme welche den Rücken in Empfang nahm, und dann war ich hin.
Eine halbe Stunde lang strich und drückte, zog und ruckelte der Masseur meinen Kopf bis in den Nacken, und nach nicht mal zehn Minuten war ich so Grundentspannt und Maulfaul, dass ich ihn erzählen ließ (Hunde, Kunden, Ernährung und Spanien), und es grad noch schaffte, in wohl dosierten Abständen ein Geräusch zu machen, was Zustimmung oder Najagehtso vermitteln sollte.
Ihr Gesicht wird den Rest des Tages schlank und abgeschwollen bleiben, und bitte keinen Kaffee trinken. Bleiben sie ruhig noch etwas liegen und stehen sie langsam auf, sagte er nach der Behandlung.
Ich sah grad noch, wie er die Quarzlampe eine Stufe runterdimmte, dann schlief ich ein, auf diesem warmen Schlamm unter zwei großen Handtüchern.
Donnerstag, 31. Januar 2008
kontrastprogramm.
Ich dachte, ich gehe mal zu meiner Ärztin, weil zwei Tage dick geschwollene Augen, also das Land darunter, das ist auch bei Schlafstörungen nicht normal.
Auf dem Weg dorthin traf ich eine 80-jährige Biene Maja, 16 Teufelinnen, ganze Schulklassen mit minderjährigen Prostituierten und überall strategisch in Position gestellt: Männer & Jungs. Alle mit Bierflaschen und diesem Indiana Jones-Gesichtsausdruck.
Hochsaison der Herpesviren.
In der Praxis kommt mir mein Gynäkologe laut singend entgegen. 'Ich hab drei Haare auffa Brust, ich bin än Bäär!' johlt er glücklich seinen Helferinnen entgegen, drückt mich kurz an den Kittel und entschwindet in seiner einsamen Polonaise ins Labor, zur Kaffeemaschine. Ich freue mich, dass ich bei seiner Gattin einen Termin habe und keinen rheinischen Frohsinn verbreiten muss, von einer Rheinländerin wird das in der 5. Jahreszeit unter Gewalt abverlangt, und ich flüchte, wo ich kann.
Dann im Sprechzimmer.
Haut?
Stress!
Schlafstörung?
Stress!
Und dies? Stress?
Stress!
Meine geschwollenen Unterlider machen ihr und mir zu schaffen. Also komplettes Programm.
Blutabnahme: 5 Röhrchen. (Hatte gehofft, dass danach die Schwellungen Dank Blutleere im Körper weg sind, aber nun gut.)
EKG: Super. (Hurra!)
Sauerstoffsättigung im Blut: 99% (100 ist der Bestwert, also setzen, 1)
Lungenfunktionstest: meine Kurve verlässt den Messbereich. (setze langsam blasierten Gesichtsausdruck auf und gebe vor der Arzthelferin mit meinen tollen Werten an. Sie erinnert mich an meine geschwollenen Augen, und ich höre sofort auf.)
Pipi: o.B.
Blutdruck, Herztöne, alle abgeklopften Organe, Reflexe: normal.
Ergebnisse sämtlicher Hormon-,Schilddrüsen-,Leber-und etc.-Werte nächste Woche. Zur Feier des Tages wurde ich dann in eine Art Ballon bugsiert, nackig und mit Plümmo, und konnte die nächsten 20 Minuten diesem Monstrum dabei zusehen, wie es sich alle 30 Sekunden aufblies und mich dabei kräftig quetschte, und dann wieder von mir abließ.
Drainage, nannte das die Frau Doktor.
Ich werde von einem Ballon geatmet, dachte ich dabei.
Wir machen weiter mit Alltag.
Der Nachbar hört Wu-Tang-Clan, die Bäckereifachverkäuferinnen um die Ecke sind alle als Kätzchen verkleidet und gröhlen mit 50-jährigen Raucherlungen frivoles Liedgut auf Berliner und männliche Kunden.
Ich schleiche mich gleich nach Unterbilk und hole Leaderfellchens letzte Ruhestätte ab, die Urne ist gebrannt, und ich kann es kaum erwarten, mein Werk zu sehen.
Bilder, Musik und Tinnef werden nachgereicht.
Bützke gibts nicht.
Auf dem Weg dorthin traf ich eine 80-jährige Biene Maja, 16 Teufelinnen, ganze Schulklassen mit minderjährigen Prostituierten und überall strategisch in Position gestellt: Männer & Jungs. Alle mit Bierflaschen und diesem Indiana Jones-Gesichtsausdruck.
Hochsaison der Herpesviren.
In der Praxis kommt mir mein Gynäkologe laut singend entgegen. 'Ich hab drei Haare auffa Brust, ich bin än Bäär!' johlt er glücklich seinen Helferinnen entgegen, drückt mich kurz an den Kittel und entschwindet in seiner einsamen Polonaise ins Labor, zur Kaffeemaschine. Ich freue mich, dass ich bei seiner Gattin einen Termin habe und keinen rheinischen Frohsinn verbreiten muss, von einer Rheinländerin wird das in der 5. Jahreszeit unter Gewalt abverlangt, und ich flüchte, wo ich kann.
Dann im Sprechzimmer.
Haut?
Stress!
Schlafstörung?
Stress!
Und dies? Stress?
Stress!
Meine geschwollenen Unterlider machen ihr und mir zu schaffen. Also komplettes Programm.
Blutabnahme: 5 Röhrchen. (Hatte gehofft, dass danach die Schwellungen Dank Blutleere im Körper weg sind, aber nun gut.)
EKG: Super. (Hurra!)
Sauerstoffsättigung im Blut: 99% (100 ist der Bestwert, also setzen, 1)
Lungenfunktionstest: meine Kurve verlässt den Messbereich. (setze langsam blasierten Gesichtsausdruck auf und gebe vor der Arzthelferin mit meinen tollen Werten an. Sie erinnert mich an meine geschwollenen Augen, und ich höre sofort auf.)
Pipi: o.B.
Blutdruck, Herztöne, alle abgeklopften Organe, Reflexe: normal.
Ergebnisse sämtlicher Hormon-,Schilddrüsen-,Leber-und etc.-Werte nächste Woche. Zur Feier des Tages wurde ich dann in eine Art Ballon bugsiert, nackig und mit Plümmo, und konnte die nächsten 20 Minuten diesem Monstrum dabei zusehen, wie es sich alle 30 Sekunden aufblies und mich dabei kräftig quetschte, und dann wieder von mir abließ.
Drainage, nannte das die Frau Doktor.
Ich werde von einem Ballon geatmet, dachte ich dabei.
Wir machen weiter mit Alltag.
Der Nachbar hört Wu-Tang-Clan, die Bäckereifachverkäuferinnen um die Ecke sind alle als Kätzchen verkleidet und gröhlen mit 50-jährigen Raucherlungen frivoles Liedgut auf Berliner und männliche Kunden.
Ich schleiche mich gleich nach Unterbilk und hole Leaderfellchens letzte Ruhestätte ab, die Urne ist gebrannt, und ich kann es kaum erwarten, mein Werk zu sehen.
Bilder, Musik und Tinnef werden nachgereicht.
Bützke gibts nicht.
Mittwoch, 30. Januar 2008
haifische nach mitternacht.
Um 23:40 legte ich das Flix’sche Comic 'Sag was' auf den Stapel der staubigen Bücher. Die staubigen Bücher sind eine kleine Glaubensgemeinschaft aus Papier, alle wohnhaft neben meinem Bett, alle ausgezeichnet dadurch, dass sie ein rosa Post-it an genau der Stelle kleben haben, wo ich sie fallen ließ. Das macht sie zu nächtlichen Verbündeten, wenn sie anfangen, unflätig Wörter in den Raum zu singen, leise die Tage von Neulich aufwirbeln und somit die rosa Lungen im Raum zu Teppichen machen.
Manchmal hustet einer.
Um 23:44 waren beide frisch fürs Comic-Ende verdrückten Krokodilstränen (Radius 2 cm) in jeweils ihrem Augenwinkel zu einem glitzernden Klecks geworden, und ich wechselte die Seiten.
Drüben klingelte das Telefon. Ralf dran.
Lu, sagte Ralf, und ich sagte Ralf, Hallo.
Lu, mir schwant da was.
Ich mit traumrosa Wangen: Ach, was?
Ralf nahm einmal tief Luft ein und sagte dann, das ich wohl die Seiten wechsel, langsam zwar, mit Übergang, aber eben ein Gang. Ein Gang setzt dann immer voraus, das man irgendwann nicht mehr da ist.
Aber Ralf!, ich, empört, ein wenig zu sehr.
Doch doch, sagt Ralf.
Also gut, diesmal atmete ich zu laut durch.
Mein lieber R. König, du weißt, ich war immer ein treuer Fan. Bin. Und ich habe kein einziges Wort geflunkert, als ich Dir in Frankfurt entgegen flötete, ich würde Dich immer (!) in der Wanne lesen.
Ralf so von einem Fuß auf den anderen.
Aber vor ein, zwei Jahren (dabei bekam ich so eine Art epischen Augenausdruck) habe ich jemanden kennen
gelernt. Im Internet, so macht man das ja heute. Und da habe ich gemerkt, was mir bei Dir gefehlt hat.
Ach ja? Und das wäre?, Ralf schwer erstaunt.
Ich sags mal ganz direkt, Ralf - ich bin nicht schwul.
Versteh mich nicht falsch, ich habe alle deine Knollennasenkerle geliebt, habe mit Konrad und Paul die Nächte durchgemacht, mir bei Roy und Al lachend einen Interkostalnerv geklemmt, so eben.
Ich bin so viele Jahre mit Dir gegangen, durch so viele Geschichten und Bände, und dann kam Er.
Name?
Flix. Der Flix. Und da ist mir klar geworden, dass die Zeiten vorbei sind, wo ich nur Schwulencomics lese. Es gibt noch mehr da draussen, ausser Pauls Eskapaden auf Gummimatten. Und auch Spielchen mit Hühnerschenkeln auf Poppers
-Geräusch, wie wenn Nadel von Platte gerissen wird-
Sirenen, rote Lampen, Blase ruft an, möchte auf direktem Wege nach Smorland.
Augen auf, Körper fährt hoch, 1:49 Uhr.
Ja muss das denn jetzt sein?, ruft Ralfs Stimme dünn aus dem Off.
Nein, um der Götter Willen, nein, aber dann wohl doch.
Und gerade als ich aufstehen will, passiert folgendes:
Ein kleiner Gnom mit fieser Frisur, glühenden Augen und keinem Namen hält einen in rage geratenen Haifisch mit Zwillings-Zähnen in meine Innereien.
Ich denke, dass das jetzt nicht sein darf. Und ich denke auch direkt an die drei Möglichkeiten, was es sein könnte. Eine Lappalie, die beiden anderen Optionen tödlich ab jetzt.
In Momenten wie diesen verfluche ich meine medizinische Ausbildung, und notiere auf dem internen Notizblock 'Gehirnwäsche, wenn möglich und nach Überleben'
Mein Körper ist mein Mustang.
Nein. Mein Körper ist mein Körper, wir haben uns lieb soweit, laufen in milder Sommerluft Hand in Hand über Blümchenwiesen. Ich achte auf das, was ich in ihn hinein gebe,
er auf die ordnungsgemäße Verwaltung, wir gehen gern zusammen weg, machen Sport, und haben den selben Weingeschmack. Als Dank für Urlaube und Fernsehen macht er alle zwei Jahre mal für zwei Tage krank, ich gehe dafür regelmäßig zum Dentisten, zur KV, bin also Scheckheftgepflegt.
Und dann das. Haifisch hinterm Bauchnabel.
Meine Lieblingstheorie, bevor mein Pragmatismus einsetzte, war übrigens die des spontanen Verblutens innerlich.
Soll heißen, irgendwas in der Meterware ist geplatzt oder auf wundersame Weise aufgeklafft, und während ich
mit dem Sandmann auf Reisen bin und mit Ralf telefoniere, blute und blute ich in mich hinein, und jetzt ist alles
zu spät, und das würde ich dann gleich schon sehen, wer zuletzt lacht.
Es gehen einem übrigens tatsächlich 'am Ende' die Dinge durch den Kopf, die man nicht getan hat, macht also mit dieser Info, was ihr wollt.
Pragmatismus, ich und die Wärmflasche lagen um 2:14 wieder sicher und quicklebendig im Plümmo, und sahen das
letzte Mal auf die Uhr um 5:45 Uhr. Falls es einen Gott gibt: Danke dafür. Nicht ist erquickender, als eine schlaflose Nacht.
Hirn kommt mal so richtig zum Ablage machen, während Körper rumliegt und Maulaffenfeil hält.
Was mich am Morgen, also 1,5 Stunden später dann wirklich und nur noch beschäftigte, war:
Warum stelle ich blind immer genau an den Abenden mein Rad in den Hof statt ins Treppenhaus, wo es am nächsten Morgen sofort zu regnen beginnt?
Und wo ist der Haifisch am Morgen? Mit dem Gnom angeln gegangen oder als Zeichen in dunkler Nacht in meine
Geschichte verschwunden?
Manchmal hustet einer.
Um 23:44 waren beide frisch fürs Comic-Ende verdrückten Krokodilstränen (Radius 2 cm) in jeweils ihrem Augenwinkel zu einem glitzernden Klecks geworden, und ich wechselte die Seiten.
Drüben klingelte das Telefon. Ralf dran.
Lu, sagte Ralf, und ich sagte Ralf, Hallo.
Lu, mir schwant da was.
Ich mit traumrosa Wangen: Ach, was?
Ralf nahm einmal tief Luft ein und sagte dann, das ich wohl die Seiten wechsel, langsam zwar, mit Übergang, aber eben ein Gang. Ein Gang setzt dann immer voraus, das man irgendwann nicht mehr da ist.
Aber Ralf!, ich, empört, ein wenig zu sehr.
Doch doch, sagt Ralf.
Also gut, diesmal atmete ich zu laut durch.
Mein lieber R. König, du weißt, ich war immer ein treuer Fan. Bin. Und ich habe kein einziges Wort geflunkert, als ich Dir in Frankfurt entgegen flötete, ich würde Dich immer (!) in der Wanne lesen.
Ralf so von einem Fuß auf den anderen.
Aber vor ein, zwei Jahren (dabei bekam ich so eine Art epischen Augenausdruck) habe ich jemanden kennen
gelernt. Im Internet, so macht man das ja heute. Und da habe ich gemerkt, was mir bei Dir gefehlt hat.
Ach ja? Und das wäre?, Ralf schwer erstaunt.
Ich sags mal ganz direkt, Ralf - ich bin nicht schwul.
Versteh mich nicht falsch, ich habe alle deine Knollennasenkerle geliebt, habe mit Konrad und Paul die Nächte durchgemacht, mir bei Roy und Al lachend einen Interkostalnerv geklemmt, so eben.
Ich bin so viele Jahre mit Dir gegangen, durch so viele Geschichten und Bände, und dann kam Er.
Name?
Flix. Der Flix. Und da ist mir klar geworden, dass die Zeiten vorbei sind, wo ich nur Schwulencomics lese. Es gibt noch mehr da draussen, ausser Pauls Eskapaden auf Gummimatten. Und auch Spielchen mit Hühnerschenkeln auf Poppers
-Geräusch, wie wenn Nadel von Platte gerissen wird-
Sirenen, rote Lampen, Blase ruft an, möchte auf direktem Wege nach Smorland.
Augen auf, Körper fährt hoch, 1:49 Uhr.
Ja muss das denn jetzt sein?, ruft Ralfs Stimme dünn aus dem Off.
Nein, um der Götter Willen, nein, aber dann wohl doch.
Und gerade als ich aufstehen will, passiert folgendes:
Ein kleiner Gnom mit fieser Frisur, glühenden Augen und keinem Namen hält einen in rage geratenen Haifisch mit Zwillings-Zähnen in meine Innereien.
Ich denke, dass das jetzt nicht sein darf. Und ich denke auch direkt an die drei Möglichkeiten, was es sein könnte. Eine Lappalie, die beiden anderen Optionen tödlich ab jetzt.
In Momenten wie diesen verfluche ich meine medizinische Ausbildung, und notiere auf dem internen Notizblock 'Gehirnwäsche, wenn möglich und nach Überleben'
Mein Körper ist mein Mustang.
Nein. Mein Körper ist mein Körper, wir haben uns lieb soweit, laufen in milder Sommerluft Hand in Hand über Blümchenwiesen. Ich achte auf das, was ich in ihn hinein gebe,
er auf die ordnungsgemäße Verwaltung, wir gehen gern zusammen weg, machen Sport, und haben den selben Weingeschmack. Als Dank für Urlaube und Fernsehen macht er alle zwei Jahre mal für zwei Tage krank, ich gehe dafür regelmäßig zum Dentisten, zur KV, bin also Scheckheftgepflegt.
Und dann das. Haifisch hinterm Bauchnabel.
Meine Lieblingstheorie, bevor mein Pragmatismus einsetzte, war übrigens die des spontanen Verblutens innerlich.
Soll heißen, irgendwas in der Meterware ist geplatzt oder auf wundersame Weise aufgeklafft, und während ich
mit dem Sandmann auf Reisen bin und mit Ralf telefoniere, blute und blute ich in mich hinein, und jetzt ist alles
zu spät, und das würde ich dann gleich schon sehen, wer zuletzt lacht.
Es gehen einem übrigens tatsächlich 'am Ende' die Dinge durch den Kopf, die man nicht getan hat, macht also mit dieser Info, was ihr wollt.
Pragmatismus, ich und die Wärmflasche lagen um 2:14 wieder sicher und quicklebendig im Plümmo, und sahen das
letzte Mal auf die Uhr um 5:45 Uhr. Falls es einen Gott gibt: Danke dafür. Nicht ist erquickender, als eine schlaflose Nacht.
Hirn kommt mal so richtig zum Ablage machen, während Körper rumliegt und Maulaffenfeil hält.
Was mich am Morgen, also 1,5 Stunden später dann wirklich und nur noch beschäftigte, war:
Warum stelle ich blind immer genau an den Abenden mein Rad in den Hof statt ins Treppenhaus, wo es am nächsten Morgen sofort zu regnen beginnt?
Und wo ist der Haifisch am Morgen? Mit dem Gnom angeln gegangen oder als Zeichen in dunkler Nacht in meine
Geschichte verschwunden?
order # 1.08
Jonathan?
Maam?
Jonathan, wo ist dieser komplette Meter Text hin?
Maam?
Na der Text. Ich habe, bevor sich das Programm verabschiedet hat, extra noch schnell auf 'Änderung speichern?- LOGISCH!JAA!' geantwortet, dann wurde alles schwarz, und nun ist der Text weg. Bitte hol ihn mir kurz aus irgendeiner Ablage, sonst gibt es kein Gehalt diesen Monat.
Maam, das kann ich nicht, weil der ist weg. Der ist so weg, mehr weg geht gar nicht.
Jonathan?
Maam?
Das Gift, bitte. Rühr es einfach in Rotwein ein, damit es mir auch gut schmeckt.
-
Maam?
Jonathan, wo ist dieser komplette Meter Text hin?
Maam?
Na der Text. Ich habe, bevor sich das Programm verabschiedet hat, extra noch schnell auf 'Änderung speichern?- LOGISCH!JAA!' geantwortet, dann wurde alles schwarz, und nun ist der Text weg. Bitte hol ihn mir kurz aus irgendeiner Ablage, sonst gibt es kein Gehalt diesen Monat.
Maam, das kann ich nicht, weil der ist weg. Der ist so weg, mehr weg geht gar nicht.
Jonathan?
Maam?
Das Gift, bitte. Rühr es einfach in Rotwein ein, damit es mir auch gut schmeckt.
-
Montag, 28. Januar 2008
filme.
Filme die mit Bob Marley Songs beginnen sind meist in s/w und zu 87% bis zum Ende durchgehend anstrengend. Dann stirbt ein Kind, dann der Abspann, dann Musik von Marley oder Rage against the Machine.
#
Könnte ich mir genau jetzt einen Film auswählen, ich würde diesen hier wählen
Sie sind ein schöner Mann
#
ich liebe trailer.
#
Überhaupt. Diese Liebe zu französischen Filmen. Aber auch die italienischen. Deutschen. Tschechischen.
(Ende)
#
Oder der hier. Da ist sogar mein Job drin versteckt.
Shoppen
#
Gestern gesehen. Alles drin. Drei ganze Tränen verdrückt.
Leergut
#
Könnte ich mir genau jetzt einen Film auswählen, ich würde diesen hier wählen
Sie sind ein schöner Mann
#
ich liebe trailer.
#
Überhaupt. Diese Liebe zu französischen Filmen. Aber auch die italienischen. Deutschen. Tschechischen.
(Ende)
#
Oder der hier. Da ist sogar mein Job drin versteckt.
Shoppen
#
Gestern gesehen. Alles drin. Drei ganze Tränen verdrückt.
Leergut
Sonntag, 27. Januar 2008
für düsseldorf:

Diese Zettel hängen in und um ganz Bilk verteilt.
Jetzt auch hier auf meinem Kutter.
Falls jemand diesen Leuten helfen kann -
Freitag, 25. Januar 2008
La haine.
„Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von einem Hochhaus fällt. Und während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut…‘. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“
Filmbeginn HASS - La haine
Trailer
Filmbeginn HASS - La haine
Trailer
morgenstund, heut mit fernweh im mund.
Würde ich jetzt, wie eigentlich angedacht, im Zug Richtung Hamburg sitzen, würde ich, wie immer, gutgelaunt prahlen, dass ich rheinisches Gutwetter mitbringe.
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