Donnerstag, 11. Oktober 2007

ddf.

Über der Stadt hängt ein Hauch von Nebel, und in der Luft eine stramme Spur von Mist.
Die Fledermaus im Hinterhof schlägt Kapriolen.

(Feierabend.)

boots-gelage | © Lu um 21:05h | keine meldung | meldung machen?

morgen.

11-10-07 0832

noch wer anwesend?


"Hello, my name is John Peel and here is some of my music"

John Peel Day


via whistleblog


Mittwoch, 10. Oktober 2007

scotty, beam me up.

Erster Gedanke heute: Ohnein.
Nach dem Ohnein (6:55 h, nach sehr zu wenig Schlaf) der erste Kaffee, und beim ersten Kaffee die Nachricht, dass gestern Abend Eva Herman bei Kerner aus der Sendung geflogen ist, was ich -ganz ohne zu wissen warum- erst einmal sehr aufmunternd fand. Wollte mir dann die Sendung nachträglich ansehen und investierte gut angelegte 75 Minuten in eine vom letzten jahr, die ich aber dort schon verpasst habe, somit kein Problem. Nur wartete ich die ganze Zeit auf den Schwenker zu ihrem verbalen Knaller, den aktuellen.
Das hat mich meine Mittagszeit gekostet, aber egal, und die Sendung von gestern hole ich dann morgen nach, weil die Zeit gestern ebenfalls sehr gut angelegt war mit einer anderen Bloggerin Frau, zufällig eingetretenem Dinner Cancelling und einer Katze, die mir zur Begrüßung einen Zungenkuss gab. (Zungenkuss ... sagt man das heute eigentlich noch?). Nicht ganz neues Wissen heute: Wein knallt gemischt und auf leerem Magen dreifach, auch fremde Katzenhaare haften ewig auf schwarzen Wollpullovern, weiße Kleider mit Tulpenaufdruck sehen bei mir aus wie Menstruationsdesaster und man kann in der Nacht tatsächlich einen Wadenkrampf bekommen, der einen hüpfend durch die gesamte Wohnung treibt.

Bestes Eingeständnis heute: Keine Konzentration.
Schlimmste Situation: Im Stern-Verlag das auf 'laut' gestellte und exakt so dröhnende Handy in der 20 m2-Tasche nicht finden können.
Freud'schster Patzer: Ich war nicht so gemeint.


hamburgs eimer 11.



(tonne 1-10 sind unter netzboden zu finden.)

netzboden | © Lu um 15:28h | keine meldung | meldung machen?

'papier, dir allein bin ich gewachsen', ein auszug.

(...)"Das Tagebuchschreiben ist für Walser das 'Unwillkürliche, es lebt von seiner nicht redigierbaren 'Hingeschriebenheit', ist unmittelbares Organ des Lebens, des jeweiligen Existenzmoments. Das macht seine 'mögliche Unschuld' aus.
'Schreiben als Lebensart', die sich keiner wie auch immer gearteten Zensur unterwerfen muss. Deshalb ist ein Tagebuch wie dieses eigentlich auch nicht rezensierbar, entzieht sich zumindest ebenso ästhetischen Werturteilen wie Schlaf-, Trink- oder Frühstücksgewohnheiten. Im Tagebuch gewinnt selbst der literarische Lebensfeind Thomas Mann für Walser die Unschuld des Schreibens zurück: 'Kein bißchen die beherrschbare Manier des virtuos in allen Dimensionen tanzenden wie tänzelnden Erzählers', sondern über Jahrzehnte hinweg der gleiche 'lakonisch konstatierende Stil'.

Freilich herrscht die Unschuld des Schreibens nur in einem Tagebuch, das -wie dasjenige Goethes, Kierkegaards, Kafkas,Thomas Manns und eben Walsers- keine 'literarische Gattung' sein will, das nicht '*geschrieben wird, um gedruckt zu werden'. Die Paradoxie, dass es dennoch gedruckt wird, ist die Folge der Tatsache, dass die Sprache nun mal ein 'öffentliches Medium' ist."

(aus SZ # 231, Seite 14.)

hafen-kultur | © Lu um 12:36h | keine meldung | meldung machen?

ich, ein eindeutiges



(klicken und nachsehen, ob man auch ein ei ist.
oder ein em. oder ein ud.)

via unsinnfälliges


ref # 1.025

1 Search request: hat ein huhn eine vagina?

(Och Google, bitte!)


Dienstag, 9. Oktober 2007

köln re-loadet.



(Bild pressen, ganzen Artikel finden, Miss Tilly bookmarken.)

anker raus | © Lu um 12:45h | keine meldung | meldung machen?

Montag, 8. Oktober 2007

tbc.

6:12 a.m. Küchenboden.
Die Katze, die mir mir beim gähnen in den Mund schnurrt und somit für eine verwirrend akustische Leistung in meinem Kopf sorgt.

7:45 a.m. Arbeitsagentur.
"Britta, ich kann grad nicht, ich bin in der Kundin drin."

9:15 a.m. Bäckerei.
"Wie, unser Rührei sieht eklig aus? Wolln se dat jetz nich, oder wat?"

14:20 p.m. Fahrrad.
Zum sterben verurteilte Kastanien auf der Kruppstrasse, Berber beklatschen aufhüpfenden Täuberich. Taubenfrau rennt einfach unter ihm weg. Ich klatsche, Breber gucken beleidigt.

18:00 p.m. Feierabend.
"Freitag kann ich nicht, da fahr ich auf die Blutmesse."

(Zu spät gemerkt, den Patzer. BUCHmesse, himmelnocheins. Und alle haben geguckt.)

logbuch | © Lu um 21:13h | keine meldung | meldung machen?

frage an das internetz, morgens vor 7:

gibt es eigentlich so was wie map24 für fahrradrouten innerstädtisch?


Sonntag, 7. Oktober 2007

wohlwollender gedanke in einem satz.

'Christian Rach ist für mich eine Art deutscher House im Küchen-Metier.'


ring-ring-ring, ...

Meine Nachbarn würden den Technik-Göttern eine Kerze zünden, wenn sie von ihrem Glück wüssten, wie wertvoll gerade am Wochenende die Erfindung des Computers und der gedämpft klingenden Tastatur ist. Schlaflos verlasse ich -trotz Wochenende- morgens in der Dämmerung das Plümmo, selbst die Fellchen sind noch schlafwarm, wenn wir uns im Flur laut und ausufernd begrüßen. Kaffee, Klapprechner wecken, keine sieben Uhr.
Klapper-Klapper, ratsch würde eine elektrische Schreibmaschine dann machen, Klapper-Klapper-ratsch, und dieses Klingeln bei Absatz oder Zeilenumbruch. Ding!

Ich weiß nicht, an welcher göttlichen Steckdose ich gerade stecke, aber Schlaf ist knapp, der Kopf rumort und spuckt zu den unmöglichsten Zeiten Output aus, Synapsen-Faxe nenne ich sie seit gestern, und ich gehe zombiesk zum nächsten Zettel und notiere 'Vlog, Weizenvollkornmehl, Dienstag Termin und Buch kaufen, Ding mit dem Traubentreten noch mal durchgehen!!!'.
Merci. Statt dessen könnte ich auch was produktives Träumen.
Und dann noch die Sache mit Kempowski.
Statt Nachruf schreiben, setze ich den Walter auf meiner Wishlist über Six Feet Under, muss ja.
Mia kreischt 'Kreisel', Pfefferminztee, weiter.
Klapper-Klapper-ratsch!

(Ding.)


Freitag, 5. Oktober 2007


05-10-07 1118

(Bild drücken, noch einen Mopsphoto finden.)


SFU, das ende.

Gestern Abend statt Sport. Mit Taschentüchern ins Bett und schon dicke Augen gehabt, bevor überhaupt etwas passiert ist, vor lauter Aufregung und das Wissen um das Loslassen der Figuren in absehbarer Zeit. Das Ende komplett durchgeschnieft, laut M. hörbar durch die ganze Wohnung, dazu gedämpft Sia und ihr Lied, welches mir jetzt im Loop im Kopf kreist, immer den selben Weg nehmend, Ohr-Hirn-Tränendrüse, Ohr-Hirn-Tränendrüse.
Tschö, ihr schwarzen Boxen, Danke an alle Leihenden.


Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma!


Free Burma!


(Bitte das Bild pressen und in die Unterschriften-Liste eintragen. Auf der Seite ist alles zur heutigen Aktion erklärt.)