Dienstag, 8. November 2005

andere welten.

geh! geh endlich über diese scheiss strasse, um die scheiss ecke, und raus aus meinem scheiss leben, du scheissigstes arschloch aller scheiss zeiten rief sie, und ihre augen fingen ein bißchen an zu glänzen.
jetzt hat sie oberwasser, dachte ich für mich, und antwortete mir, die arme, gleich heult sie los, wenn er erst um die ecke ist.
er bog um die ecke, drehte sich genau kein einziges mal um, und ihre schultern fingen an zu zucken, während sich träne eins aus der verankerung riss.
weg! dieses scheiss arschloch ist einfach weg! rief sie in meine richtung, scheinbar empört, aber eher zu sich selbst.
handtasche auf, handysuche, zitternde finger und eine bebende unterlippe.
mein auftritt, ich griff ein.
sie rufen den da jetzt aber nicht an, oder ?
klar. der kann sich doch nicht einfach so aus dem staub machen, dieser riesen arsch.
er sollte doch …
klar, und wenn jemand sagt, spring von der brücke, dann soll der das auch, oder wie ? soll ich ihnen mal was stecken?
bitte.
der hat mich die letzten zehn jahre nur beschissen, nur. mit meiner schwester hat er es getrieben, während ich mit unserem hasen beim tierarzt gesessen bin. mit meiner besten freundin hat er mich betrogen, während ich arbeiten war, meine möbel hat er verschlissen und auf den hamster von justin hat er sich auch fast gesetzt. er schnarcht laut, er bumst miserabel, er vergisst alles und seine mutter ist die hölle. aber trotzdem … ich kenn es nur mit ihm, was soll ich denn jetzt machen ?
lassen sie um gottes willen ihr handy stecken.