Mittwoch, 6. September 2006


Zwei mal Müllabfuhr, einmal gelb, einmal Bio-Tonnen. Eine seit Minuten scheppernde Autoalarmanlage irgendwo links die Strassen runter, die türkische Oma von nebenan läßt es sich nicht nehmen, der Müllabfuhr hinterher zu fegen, mit ihrem Reisigbesen. Unter meinem offenen Fenster ein Anzugträger, der auf sein Handy einredet, türkisch mit deutschen Ausfallwörtern wie Bilanz oder Automeile. Die Viertelgangster fahren zur Schule, der BMW vibriert unter den Bässen von 50Cent, die Kirche fängt an, es läutet acht Uhr.

Ein Hochdruckgebiet mit Warmluft, ein offenes Fenster, ein Morgen wie jetzt.

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ja da fällt mir nur eins zu ein...

guten morgen Lu...

Kaffe?

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Der bislang nur olfaktorische Einfluss von Kaffee lässt mich ein nur müdes, deswegen aber nicht minder herzliches Guten Morgen senden.
Wach werden wir später.

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euch auch, aber wie eine Lu so ist, steht die schon lange vor dem lärm auf. den ersten kaffeekontakt habe ich vor sieben.
aber ich bin bereit für den dritten jetzt, also her damit, und ein rasantes erwachen!

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Ha. In Lissabon kommt die Müllabfuhr nachts um eins. Macht aber nichts, weil die Nachbarn noch bis drei feiern (ich glaube, in Portugal ist jeder dritte Tag ein Feiertag). Um sieben kommt dann der Knabe mit dem Kleinlaster, der die Propangasflaschen übers Pflaster in den Tante-Emma-Laden rollt. Aber sonntags ist schön, da hört man morgens den Chor aus der Kathedrale.

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ein gelage muss her, ich will alle details bei wein und gebäck. haben sie mir eine gegrillte sardine mitgebracht, herr kid?

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