Freitag, 27. Januar 2012


Via Facebook hat mir eben wer diese Menschen über die URL geschoben, und jetzt hänge ich eine gefühlte Ewigkeit im Netz und gucke youTube mit den beiden leer. Adorable, alle beide!

Be happy, beloved ones.


boots-gelage | © Lu um 22:59h | keine meldung | meldung machen?

Mittwoch, 25. Januar 2012

deeper.

Huch, Mittwoch schon.
Nachts wälze ich mich um mich selbst herum, bleibe am Tölchen hängen, groome wie aus dem Bilder -eh, Hundebuch mit ihm, schlafe weiter oder liege konsequent die üblichen drei Stunden wach. Morgens, bevor das Smartphone rappelt, da bin ich eh wach.
Gucke auf das Display, 6:28 - noch zwei Minuten denke ich, und schlafe nach Stunden in einen tiefen Schlaf. Zwei Minuten später werde ich geweckt und liege ab da fast 20 Minuten wie gelähmt im Plümmo und komme nicht hoch, obwohl ich doch noch zwei Minuten vorher hellwach war.
Dann Hektik und Gerenne, alles morgendliches Ritual, ungeliebt aber nötig. Kaffee trinken um denken zu können, raus
gehen um das Tölchen zu lüften, Stullen schmieren, Parfüm hinter die Ohren, Zähne sauber? Klar. S-Bahn hinterher rennen. 9-6. Mo-Fr.
Uffz.
Der Break sieht folgendes vor: Ab März lerne ich "nebenher" genau den Beruf, den ich mit zarten 17 schon können wollte.
Geht nicht, mit 43? Doch. Wenn man Glück hat, so wie ich.
Und es einfach macht. So wie vielleicht ich.
Und nebenher und doch mit ganzer Konzentration den 9-5 macht. So wie ich.
?
Uffz.

2012 wird ganz arg spannend. In allen Bereichen.
Ich mache erst einmal weiter mit einem Schnupfen. Der steht grad so im Weg und winkt.

Nies.


Montag, 23. Januar 2012

Die Hyper-Königin.

Natürlich kann man seine Sonntage schön gestalten. Man kann ausschlafen, ausgelassen mit dem Tölchen über die sonnigen Weiden tollen, danach über Stunden Frühstücken und Milchkaffee bis zum Tremor schlürfen. Man kann Freunde treffen, ins Kino gehen, super Beiträge schreiben und den Abend mit einem unerhört gutem Essen, Wein und Knutschen beenden.
Kann man.
Wenn man nicht ich ist, und/oder wenn man ein Bienenvolk und die dazugehörigen Imker zu bespassen hat.

Umweltschutz ist ja selten in guten Klamotten zu begehen, oder in Ruhe, und so quälte ich mich nach einem wirklich guten und üppigen Abend mit Freunden beim Viertelitaliener sehr verquollen aus dem warmen Plümmo, torkelte mit dem Hund durch die heimische Sumpflandschaft, es goss in Strömen und allen hingen die Mundwinkel bis in die Pfütze.
"Du hast es eigentlich richtig gut, so tief und allein in Deiner Schale" rief ich Teichmuschel Coco im Dauerlauf noch zu, denn alles musste ja schnell gehen, ist schließlich Sonntag und die JHV (Jahreshauptversammlung) des Imkervereins stand an.
Im Café dazu standen tatsächlich "Käse-Sahne mit Mandarinen 2,50" in der Auslage, und Kaffee nur im Kännchen. Auch drinnen. Da könnte ja jeder kommen, in einem gestandenen Friedhofs-Café. Milchkaffee ist was für Babys, hier wird noch ordentlich gefiltert und abgebrüht.

Es folgten zweikommafünf Stunden, die Loriot nicht besser hätte sagen können. Nur die Wortwahl brachte mich innerlich mehrfach zum entgleisen, M. auch, und die gut betuchten von gegenüber direkt mit. Buzzwords wie stechlustige Wandervölker, teure Hyper-Königinnen für die Sommerzucht und die Super-Drohnen, die ein Imker vor stolz angeschwollen
und leise lispelnd zugibt - da liegt Testosteron in der Luft, da geht was in den Stöcken und Beuten, da machen wir Neue uns ja alle kein Bild von, was so eine Hyperkönigin pro Tag an Eiern legt. Und von den Eiern der Super-Drohnen - da haken wir gar nicht erst nach. Wallache sind das offensichtlich nicht, wir diskutieren hier über Hengste mit Flügelchen!

Ich bin müde, ich kämpfe seit gestern gegen diese sexuell getönten Biene-Maja-Mangas im Kopf, ich - ich glaube, ich muss nächsten Sonntag einfach mal ausschlafen. Die Weltrettung mal liegen lassen. Selbst mal liegen bleiben. Die innere Hyper-Königin mal nach aussen kehren.
Einfach mal schlafen.

(Bzzz)


Freitag, 20. Januar 2012

<3

Aaaawwww, thank god it's friday!

boots-gelage | © Lu um 23:08h | keine meldung | meldung machen?

Donnerstag, 19. Januar 2012

Zweifel.

Warum sitze ich in dicken Pullovern in einem kalten Büro in Düsseldorf-Flingern, wo ich "noch keinen Profit einfahre", und -falls mich wer fragt- "noch keine Liebe einfahre", wie ich es normalerweise von der Arbeit gewohnt bin, die ich als Vogelfreie so gut und so gern verrichte?
Keine Ahnung, sagt ihr es mir.
Ich könnte in so netter Gesellschaft um Stunden versetzt arg beschlagene Gläser gegen den Sundown halten, den letzten Cent in Zeugs versenken, den ich mir hier nie einkaufe, und generell zusehen, dass ich Herrn Sixx mal auf dem Arbeitsweg antreffe, oder Lemmy auf dem Sunset am Daddelautomaten anstrahle.
Statt dessen facebooke ich -wenn möglich- täglich neue Nerdweisheiten wie damals das geskribbelte "Liebe ist...", rette Tag für Tag Muschel Coco und lebe neuerdings für das Wochenende. Liebe zur Arbeit, selbst wenn sie täglich und immer ist, die Arbeit, gegen "Sicherheit", morgendliche Hetze mit Tölchen Leo, abendliche Hetze was Hausarbeit, Nahrung und das ganze drum und das dran und wo bitte bleibt das Leben? Falls mich wer retten will, der sagt: Die könnt ich in meinem Stall noch locker unterbringen: E-Mail reicht, weiße Schimmel werden überbewertet. Nachhaltigkeit und Kreativität in den Gedankenecken sind sehr toll, kochen und melken kann ich aber auch, käsen möchte ich noch lernen, Algen ernten auch.

Tage des Donners, den man kaum noch hört. Ich sehe mir selbst gespannt zu, wie ich vor den Hunden gehe.


Sonntag, 15. Januar 2012

Zwei mal e.V. bitte.

Und dann ist es ein Sonntag Morgen, und draussen scheint die Sonne, wie seit gefuehlten Jahren nicht mehr und in einer kleinen, klebrigen Kueche mit echten Wachskerzen fuelle ich einen Maschinenbogen aus, trage brav Name, Anschrift und Telefonnummer ein, und ja, klar, es gibt natuerlich auch eine Festnetznummer, moment, und als wir aus dem Laube treten und in die Sonne blinzeln, da sag ich so, Wow, innerhalb einer Woche Mitglied in einem Boxclub und eines Bienenzuechtervereins zu werden, finde ich ja jetzt mal echt lustig. Dazu habe ich den echten Paten der Bienen kennengelernt. Er ist Italiener und heisst Walter.

PS> irgendwie ist meine Tastatur grad auf engl. umgestellt, und bis ich das wieder umgelegt bekomme, muesst ihr auf Umlaute und Klammern und Doppelpunkte verzichten.


Samstag, 14. Januar 2012

2012, und der super Anfang.

Dieses Jahr fängt an mit: Hey, es gibt wieder Überschriften über den Posting, und: Hey, es gibt wieder Postings, und dann so:
Hey, da schreibe ich mal NICHT direkt in die Eingabemaske von blogger.de, damit der Text aus Gründen nicht auf einmal weg ist, und siehe da: Das andere Programm schmiert nach einem Meter Herzbluttext souverän ab. Und der Text? Gone.

Ging ja auch nur über Differenzen mit dem Körper und dieser grandiosen Box-Bude, in die ich aktuell verknallt bin. Tsess.

Ich versuche zu retten und habe was zum Zeit schinden. Das komplette Foo Fighters Konzert in der grandiosen Wembley-Arena. Zwar schon von 2008, aber hey. ENJOY!