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Freitag, 18. Dezember 2009
#155
Wer -wie ich- 'High Fidelity' Trailer gesehen hat (ungezählte Male übrigens), und diesen Film -wie ich- sehr doll liebt, der weiß wie wichtig Listen im Leben sind.
Und da ich 2009 (und 2008 auch, 2007 hab ich schon vergessen, von dem Rest will ich gar nicht erst anfangen) viel zu wenige Listen ausgefüllt, erstellt und wieder verworfen habe, fange ich jetzt zum Ende noch flugs damit an.
10er Listen. Die absolute Überforderung, also: herrlich!
Heute direkt eine, welche schon alle ausser mir ausgefüllt haben, und zwar
10 Dinge, die ich immer im Haus (Küche) auf Vorrat habe:
1. Haltbare Bio-Milch, 1,5% ,
weil ich erstens keine Kompromisse bei Milchprodukten eingehe, wenn ich sie schon wie ein unabgestilltes Riesenkalb konsumieren muss, also nicht auf Landliebe oder Weihenstephan reinfalle und das 4fache von unschicker Tetramilch zahle, um das Landfeeling zum Kaffee suggeriert zu bekommen, und zweitens keine Fettaugen auf meinem Morgenkaffee mag. Trinke ich Milch kalt und frisch, was nur in Sportzeiten mal heißhungrig vorkommt, dann Vollfettstufe und frisch wie es nur eben geht.
2. Brot, Bio oder ohne Zusätze von irgendwas,
was zum Beispiel KAMPS und Co. in seine Aufbackware kippt, damit sie ansatzweise lecker und knusprig duftet. Damit sie überhaupt duftet. Ich bin Bäckertochter, ich bekomme bei schlechtem Brot auf der Stelle ganz schlimme Laune und verhungere lieber, statt in abgepackte und vorgeschnittene Scheiben zu beissen.
Hingegen ein frisch gebackenes Roggen /Sauerteig /Baguette -Brot, nur mit guter Butter und einen auch Meersalz: ich würde dafür töten!
Aber ich bin ja auch Bäckertochter, ich darf das.
3. Tomaten,
weil ich sie für fast alles brauche, zumindest fühlt es sich so an. Eine Tomate passt immer, und wenn auch gar nichts mehr geht, ein Tomatenbrot oder eine Pasta mit ganz einfacher Tomatensauce, das ist Soulfood, das hält jeder Magen aus, das braucht jede Seele mal.
Müsste ich auf eine Insel und dürfte nur drei Dinge mitnehmen, seid euch sicher, dass eines davon eine Auswahl ganz vieler Tomatensorten in Samenform ist, damit ich immer die passende zur Hand habe.
4. Olivenöl,
muss zur Tomate und auch immer im Haushalt vorrätig sein. Ich mag Olivenöl in verschiedenen 'Stärken', je nachdem, wozu ich es benutze. Mindestens ein fruchtiges, leicht scharfes muss da sein (für frisches Essen wie Salat, oder zum tunken, oder über die Pasta, oder oder-) und eines, was milder ist und was sich gut zum braten eignet. Ich habe auch noch um die 6-10 anderen Öle, aber auf Olivenöl kann ich nicht verzichten.
5. Gemüse,
und zwar eine bunte Mischung was die Saison und die Region gerade hergibt. Sehr gerne grünes, was ich am liebsten nur gedünstet und dann mit etwas Olivenöl und Meersalz esse. Ich mag gerade bei Gemüse unverfälschten Geschmack, der durch Öl und Salz ergänzt und noch etwas hervorgehoben wird. Köstlich.
6. Pasta,
mindestens eine Packung, meist sind es um die fünf. Bavette, Orecchiette, Spaghetti, Canelloni, Tagliatelle. Reicht.
7. frische Kräuter, Knoblauch & Zwiebeln
weil sie einfach köstlich sind und jedem Essen noch einmal einen drauf setzen, geschmacklich. Also fast jedem Essen.
Im Sommer hab ich den Garten randvoll, im Winter päppel ich die Supermarktkollegen bis zum finalen Untergang, und entschuldige mich bei jedem Blattraub.
8. Kaffee,
das natürlichste Antidepressivum der Welt, und das schönste, was ich mir morgens doppelstöckig zubereite.
Leider sind wir ein wenig faul geworden und benutzen eine Senseo, wo wir früher immer handgebrüht haben, und irgendwie mehrere Sorten Kaffee zur Auswahl hatten. Heute nur sehr stark und kräftig pour moi, und mild für den Mann.
9. Frischkäse,
weil ich nicht so der Wursttyp bin, und morgens Probleme mit Aas auf der Stulle habe. Und auf Frischkäse geht alles, also die Tomate, ein Endstück der Gurke das noch weg muss, Paprika, frisch gemahlener Pfeffer, Ananas, alles. Toll.
10. Wein,
zählt für mich mit zu den Grundnahrungsmitteln und fehlt sehr selten bei einem Essen (ab 18 Uhr). Ohne eine gewisse Auswahl im Keller bin ich nicht 100%ig zufrieden und schaffe Nachschub ran.
via Esskultur, die den Stein ins Rollen brachte. Falls wer noch nicht hat, jetzt aber macht, hinterlasst einen Zettel in den Kommentaren, ich finde die Liste spannend.
(Und später folgt die böse Schwester der obigen!)
Und da ich 2009 (und 2008 auch, 2007 hab ich schon vergessen, von dem Rest will ich gar nicht erst anfangen) viel zu wenige Listen ausgefüllt, erstellt und wieder verworfen habe, fange ich jetzt zum Ende noch flugs damit an.
10er Listen. Die absolute Überforderung, also: herrlich!
Heute direkt eine, welche schon alle ausser mir ausgefüllt haben, und zwar
10 Dinge, die ich immer im Haus (Küche) auf Vorrat habe:
1. Haltbare Bio-Milch, 1,5% ,
weil ich erstens keine Kompromisse bei Milchprodukten eingehe, wenn ich sie schon wie ein unabgestilltes Riesenkalb konsumieren muss, also nicht auf Landliebe oder Weihenstephan reinfalle und das 4fache von unschicker Tetramilch zahle, um das Landfeeling zum Kaffee suggeriert zu bekommen, und zweitens keine Fettaugen auf meinem Morgenkaffee mag. Trinke ich Milch kalt und frisch, was nur in Sportzeiten mal heißhungrig vorkommt, dann Vollfettstufe und frisch wie es nur eben geht.
2. Brot, Bio oder ohne Zusätze von irgendwas,
was zum Beispiel KAMPS und Co. in seine Aufbackware kippt, damit sie ansatzweise lecker und knusprig duftet. Damit sie überhaupt duftet. Ich bin Bäckertochter, ich bekomme bei schlechtem Brot auf der Stelle ganz schlimme Laune und verhungere lieber, statt in abgepackte und vorgeschnittene Scheiben zu beissen.
Hingegen ein frisch gebackenes Roggen /Sauerteig /Baguette -Brot, nur mit guter Butter und einen auch Meersalz: ich würde dafür töten!
Aber ich bin ja auch Bäckertochter, ich darf das.
3. Tomaten,
weil ich sie für fast alles brauche, zumindest fühlt es sich so an. Eine Tomate passt immer, und wenn auch gar nichts mehr geht, ein Tomatenbrot oder eine Pasta mit ganz einfacher Tomatensauce, das ist Soulfood, das hält jeder Magen aus, das braucht jede Seele mal.
Müsste ich auf eine Insel und dürfte nur drei Dinge mitnehmen, seid euch sicher, dass eines davon eine Auswahl ganz vieler Tomatensorten in Samenform ist, damit ich immer die passende zur Hand habe.
4. Olivenöl,
muss zur Tomate und auch immer im Haushalt vorrätig sein. Ich mag Olivenöl in verschiedenen 'Stärken', je nachdem, wozu ich es benutze. Mindestens ein fruchtiges, leicht scharfes muss da sein (für frisches Essen wie Salat, oder zum tunken, oder über die Pasta, oder oder-) und eines, was milder ist und was sich gut zum braten eignet. Ich habe auch noch um die 6-10 anderen Öle, aber auf Olivenöl kann ich nicht verzichten.
5. Gemüse,
und zwar eine bunte Mischung was die Saison und die Region gerade hergibt. Sehr gerne grünes, was ich am liebsten nur gedünstet und dann mit etwas Olivenöl und Meersalz esse. Ich mag gerade bei Gemüse unverfälschten Geschmack, der durch Öl und Salz ergänzt und noch etwas hervorgehoben wird. Köstlich.
6. Pasta,
mindestens eine Packung, meist sind es um die fünf. Bavette, Orecchiette, Spaghetti, Canelloni, Tagliatelle. Reicht.
7. frische Kräuter, Knoblauch & Zwiebeln
weil sie einfach köstlich sind und jedem Essen noch einmal einen drauf setzen, geschmacklich. Also fast jedem Essen.
Im Sommer hab ich den Garten randvoll, im Winter päppel ich die Supermarktkollegen bis zum finalen Untergang, und entschuldige mich bei jedem Blattraub.
8. Kaffee,
das natürlichste Antidepressivum der Welt, und das schönste, was ich mir morgens doppelstöckig zubereite.
Leider sind wir ein wenig faul geworden und benutzen eine Senseo, wo wir früher immer handgebrüht haben, und irgendwie mehrere Sorten Kaffee zur Auswahl hatten. Heute nur sehr stark und kräftig pour moi, und mild für den Mann.
9. Frischkäse,
weil ich nicht so der Wursttyp bin, und morgens Probleme mit Aas auf der Stulle habe. Und auf Frischkäse geht alles, also die Tomate, ein Endstück der Gurke das noch weg muss, Paprika, frisch gemahlener Pfeffer, Ananas, alles. Toll.
10. Wein,
zählt für mich mit zu den Grundnahrungsmitteln und fehlt sehr selten bei einem Essen (ab 18 Uhr). Ohne eine gewisse Auswahl im Keller bin ich nicht 100%ig zufrieden und schaffe Nachschub ran.
via Esskultur, die den Stein ins Rollen brachte. Falls wer noch nicht hat, jetzt aber macht, hinterlasst einen Zettel in den Kommentaren, ich finde die Liste spannend.
(Und später folgt die böse Schwester der obigen!)
Donnerstag, 17. Dezember 2009
#154
Und dann standen wir in eisiger Kälte mitten im Herzen von Düsseldorf. Um uns herum touristisches Weihnachtsgetümmel, und meine Mutter so "Lass uns zu Deinem Lieblinsgrestaurant hier gehen."
Singende Kellner, haarsträubende Geschichten erzählende Kellner, ein immer besorgt dreinschauender Chef und Feuerpfannen schwenkende Köche = meine 1. Adresse in der Düsseldorfer Innenstadt, wo man leicht kulinarische Großfehler begehen kann, kennt man sich nicht aus.
Nach zwei Glas Wein finde ich meine Mutter fast charmant, erkenne ein, zwei Wurzeln und kann mir sogar relativ gelassen und ohne Gegenwehr Geschichten von früher anhören, denen ich als Kind meiner Eltern natürlich beigewohnt habe, was meine Mutter aber gern außen vor lässt.
Ich sag dann, Mutter, ich war sechs und habe mit euch zusammen gewohnt, und meine Mutter dann immer, Kind, Du warst doch noch so klein, kannst Du Dich da etwa dran erinnern, und ich dann, natürlich, ich war in der Schule, und die Sachen soll man ja auch behalten, und so weiter.
Jedenfalls ging es darum, dass wir (also unsere kleine Familie) ja immer sehr harmonische Weihnachten hatten, herrlich mit Schnee und alles schön, und ich dann so Blutgrätsche, verbal, aber Mutter ('warum hast Du so lange Zähne?'), Heiligabend war immer der Garant für DEN Familienkrach des Jahres, erinnerst Du Dich nicht mehr daran? Und meine Mutter tatsächlich völlig arglos, alles verdrängt, und da muss ich mich nicht wundern, dass sie tatsächlich nicht versteht, was zwischen meiner Kindheit und unserem Verhältnis jetzt, aber nun gut - der Kellner schenkt nach, und wir prosten dem eng an uns sitzendem Pärchen zu, die den ersten Gang Pasta mit geschlossenen Augen genießen, und ich gerate mit dem Herren über seinen dunklen Wein ins faseln, und plötzlich, es ist erst eine halbe Stunde und ein paar Biscotti später, da hängt meine Mutter in Höchstform und völlig charmant dem Mann am Arm und ich unterhalte mich mit seiner Frau und sage, was treibt sie ins Düsseldorf?
Da erzählt sie, dass sie geteilt leben würden, ein halbes Jahr in Südtirol, die andere Hälfte in Düsseldorf, und ich 'warum denn das?' und sie, das wäre nur ihr verstorbener Mann Schuld, eigentlich.
Der sei vor acht Jahren gegangen, also komplett, und sie beide wären zu Lebzeiten immer in Südtirol zum wandern gewesen, und er wäre so gern in diesem einen Tal beerdigt, und sie also mit seiner Asche und plötzlich ratlos, weil wohin nun mit dem kostbaren Gut? Da hätte sie ihn getroffen, ein Ortskenner, ein Senn, der mit Äpfeln und allerlei handelt. Und er hätte mit ihr und der Asche dann den perfekten Platz für ihren verstorbenen Mann gefunden, und dann, nun ja, das Leben sei halt so, dann hätten beide das Herzklopfen gemerkt, und seitdem sind acht Jahre vergangen und sie glücklich hoch zehn.
Ich hing derweil hin und weg an meinem schweren Rotwein, meine Mutter an dem Senn, und uns allen war warm und zufrieden. Selbst der Kellner setzte zu neuem Gesang an, und ich konnte ihn nur mit strengen Blicken wieder ruhig stellen.
Am Ende scheint alles eine Laune des Schicksals und eine Sache mit Wein zu sein, wie sich die Menschheit amüsiert und versteht. Wir verlassen zu viert die Szenerie, wünschen uns ein schönes Leben und die nächsten Gäste setzen sich an die engen Tische, und wer weiß, welche Geschichten diese gerade jetzt vertauschen.
Singende Kellner, haarsträubende Geschichten erzählende Kellner, ein immer besorgt dreinschauender Chef und Feuerpfannen schwenkende Köche = meine 1. Adresse in der Düsseldorfer Innenstadt, wo man leicht kulinarische Großfehler begehen kann, kennt man sich nicht aus.
Nach zwei Glas Wein finde ich meine Mutter fast charmant, erkenne ein, zwei Wurzeln und kann mir sogar relativ gelassen und ohne Gegenwehr Geschichten von früher anhören, denen ich als Kind meiner Eltern natürlich beigewohnt habe, was meine Mutter aber gern außen vor lässt.
Ich sag dann, Mutter, ich war sechs und habe mit euch zusammen gewohnt, und meine Mutter dann immer, Kind, Du warst doch noch so klein, kannst Du Dich da etwa dran erinnern, und ich dann, natürlich, ich war in der Schule, und die Sachen soll man ja auch behalten, und so weiter.
Jedenfalls ging es darum, dass wir (also unsere kleine Familie) ja immer sehr harmonische Weihnachten hatten, herrlich mit Schnee und alles schön, und ich dann so Blutgrätsche, verbal, aber Mutter ('warum hast Du so lange Zähne?'), Heiligabend war immer der Garant für DEN Familienkrach des Jahres, erinnerst Du Dich nicht mehr daran? Und meine Mutter tatsächlich völlig arglos, alles verdrängt, und da muss ich mich nicht wundern, dass sie tatsächlich nicht versteht, was zwischen meiner Kindheit und unserem Verhältnis jetzt, aber nun gut - der Kellner schenkt nach, und wir prosten dem eng an uns sitzendem Pärchen zu, die den ersten Gang Pasta mit geschlossenen Augen genießen, und ich gerate mit dem Herren über seinen dunklen Wein ins faseln, und plötzlich, es ist erst eine halbe Stunde und ein paar Biscotti später, da hängt meine Mutter in Höchstform und völlig charmant dem Mann am Arm und ich unterhalte mich mit seiner Frau und sage, was treibt sie ins Düsseldorf?
Da erzählt sie, dass sie geteilt leben würden, ein halbes Jahr in Südtirol, die andere Hälfte in Düsseldorf, und ich 'warum denn das?' und sie, das wäre nur ihr verstorbener Mann Schuld, eigentlich.
Der sei vor acht Jahren gegangen, also komplett, und sie beide wären zu Lebzeiten immer in Südtirol zum wandern gewesen, und er wäre so gern in diesem einen Tal beerdigt, und sie also mit seiner Asche und plötzlich ratlos, weil wohin nun mit dem kostbaren Gut? Da hätte sie ihn getroffen, ein Ortskenner, ein Senn, der mit Äpfeln und allerlei handelt. Und er hätte mit ihr und der Asche dann den perfekten Platz für ihren verstorbenen Mann gefunden, und dann, nun ja, das Leben sei halt so, dann hätten beide das Herzklopfen gemerkt, und seitdem sind acht Jahre vergangen und sie glücklich hoch zehn.
Ich hing derweil hin und weg an meinem schweren Rotwein, meine Mutter an dem Senn, und uns allen war warm und zufrieden. Selbst der Kellner setzte zu neuem Gesang an, und ich konnte ihn nur mit strengen Blicken wieder ruhig stellen.
Am Ende scheint alles eine Laune des Schicksals und eine Sache mit Wein zu sein, wie sich die Menschheit amüsiert und versteht. Wir verlassen zu viert die Szenerie, wünschen uns ein schönes Leben und die nächsten Gäste setzen sich an die engen Tische, und wer weiß, welche Geschichten diese gerade jetzt vertauschen.
Montag, 14. Dezember 2009
#153
Samstag, 12. Dezember 2009
#152
"Dauerschnurren wäre als Ichbeschreibung Istzustand nicht übertrieben."
Freitag, 11. Dezember 2009
#151
Sieg!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
#150
Dieser Virus und ich, wir haben uns so ineinander verbissen, dass Rekonvaleszenzvorgaben, brav verschlucktes Antibiotika, tiefe Blicke in Hals und Augen der Ärztin und auch sonst alles ausser Acht gelassen werden. Ich tue so, als wäre er tot. So.
Er aber lässt mich nachts aufwachen und macht das Halsweh an, und zwar ganz hinten links, so eine kleine gemeine Anfangstelle, die nur Halsweh-Erreger kennen und erklimmen können. Und dann schau ich auf die Uhr, es ist 3:22 mitten in der Nacht und tatsächlich, es sind alle Katzen grau und auch ich, ganz hinten links, tief drinnen, weil es mich graut, dass er zurückkommt, der Infekt. Weil passt ja nie, eigentlich, aber es ist Jahresende und es will alles erledigt sein.
Vor allem will ich eben nicht erledigt sein, nicht immer Nachts in mich hineingezerrt werden und Halsweh bemerken, und dann unruhig das Bett zerwühlen. Ich will sportiv hier die Hügel rauf und runter, belastbar sein, rosigen Teints Suppen kochen und Silvester überleben. Ich will einfach das alte Energielevel haben, und nicht um 3:22 denken, oh, Katze grau- Hals mau.
Eben beschlossen, die Oberhand zu behalten, und halb heimlich (weil der Hals bekommts ja doch mit) eine Paracetamol geschluckt. 'Eat this!' gedacht, und das am Ende immer noch ich verbissen mit dem Erreger hinten herumkämpfe.
Grad unentschieden. Ich bleibe dran.
Er aber lässt mich nachts aufwachen und macht das Halsweh an, und zwar ganz hinten links, so eine kleine gemeine Anfangstelle, die nur Halsweh-Erreger kennen und erklimmen können. Und dann schau ich auf die Uhr, es ist 3:22 mitten in der Nacht und tatsächlich, es sind alle Katzen grau und auch ich, ganz hinten links, tief drinnen, weil es mich graut, dass er zurückkommt, der Infekt. Weil passt ja nie, eigentlich, aber es ist Jahresende und es will alles erledigt sein.
Vor allem will ich eben nicht erledigt sein, nicht immer Nachts in mich hineingezerrt werden und Halsweh bemerken, und dann unruhig das Bett zerwühlen. Ich will sportiv hier die Hügel rauf und runter, belastbar sein, rosigen Teints Suppen kochen und Silvester überleben. Ich will einfach das alte Energielevel haben, und nicht um 3:22 denken, oh, Katze grau- Hals mau.
Eben beschlossen, die Oberhand zu behalten, und halb heimlich (weil der Hals bekommts ja doch mit) eine Paracetamol geschluckt. 'Eat this!' gedacht, und das am Ende immer noch ich verbissen mit dem Erreger hinten herumkämpfe.
Grad unentschieden. Ich bleibe dran.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
#149
Ich muss mich wirklich mal wieder befruchten lassen, oder ärgern.
#149 für ein fast ganzes Jahr, das ist mir nicht genug.
Ich muss in den Takt kommen, wieder ein wenig Drehung und mich fassen lassen.
In kurz: Ich muss mal wieder aus dem Fenster schauen und losrufen.
(Arbeitstitel: "Nähe, Baby!")
#149 für ein fast ganzes Jahr, das ist mir nicht genug.
Ich muss in den Takt kommen, wieder ein wenig Drehung und mich fassen lassen.
In kurz: Ich muss mal wieder aus dem Fenster schauen und losrufen.
(Arbeitstitel: "Nähe, Baby!")
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