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Samstag, 2. Januar 2010
#163
2009, die Listenversion.
1. Zugenommen oder abgenommen?
Durch Sportmangel seit Mai etwas abgenommen, was leider kein gutes Zeichen ist. Es fehlt an Muskelmasse, die zu Buche schlägt.
2. Haare länger oder kürzer?
Kürzer.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch, gleich gute Augen, wie gehabt.
4. Mehr Kohle oder weniger?
Offiziell etwas mehr, gefühlt sehr viel weniger.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Alles, also mehr.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger, was sich in Kürze wieder ändern wird.
7. Der hirnrissigste Plan?
3 Wochen am Stück –also täglich einen- Ceasars Salad in Kanada bestellen (er schmeckte über 3000 km gleich grausig dank Heinz.).
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Frisch geduscht und mit geputzten Zähnen in quasi menschenleere Nationalparks gehen (und dort erfahren, dass Bären das alles mächtig lecker finden, wenn Mensch so riecht). Ein paar Wochen später wurde an selber Stelle eine junge Frau von zwei Coyoten
gerissen.
9. Der beste Sex?
Gern.
10. Die teuerste Anschaffung?
Keine.
11. Das leckerste Essen?
Endlich auch outdoor, im eigenen Garten.
Und dann noch ganz viele an ganz unterschiedlichen Orten.
12. Das beeindruckendste Buch?
Aus Mangel an wirklich guter Literatur geht der Pokal an Nikki Sixx und seine Heroin Diaries.
13. Der ergreifendste Film?
14. Die beste CD?
Öhm…
15. Das schönste Konzert?
Passierte in der Hamburger Staatsoper und war mein Geburtstagsgeschenk. Turandot mit la Gröner.
16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Mir.
17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Freunden.
18. Vorherrschendes Gefühl 2008?
keine Zeit.
19. 2008 zum ersten Mal getan?
Nach Kanada geflogen und dort Wale gesehen.
Mit einem Seehund geschwommen, aus Versehen.
20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?
Kartoffeln vergraben.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Eine falsch eingeschätzte Freundschaft, die ich so kaum noch über die Lippen bekomme, Krankheitsserie von Mai bis November und Verzicht.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mir zu Vertrauen.
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Mich zu einem Langstreckenflug aufgerafft und die Monster unter dem Sitz ignoriert.
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Reise zur wirklich unpassendsten Zeit und für so lange wie lange nicht mehr.
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
In drei Wochen könnten wir fliegen.
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Okay, dann machen wir das.
27. 2008 war mit einem Wort …?
launisch
*
In Büchern.
Viel viel viel zu wenige, es ist eine Schande, 2009, aber auch nicht die einzige. Hier also die traurige Bilanz (und 2-4 habe ich auch noch vergessen)
Jonathan Trooper „Mein fast perfektes Leben“
Sophie van der Stap „Morgen bin ich wieder da“
Wolf Haas „Der Knochenmann“
Fanny Müller „Frau K. und andere Geschichten“
Uschi Obermaier „High Times“
Joy Fraser „Kanada von Innen“
Jochen Schmidt „Müller haut uns hier raus“
Nikki Sixx „Heroin Diaries“
In Städten.
Prag, Audresselles, Roermond, Hamburg, halb Kanada- Ostküste.
In Ausstellungen.
Raketenstation -Buddha
Slowboy Galerie –Frauke Berg
Schiffahrtsmuseum Düsseldorf
Akademie-Galerie
Museum Kunstpalast –Diana & Actaeon
Museum Kunstpalast - Marlene Dumas
Kunsthalle – Sonic Youth
Raketenstation – Debuffe
Neander Museum –Alienausstellung
Feinkunst Krüger HH – Martin Nill
Slowboy Galerie - Sam
Slowboy Galerie – Arne Rawe
Kunsthalle – Eat n Art
1. Zugenommen oder abgenommen?
Durch Sportmangel seit Mai etwas abgenommen, was leider kein gutes Zeichen ist. Es fehlt an Muskelmasse, die zu Buche schlägt.
2. Haare länger oder kürzer?
Kürzer.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch, gleich gute Augen, wie gehabt.
4. Mehr Kohle oder weniger?
Offiziell etwas mehr, gefühlt sehr viel weniger.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Alles, also mehr.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger, was sich in Kürze wieder ändern wird.
7. Der hirnrissigste Plan?
3 Wochen am Stück –also täglich einen- Ceasars Salad in Kanada bestellen (er schmeckte über 3000 km gleich grausig dank Heinz.).
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Frisch geduscht und mit geputzten Zähnen in quasi menschenleere Nationalparks gehen (und dort erfahren, dass Bären das alles mächtig lecker finden, wenn Mensch so riecht). Ein paar Wochen später wurde an selber Stelle eine junge Frau von zwei Coyoten
gerissen.
9. Der beste Sex?
Gern.
10. Die teuerste Anschaffung?
Keine.
11. Das leckerste Essen?
Endlich auch outdoor, im eigenen Garten.
Und dann noch ganz viele an ganz unterschiedlichen Orten.
12. Das beeindruckendste Buch?
Aus Mangel an wirklich guter Literatur geht der Pokal an Nikki Sixx und seine Heroin Diaries.
13. Der ergreifendste Film?
Sixtus vs. Lobo – Destillat 2009
(damit habe ich 2009 auch Stun_den verbracht, aber das wird ja nicht gefragt. So wie ‚Wie viele Stunden haben Sie mit Sixtus und Lobo zu- oder vergebracht?')14. Die beste CD?
Öhm…
15. Das schönste Konzert?
Passierte in der Hamburger Staatsoper und war mein Geburtstagsgeschenk. Turandot mit la Gröner.
16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Mir.
17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Freunden.
18. Vorherrschendes Gefühl 2008?
keine Zeit.
19. 2008 zum ersten Mal getan?
Nach Kanada geflogen und dort Wale gesehen.
Mit einem Seehund geschwommen, aus Versehen.
20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?
Kartoffeln vergraben.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Eine falsch eingeschätzte Freundschaft, die ich so kaum noch über die Lippen bekomme, Krankheitsserie von Mai bis November und Verzicht.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mir zu Vertrauen.
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Mich zu einem Langstreckenflug aufgerafft und die Monster unter dem Sitz ignoriert.
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine Reise zur wirklich unpassendsten Zeit und für so lange wie lange nicht mehr.
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
In drei Wochen könnten wir fliegen.
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Okay, dann machen wir das.
27. 2008 war mit einem Wort …?
launisch
*
In Büchern.
Viel viel viel zu wenige, es ist eine Schande, 2009, aber auch nicht die einzige. Hier also die traurige Bilanz (und 2-4 habe ich auch noch vergessen)
Jonathan Trooper „Mein fast perfektes Leben“
Sophie van der Stap „Morgen bin ich wieder da“
Wolf Haas „Der Knochenmann“
Fanny Müller „Frau K. und andere Geschichten“
Uschi Obermaier „High Times“
Joy Fraser „Kanada von Innen“
Jochen Schmidt „Müller haut uns hier raus“
Nikki Sixx „Heroin Diaries“
In Städten.
Prag, Audresselles, Roermond, Hamburg, halb Kanada- Ostküste.
In Ausstellungen.
Raketenstation -Buddha
Slowboy Galerie –Frauke Berg
Schiffahrtsmuseum Düsseldorf
Akademie-Galerie
Museum Kunstpalast –Diana & Actaeon
Museum Kunstpalast - Marlene Dumas
Kunsthalle – Sonic Youth
Raketenstation – Debuffe
Neander Museum –Alienausstellung
Feinkunst Krüger HH – Martin Nill
Slowboy Galerie - Sam
Slowboy Galerie – Arne Rawe
Kunsthalle – Eat n Art
Montag, 28. Dezember 2009
#162
Hackfleischpresse
Welch schlimmes Wort, das.
Welch schlimmes Wort, das.
#161
Nur falls es einer durch dieses ganze Weihnachtsgedöns noch nicht mitbekommen hat: 'Soul Kitchen' läuft seit dem 25.12., und bildet für mich den perfekten Abschluss für 2009.
Lieblingsfilmemacher + Kochthema + Musik (+ Hamburg!) =
Ich freu mich drauf wie Bolle! Hafendank an Fatih Akin.
Lieblingsfilmemacher + Kochthema + Musik (+ Hamburg!) =
Ich freu mich drauf wie Bolle! Hafendank an Fatih Akin.
Sonntag, 27. Dezember 2009
#160
23.
Die Mission für die Innenstadt einen Tag vor heilig Abend ist offiziell das wirklich wichtige weil besondere Brot. Der interne Motor aber ist die Pommes spezial, die sich seit Tagen an meinen Gedanken reibt. Dann, kaum gegessen, murrt der Magen, und es gibt drei Tage (über die heiligen, natürlich) Iberogast Tröpfchenweise. Der Mörder war die Mayo.
24.
Stundenlanges 'noch schnell erledigen', weil Altkater niesen immer vor langen Ferien der Veterinäre los, und Milch geht immer vor Wochenenden aus, das weiß man ja.
Der Nachmittagsbus zum heilig Abend wird von Elvis gefahren, und das macht mir Spass. Ich summe "Don't be cruel", als ich schwer beladen über den Friedhof laufe, durch all den Schnee. Am Ende buddle ich fast das komplette Feld auf, wo mein Vater liegt, weil er einen liegenden Stein hat, und ich ihn unter all dem Schnee nicht finde. Die anderen Friedhofsbesucher in meinem fluchenden und buddelnden Umfeld beobachten mich, so was spürt man ja. Als ich endlich die bekannten Initialen erblicke rufe ich ein halb verheultes 'Ha!' in die Runde, stecke mit klammen Fingern die Kerze an, und trolle mich.
Vor fünf Jahren auf den Tag habe ich ihn das letzte Mal gesehen.
Bei meiner Mutter angekommen gibt es "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", Filterkaffee und einen mies gelaunten Kater. Irgendwann hocken wir im dunkeln, und ich sage, mach doch mal Licht an, und meine Mutter macht ein Teelicht an und sagt, das wäre total gemütlich so. Ich bekomme vor lauter Lichtmangel eine spontane Depression, aber dann fängt "Schlaflos in Seattle" an, und meine Mutter sagt, den liebe ich, und ich hey, ich auch, und dann stelle ich fest, dass ich schon bei bestimmten Liedern Pipi in den Augen habe und Mutter an ganz anderen Stellen laut loslacht.
Ich koche auf Wunsch Thai, und meine Mutter verputzt mit 70 Jahren ihre ersten Garnelen. Ich trinke den meisten Wein und gehe gegen acht.
In der fast leeren S-Bahn umarme ich unbewusst völlig ausgelaugt meine Tasche und fühle mich einen Moment lang sehr wohlig und ruhig. Kamelhaut zwischen Flingern und Gerresheim kann einem eine Heimat geben, man muss sie nur umschlingen.
25.
Bett & Tv.
26.
Ausgeschlafen. Der Mann sagt 'Was machst Du denn noch hier?', so selten ist meine Anwesenheit im Bett, kaum ist es hell.
Die Sonne scheint den ganzen Tag, der Hamburger Besuch, hermetisch und ebenfalls familiär ermüdet, bleibt einen ganzen halben Tag lang, und ich sag am Ende 'Grüß mir die Elbe', und entlasse ihn in die schönste Stadt im Norden.
Das ist immer viel zu selten, aber was soll man machen?!
27.
Sonntag. Ein Sonntag nach einer furchtbaren Nacht, in deren Mitte ich aus dem Bett flüchtete und auf der Couch 'Lost in Translation' vorfand, danke TV. Danach ein Doors Livekonzert, danach 'Jim Morrison lebt', aber da habe ich es wieder mit Schlafen versucht. Zum Einschlafen das Mantra 'Warum kommen die guten Dinge immer erst weit nach Mitternacht?', und plötzlich war es schon wieder sieben, und klar kann man nach so Nächten nie ausschlafen.
Ansonsten ein Sonntag wie er im Buche steht. Gottseidank rum.
Die Mission für die Innenstadt einen Tag vor heilig Abend ist offiziell das wirklich wichtige weil besondere Brot. Der interne Motor aber ist die Pommes spezial, die sich seit Tagen an meinen Gedanken reibt. Dann, kaum gegessen, murrt der Magen, und es gibt drei Tage (über die heiligen, natürlich) Iberogast Tröpfchenweise. Der Mörder war die Mayo.
24.
Stundenlanges 'noch schnell erledigen', weil Altkater niesen immer vor langen Ferien der Veterinäre los, und Milch geht immer vor Wochenenden aus, das weiß man ja.
Der Nachmittagsbus zum heilig Abend wird von Elvis gefahren, und das macht mir Spass. Ich summe "Don't be cruel", als ich schwer beladen über den Friedhof laufe, durch all den Schnee. Am Ende buddle ich fast das komplette Feld auf, wo mein Vater liegt, weil er einen liegenden Stein hat, und ich ihn unter all dem Schnee nicht finde. Die anderen Friedhofsbesucher in meinem fluchenden und buddelnden Umfeld beobachten mich, so was spürt man ja. Als ich endlich die bekannten Initialen erblicke rufe ich ein halb verheultes 'Ha!' in die Runde, stecke mit klammen Fingern die Kerze an, und trolle mich.
Vor fünf Jahren auf den Tag habe ich ihn das letzte Mal gesehen.
Bei meiner Mutter angekommen gibt es "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", Filterkaffee und einen mies gelaunten Kater. Irgendwann hocken wir im dunkeln, und ich sage, mach doch mal Licht an, und meine Mutter macht ein Teelicht an und sagt, das wäre total gemütlich so. Ich bekomme vor lauter Lichtmangel eine spontane Depression, aber dann fängt "Schlaflos in Seattle" an, und meine Mutter sagt, den liebe ich, und ich hey, ich auch, und dann stelle ich fest, dass ich schon bei bestimmten Liedern Pipi in den Augen habe und Mutter an ganz anderen Stellen laut loslacht.
Ich koche auf Wunsch Thai, und meine Mutter verputzt mit 70 Jahren ihre ersten Garnelen. Ich trinke den meisten Wein und gehe gegen acht.
In der fast leeren S-Bahn umarme ich unbewusst völlig ausgelaugt meine Tasche und fühle mich einen Moment lang sehr wohlig und ruhig. Kamelhaut zwischen Flingern und Gerresheim kann einem eine Heimat geben, man muss sie nur umschlingen.
25.
Bett & Tv.
26.
Ausgeschlafen. Der Mann sagt 'Was machst Du denn noch hier?', so selten ist meine Anwesenheit im Bett, kaum ist es hell.
Die Sonne scheint den ganzen Tag, der Hamburger Besuch, hermetisch und ebenfalls familiär ermüdet, bleibt einen ganzen halben Tag lang, und ich sag am Ende 'Grüß mir die Elbe', und entlasse ihn in die schönste Stadt im Norden.
Das ist immer viel zu selten, aber was soll man machen?!
27.
Sonntag. Ein Sonntag nach einer furchtbaren Nacht, in deren Mitte ich aus dem Bett flüchtete und auf der Couch 'Lost in Translation' vorfand, danke TV. Danach ein Doors Livekonzert, danach 'Jim Morrison lebt', aber da habe ich es wieder mit Schlafen versucht. Zum Einschlafen das Mantra 'Warum kommen die guten Dinge immer erst weit nach Mitternacht?', und plötzlich war es schon wieder sieben, und klar kann man nach so Nächten nie ausschlafen.
Ansonsten ein Sonntag wie er im Buche steht. Gottseidank rum.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
#159

Ein Gruß zur Weihnachtspause (sehr kurz), ich wünsch euch allen was (tolles, süßes, großes, kleines, wertvolles, gewünschtes!).
Habts warm,
eure Lu & Co.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
#158
December 23, 1987
(...) Picked up Slash, his Girlfriend Sally, Steven Adler and Robbin and went to the Cathouse. Lots of coke, alcohol, pills .. I really don't remember much. At some point the usual blackouts. Then we went back to Slash's hotel to get some junk.
I was too wasted and let this cat shoot me up. I turned blue on the spot. This is, what they tell me.
Steven and Sally came in and try to revive me, I'm sure all the usual drama behind a junkie dying in your place happended at that point.
Sally McLaughlin: Guns had two suites at the Franklin. Slash was in one, Steven Adler was in the other. I came storming into our suite, furios, and Nikki said "Uh, we'd better leave them alone for a while". Nikki and Steven went to Steven's room with their dealer, and I started yelling at Slash, but he was to drunk to even argue back.
A few minutes later, there was a knock at the door. It was Nikki, looking dreadful, and he came in and just fell on the floor. I was thinking, Great, now i've got TWO drunks to deal with here, but then the dealer came in, took one look at Nikki, yelled "Nikki's dead!" and ran off. He literally jumped out of the window and over the balcony and ran off down the street.
Slash: Then the next thing Sally was screaming, because Nikki rolled up and blue in the corner.
Sally McLaughlin: Slash was paralytic and Nikki was turning blue. Steven helped me drag Nikki into the bathroom, then he ran off, so I was left on my own with Nikki. I tried to get Nikki into the shower to pour water on him, but then Slash came in, saw Nikki and started freaking out. Slash had a friend named Todd who had died of a heroin overdose a few months earlier, so he started yelling "Todd!" and smashing up the bathroom. -
I was screaming for for somebody who call 911, which they did, and said "Nikki Sixx is dead!"
Vince Neil: I got two phone calls saying Nikki was dead, one from the limo driver and one from our tour manager, Rich Fisher. Maybe deep down I knew it was going to happen one day, but it still tore me to pieces because I loved Nikki -
even though he was an arrogant selfish shit. I cried. And I never used to cry then.
Slash: Then the paramedics were there, but I was so drunk I'd passed out. -
Sally McLaughlin: The paramedics ripped off Nikki's T-shirt to give him the adrenaline, then whisked him off.-
Nikki: I came to in a hospital bed. There was a cop asking me questions, so I told him to go fuck himself. I ripped out my tubes and staggered in just my leather pants into the parking lot, where two teenage girls were sitting crying around a candle. They had heard on the radio that I was dead and looked kind of surprised to see me.
Karen Dumont: At 5:45 a.m. there was a knock at the door and I opened it to see Nikki standing there, shivering like crazy. He was missing his boots and shirt plus he was wearing what looked like a little girl's jacket that was so tight across his back that his shoulders were heaved up. He just said that he couldn't find his key.
The next day I went to get his boots and give Slash and the Guns a piece of my mind. Sally told me that the ambulance guys had been going to give up on Nikki but a couple of girls had hysterically begged them to try again, and that was wehen they had managed to bring him back.
---
Auszug aus dem Buch Heroin Diaries von Nikki Sixx.
Das ist auf den Tag 22 Jahre her, und ich freue mich heute wie mit 18, 19, dass der einzige 'Star', dessen Bild ich mir an den Badezimmerspiegel gepinnt habe, heute mit 51 mehr denn je rockt.Für dieses Lachen würde ich immer noch heiraten, hach!
(...) Picked up Slash, his Girlfriend Sally, Steven Adler and Robbin and went to the Cathouse. Lots of coke, alcohol, pills .. I really don't remember much. At some point the usual blackouts. Then we went back to Slash's hotel to get some junk.
I was too wasted and let this cat shoot me up. I turned blue on the spot. This is, what they tell me.
Steven and Sally came in and try to revive me, I'm sure all the usual drama behind a junkie dying in your place happended at that point.
Sally McLaughlin: Guns had two suites at the Franklin. Slash was in one, Steven Adler was in the other. I came storming into our suite, furios, and Nikki said "Uh, we'd better leave them alone for a while". Nikki and Steven went to Steven's room with their dealer, and I started yelling at Slash, but he was to drunk to even argue back.
A few minutes later, there was a knock at the door. It was Nikki, looking dreadful, and he came in and just fell on the floor. I was thinking, Great, now i've got TWO drunks to deal with here, but then the dealer came in, took one look at Nikki, yelled "Nikki's dead!" and ran off. He literally jumped out of the window and over the balcony and ran off down the street.
Slash: Then the next thing Sally was screaming, because Nikki rolled up and blue in the corner.
Sally McLaughlin: Slash was paralytic and Nikki was turning blue. Steven helped me drag Nikki into the bathroom, then he ran off, so I was left on my own with Nikki. I tried to get Nikki into the shower to pour water on him, but then Slash came in, saw Nikki and started freaking out. Slash had a friend named Todd who had died of a heroin overdose a few months earlier, so he started yelling "Todd!" and smashing up the bathroom. -
I was screaming for for somebody who call 911, which they did, and said "Nikki Sixx is dead!"
Vince Neil: I got two phone calls saying Nikki was dead, one from the limo driver and one from our tour manager, Rich Fisher. Maybe deep down I knew it was going to happen one day, but it still tore me to pieces because I loved Nikki -
even though he was an arrogant selfish shit. I cried. And I never used to cry then.
Slash: Then the paramedics were there, but I was so drunk I'd passed out. -
Sally McLaughlin: The paramedics ripped off Nikki's T-shirt to give him the adrenaline, then whisked him off.-
Nikki: I came to in a hospital bed. There was a cop asking me questions, so I told him to go fuck himself. I ripped out my tubes and staggered in just my leather pants into the parking lot, where two teenage girls were sitting crying around a candle. They had heard on the radio that I was dead and looked kind of surprised to see me.
Karen Dumont: At 5:45 a.m. there was a knock at the door and I opened it to see Nikki standing there, shivering like crazy. He was missing his boots and shirt plus he was wearing what looked like a little girl's jacket that was so tight across his back that his shoulders were heaved up. He just said that he couldn't find his key.
The next day I went to get his boots and give Slash and the Guns a piece of my mind. Sally told me that the ambulance guys had been going to give up on Nikki but a couple of girls had hysterically begged them to try again, and that was wehen they had managed to bring him back.
---
Auszug aus dem Buch Heroin Diaries von Nikki Sixx.
Das ist auf den Tag 22 Jahre her, und ich freue mich heute wie mit 18, 19, dass der einzige 'Star', dessen Bild ich mir an den Badezimmerspiegel gepinnt habe, heute mit 51 mehr denn je rockt.
Montag, 21. Dezember 2009
#157
Wintersonnenwende.
Wir haben sie hinter uns!
:D
Wir haben sie hinter uns!
:D
Sonntag, 20. Dezember 2009
#156
Wo es draußen grad so schön schneestürmt, kann man drinnen seinen letzten dicken Pulli über die anderen fünf ziehen und Listen erstellen. Wer weiß ob es nicht die letzten Worte sind, die man der Nachwelt hinterlässt, und wer weiß, ob nicht in drei Wochen jemand einen Spaten auf meinen Schreibtisch knallt und ruft: Jungs, die Frau ist tiefgefroren, aber die Liste ist ganz frisch!
Hier also -und wieder fremdinspiriert- die Liste der
10 Dinge, Rubrik 'kulinarische Peinlichkeiten',
also Panties runter:
1. Ketchup
Ketchup ist ein sofort-Gier-Ding, das fing in meinen vegetarischen Zeiten an, wo Currywurst nicht mehr drin war, Ketchup diesen speziellen Appetit aber ganz gut in den Griff bekam. Und in den Rebellenjahren, wo man wenig Geld aber viel Engagement und Spass hatte, da gab es oft Brot mit Ketchup oder Nudeln mit Ketchup, oder Chips mit Ketchup.
Heute in Bio und Glas (Alnatura), und wenn, dann auf eine Scheibe Graubrot oder einen heimlichen Klacks in eine rote Sauce, die aus unerfindlichen Gründen nicht werden will.
2. Tütensuppen
Ich bin ja ein 3/4tel Schlüsselkind, und habe mittags meist mit Suppen gelebt. Meine Hauptnahrungsquelle war die Champignoncremesuppe von UNOX, wo man die Dose nur geöffnet bekommen musste, und dann diesen beigen Papp aus der Dose in den Topf, dann die Dose einmal mit Wasser auffüllen, zu dem Papp in den Topf, das erhitzen, bloß nicht kochen, dann ein Stück Butter und etwas Petersilie reinstreuen: fertig. Dazu gab es immer ein Gespensterheft, Geistergeschichten oder Biene Maja. Später John Sinclair.
Einfacher waren da die Tütensuppen (Gemüse mit Nudeln, Hersteller vergessen). Die musste man nur aufreissen, halber Liter Wasser dazu, gerne auch aufkochen, fertig.
Dazu o.g. Comics.
Irgendetwas muss es geben, zwischen Himmel und getrockneten Möhren- und Selleriestückchen, dass ich ab und an, meist in malader Lebenslage, zu einer 'Gemüsesuppe mit Nudeln' greife (heute von Alnatura), mir das alles hochkoche und noch einen kräftigen Schwung Nudeln reinkippe, und dann den ganzen halben Liter genussvoll runterschlinge.
Immerhin keine YumYum-Suppen.
3. Toastbrot ohne Rand
Gibt es in Frankreich zu kaufen und ist herrlich für Lachs- oder Gurkensandwiches. Kein Nährwert, reine Trägermasse.
4. Chips
Die sind jetzt vielleicht nicht wirklich peinlich, aber doch der Anti-Christ in Knistertüten, und deswegen sollten sie nicht unterwähnt bleiben, weil ich bei kaum etwas zwanghafter reagiere, als bei Kartoffelchips. In kurz:
Ist die Tüte erst im Haus, ist sie quasi schon weg. Und da ich ein geprägtes Kind bin, esse ich am liebsten Funny ungarisch, und lasse mich nur von handgetufteten mit frischem Pfeffer und durch jungfräuliches Olivenöl gezogenen vom Weg abbringen.
Einzige Vorsorge: Nicht ins Haus holen.
5. Fertigpizza
Einmal im Jahr, für 'wenn es schnell gehen soll' (haha). Danach der jährliche Schwur: Nie wieder!
6. Halbes Hähnchen
Jeder weiß, dass diese armen KZ-Hühnchen echt nur aus Elend und Fertiggewürzmischung bestehen. Dann gibt es diese Wagen, die irgendwo stehen und das ganze Viertel zur Mittagszeit mit Hähnchenduft fluten. Dann bekomme ich ganz schlimmen Hunger auf Hähnchen, und dann gibt es nur drei Möglichkeiten.
1. Die Zeit haben, ein glückliches totes Hähnchen zu kaufen und selbst zuzubereiten.
2. In diese eine Pommes Bude zwei Viertel weiter zu fahren, welches selbst würzt und stramme Wiesenhofhähnchen benutzt (immerhin).
3. Augen zu und Nase zu, und kein Hähnchen essen, nirgendwo. (Passiert in 97% aller Fälle)
7. in eine Cabanossi beissen
Für manchen Gerichte braucht es eine Cabanossi, oder eine Mettwurst, und ist dieses Ding im Hause, liegt im Kühlschrank und man macht ihn auf, hungrig irgendwie, dann denke ich 'nur ein kleines Ende, das fällt nicht auf', und dann muss man bis abends aus Gründen immer wieder mal an den Kühlschrank, und man denkt 'ach, nur noch ein kleiner Haps' und zumindest mir geht es so, dass ich ein wenig Selbstekel mitbringe, und am Abend sieht man dann, dass von der Wurst nur noch der andere Zipfel übrig ist, mit Wohlwollen kann man sagen, dass es ein Zipfel mit ein wenig Wurst dran ist, aber der Rest ...
8. geschnittener Gouda in einer 'Käseaufschnitt'-Packung
Ist gleichzusetzen mit geschnittenem Brot einer Supermarktkette. Macht man aber trotzdem.
(Dabei bin ich Käseliebhaberin.)
9. Drive in by Burger King
Zwei mal pro Jahr, mit den gleichen inbrünstigen Schwüren wie bei der Fertigpizza. Die Hände riechen trotz Obstseife noch Stunden danach nach 'Aromen'.
10. Kroket in Brodje
Wir sind ja nah an den Niederlanden dran, und ich habe keine Ahnung, aber kaum bin ich mitten im Holland, dann renne ich in die nächste Frittierhöhle, rufe 'Taach, een lecker Kroket in brodje', dann hau ich mir da noch den Senf aus diesem kleinen Plastikbeutelchen drauf (schreibt die Person, die immer mindestens 6 Senfsorten im Kühlschrank beherbergt), und dann wird das gegessen.
Das funktioniert am besten am Meer, und passiert demnach nicht so oft, als das ich es verteufeln müsste.
Holland ist Ausnahmeland, da ist Frittiermampf legalisiert.
-
Um es Claudio nachzumachen hier noch meine absoluten No Go!- Dinge, Rubrik 'Nur über meine Leiche'
1. Fertigsalatsaucen
2. Mezzo Mix
3. Dönerteller
4. Scheiblettenkäse
5. Kötbullar
6. Alkopops
7. Mc Donalds
8. Miracoli
9. abgepackte Supermarktfrikadellen
10. Mikrowellenfertiggerichte
Via Anonyme Köche, mit Dank!
Hier also -und wieder fremdinspiriert- die Liste der
10 Dinge, Rubrik 'kulinarische Peinlichkeiten',
also Panties runter:
1. Ketchup
Ketchup ist ein sofort-Gier-Ding, das fing in meinen vegetarischen Zeiten an, wo Currywurst nicht mehr drin war, Ketchup diesen speziellen Appetit aber ganz gut in den Griff bekam. Und in den Rebellenjahren, wo man wenig Geld aber viel Engagement und Spass hatte, da gab es oft Brot mit Ketchup oder Nudeln mit Ketchup, oder Chips mit Ketchup.
Heute in Bio und Glas (Alnatura), und wenn, dann auf eine Scheibe Graubrot oder einen heimlichen Klacks in eine rote Sauce, die aus unerfindlichen Gründen nicht werden will.
2. Tütensuppen
Ich bin ja ein 3/4tel Schlüsselkind, und habe mittags meist mit Suppen gelebt. Meine Hauptnahrungsquelle war die Champignoncremesuppe von UNOX, wo man die Dose nur geöffnet bekommen musste, und dann diesen beigen Papp aus der Dose in den Topf, dann die Dose einmal mit Wasser auffüllen, zu dem Papp in den Topf, das erhitzen, bloß nicht kochen, dann ein Stück Butter und etwas Petersilie reinstreuen: fertig. Dazu gab es immer ein Gespensterheft, Geistergeschichten oder Biene Maja. Später John Sinclair.
Einfacher waren da die Tütensuppen (Gemüse mit Nudeln, Hersteller vergessen). Die musste man nur aufreissen, halber Liter Wasser dazu, gerne auch aufkochen, fertig.
Dazu o.g. Comics.
Irgendetwas muss es geben, zwischen Himmel und getrockneten Möhren- und Selleriestückchen, dass ich ab und an, meist in malader Lebenslage, zu einer 'Gemüsesuppe mit Nudeln' greife (heute von Alnatura), mir das alles hochkoche und noch einen kräftigen Schwung Nudeln reinkippe, und dann den ganzen halben Liter genussvoll runterschlinge.
Immerhin keine YumYum-Suppen.
3. Toastbrot ohne Rand
Gibt es in Frankreich zu kaufen und ist herrlich für Lachs- oder Gurkensandwiches. Kein Nährwert, reine Trägermasse.
4. Chips
Die sind jetzt vielleicht nicht wirklich peinlich, aber doch der Anti-Christ in Knistertüten, und deswegen sollten sie nicht unterwähnt bleiben, weil ich bei kaum etwas zwanghafter reagiere, als bei Kartoffelchips. In kurz:
Ist die Tüte erst im Haus, ist sie quasi schon weg. Und da ich ein geprägtes Kind bin, esse ich am liebsten Funny ungarisch, und lasse mich nur von handgetufteten mit frischem Pfeffer und durch jungfräuliches Olivenöl gezogenen vom Weg abbringen.
Einzige Vorsorge: Nicht ins Haus holen.
5. Fertigpizza
Einmal im Jahr, für 'wenn es schnell gehen soll' (haha). Danach der jährliche Schwur: Nie wieder!
6. Halbes Hähnchen
Jeder weiß, dass diese armen KZ-Hühnchen echt nur aus Elend und Fertiggewürzmischung bestehen. Dann gibt es diese Wagen, die irgendwo stehen und das ganze Viertel zur Mittagszeit mit Hähnchenduft fluten. Dann bekomme ich ganz schlimmen Hunger auf Hähnchen, und dann gibt es nur drei Möglichkeiten.
1. Die Zeit haben, ein glückliches totes Hähnchen zu kaufen und selbst zuzubereiten.
2. In diese eine Pommes Bude zwei Viertel weiter zu fahren, welches selbst würzt und stramme Wiesenhofhähnchen benutzt (immerhin).
3. Augen zu und Nase zu, und kein Hähnchen essen, nirgendwo. (Passiert in 97% aller Fälle)
7. in eine Cabanossi beissen
Für manchen Gerichte braucht es eine Cabanossi, oder eine Mettwurst, und ist dieses Ding im Hause, liegt im Kühlschrank und man macht ihn auf, hungrig irgendwie, dann denke ich 'nur ein kleines Ende, das fällt nicht auf', und dann muss man bis abends aus Gründen immer wieder mal an den Kühlschrank, und man denkt 'ach, nur noch ein kleiner Haps' und zumindest mir geht es so, dass ich ein wenig Selbstekel mitbringe, und am Abend sieht man dann, dass von der Wurst nur noch der andere Zipfel übrig ist, mit Wohlwollen kann man sagen, dass es ein Zipfel mit ein wenig Wurst dran ist, aber der Rest ...
8. geschnittener Gouda in einer 'Käseaufschnitt'-Packung
Ist gleichzusetzen mit geschnittenem Brot einer Supermarktkette. Macht man aber trotzdem.
(Dabei bin ich Käseliebhaberin.)
9. Drive in by Burger King
Zwei mal pro Jahr, mit den gleichen inbrünstigen Schwüren wie bei der Fertigpizza. Die Hände riechen trotz Obstseife noch Stunden danach nach 'Aromen'.
10. Kroket in Brodje
Wir sind ja nah an den Niederlanden dran, und ich habe keine Ahnung, aber kaum bin ich mitten im Holland, dann renne ich in die nächste Frittierhöhle, rufe 'Taach, een lecker Kroket in brodje', dann hau ich mir da noch den Senf aus diesem kleinen Plastikbeutelchen drauf (schreibt die Person, die immer mindestens 6 Senfsorten im Kühlschrank beherbergt), und dann wird das gegessen.
Das funktioniert am besten am Meer, und passiert demnach nicht so oft, als das ich es verteufeln müsste.
Holland ist Ausnahmeland, da ist Frittiermampf legalisiert.
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Um es Claudio nachzumachen hier noch meine absoluten No Go!- Dinge, Rubrik 'Nur über meine Leiche'
1. Fertigsalatsaucen
2. Mezzo Mix
3. Dönerteller
4. Scheiblettenkäse
5. Kötbullar
6. Alkopops
7. Mc Donalds
8. Miracoli
9. abgepackte Supermarktfrikadellen
10. Mikrowellenfertiggerichte
Via Anonyme Köche, mit Dank!
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