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Freitag, 10. Juli 2009
#96
LOST-Poesie:
Hurley: "Ist hier gerade ein Kerl lang gerannt, im Bademantel?...mit ner Kokosnuss?"
Charlie: "Nein. Hier war nur ein Eisbär auf Rollschuhen mit ner Mango."
( S02E18 )
Hurley: "Ist hier gerade ein Kerl lang gerannt, im Bademantel?...mit ner Kokosnuss?"
Charlie: "Nein. Hier war nur ein Eisbär auf Rollschuhen mit ner Mango."
( S02E18 )
Donnerstag, 9. Juli 2009
#95
EXTRABLATT + + ATELIER IM DÜSSELDORF ZUR UNTERMIETE + + EXTRABLATT
Eckdaten
D-Reisholz
Größe: ca. 40 q/m
Kosten: 230 Euro warm
1 Etage. Mit Lastenaufzug. Gemeinsame Küche und Toiletten.
Frei vom 01.08.09 bis 31.01.2010
Gemeinsame Nutzung u.U. auch möglich.
Bestens für Maler geeignet.
Kein Wohnatelier! Kein Telefon/Internetanschluss! Keine Musiker!
Näheres und Besichtigungstermin an: atelierplatz'at'googlemail.com oder
Fragen in den Kommentaren
Der Raum ist hell, freundlich und die Nachbarschaft nett!
Eckdaten
D-Reisholz
Größe: ca. 40 q/m
Kosten: 230 Euro warm
1 Etage. Mit Lastenaufzug. Gemeinsame Küche und Toiletten.
Frei vom 01.08.09 bis 31.01.2010
Gemeinsame Nutzung u.U. auch möglich.
Bestens für Maler geeignet.
Kein Wohnatelier! Kein Telefon/Internetanschluss! Keine Musiker!
Näheres und Besichtigungstermin an: atelierplatz'at'googlemail.com oder
Fragen in den Kommentaren
Der Raum ist hell, freundlich und die Nachbarschaft nett!
Mittwoch, 8. Juli 2009
#94
Mein Gedankenversuch zum "Porkcamp" in Hamburg.
Dienstag, 7. Juli 2009
#93
Le Tigre.
Oh, Baby...
Oh, Baby...
#92
Die Tage übrigens einen spontanen wie schnellen Abstecher ins Frankreich gemacht. Freitags um fünf Aufstehen, und das alles ohne Wecker, das schafft nur die Aussicht, ins Pas de Calais zu den Freunden und den Ch'tis zu fahren.
Kaiserwetter, Nebel zum mitnehmen, ein Steinschlag und der dazu passende Carglass-Jingle. Geschlafen wie eine Göttin, gebräunt wie eine Crevette, und ansonsten Krieg und Frieden nachgespielt. Neue Tradition seit 2008: Häuser besichtigen. Diesmal ein herrlich Fischerhuis, komplett mit Waschmaschine und Bettzeug in 80m qm für haha lasche 350 t Euro. Leute sehr freundlich und offen, deswegen nicht laut lachend und rückwärts raus.
Zur Rückfahrt bedurfte es sieben Stunden für 450 Kilometer. Danke E40. Unbewegte Bilder wie gehabt hier. Von unten nach oben, und bitte aufs Datum achten, ein guter Teil ist so 2008. Aber auch schön.
#
Gerresheim. Männer mit Motorsägen haben heute Morgen das Umfeld zur Strasse und den Gleisen erfolgreich zerstört. Die einzigen Profitierenden: Meine Tomaten. Sturmsichere Äste halten nun die dicken Äste meines Tomatenwaldes (woohoo!), der Rest der Natur ansonsten: weg bis ausgedünnt.
Traurig.
#
Utschi-Butschi Annie.
#
Katze Irma musste ich heute 'die' Pille geben. Eisprunghemmer für meine Katze, auf das der kommende Freitag als Termin nicht zum 5. Mal gecancelt wird. Katze Irma und ihre Eierstöcke, so langsam mache ich mir Gedanken, ob ich sie nicht doch belassen sollte.
#
Überhaupt, Katzen. Und Gerresheim. Heute morgen Zaungespräche. Die Nachbarin mit Hund und drei Katzen rief mich und meinen Morgenkaffee flott an den Zaun, sie müsse mir noch dringend was sagen. Weil: In der Nachbarschaft hat es wieder zugeschlagen. Die Jule zerbissen und bös verletzt (erneut) und die Katze von gegenüber tot. Ihren Verletzungen erlegen. Der große schwarze, der hier immer wildert, soll sie alle auf dem Gewissen haben. Der auch neulich in einem Keller alle Katzen der Familie Hospitalreif geprügelt hat. Der auch vor Hunden nicht halt macht. 'Drüben' lassen jetzt alle ihre Fellchen nicht mehr raus. Fühle mich wie in einem Akif Pirincci Roman mit Katzen.
#
Eimer. Müsste ich grad wem was beschreiben, ich würde sagen 'Eimer' und diese Leere fühlen. Ein leerer Eimer in einem Garten, den niemand mit Blumen füllt. So in etwa.
Dazu die Frage, wem man was sein muss? Und was dahinter kommt? Die Nichtlizenz zum Einknicken, dieses Muss von Funktion, diese Nichtakzeptanz des Kerns, der grad frei liegt. Allein allein, allein allein. Da machen andere Lieder drüber.
#
Arbeit. Zu wenig davon ist schlimmer, als zu viel.
Ich vergebe meine Zeit, meine Damen und Herren, bitte melden Sie sich. Ich kann Dinge und derer viele, und ich hab Lust auf Tingeln.
Kaiserwetter, Nebel zum mitnehmen, ein Steinschlag und der dazu passende Carglass-Jingle. Geschlafen wie eine Göttin, gebräunt wie eine Crevette, und ansonsten Krieg und Frieden nachgespielt. Neue Tradition seit 2008: Häuser besichtigen. Diesmal ein herrlich Fischerhuis, komplett mit Waschmaschine und Bettzeug in 80m qm für haha lasche 350 t Euro. Leute sehr freundlich und offen, deswegen nicht laut lachend und rückwärts raus.
Zur Rückfahrt bedurfte es sieben Stunden für 450 Kilometer. Danke E40. Unbewegte Bilder wie gehabt hier. Von unten nach oben, und bitte aufs Datum achten, ein guter Teil ist so 2008. Aber auch schön.
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Gerresheim. Männer mit Motorsägen haben heute Morgen das Umfeld zur Strasse und den Gleisen erfolgreich zerstört. Die einzigen Profitierenden: Meine Tomaten. Sturmsichere Äste halten nun die dicken Äste meines Tomatenwaldes (woohoo!), der Rest der Natur ansonsten: weg bis ausgedünnt.
Traurig.
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Utschi-Butschi Annie.
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Katze Irma musste ich heute 'die' Pille geben. Eisprunghemmer für meine Katze, auf das der kommende Freitag als Termin nicht zum 5. Mal gecancelt wird. Katze Irma und ihre Eierstöcke, so langsam mache ich mir Gedanken, ob ich sie nicht doch belassen sollte.
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Überhaupt, Katzen. Und Gerresheim. Heute morgen Zaungespräche. Die Nachbarin mit Hund und drei Katzen rief mich und meinen Morgenkaffee flott an den Zaun, sie müsse mir noch dringend was sagen. Weil: In der Nachbarschaft hat es wieder zugeschlagen. Die Jule zerbissen und bös verletzt (erneut) und die Katze von gegenüber tot. Ihren Verletzungen erlegen. Der große schwarze, der hier immer wildert, soll sie alle auf dem Gewissen haben. Der auch neulich in einem Keller alle Katzen der Familie Hospitalreif geprügelt hat. Der auch vor Hunden nicht halt macht. 'Drüben' lassen jetzt alle ihre Fellchen nicht mehr raus. Fühle mich wie in einem Akif Pirincci Roman mit Katzen.
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Eimer. Müsste ich grad wem was beschreiben, ich würde sagen 'Eimer' und diese Leere fühlen. Ein leerer Eimer in einem Garten, den niemand mit Blumen füllt. So in etwa.
Dazu die Frage, wem man was sein muss? Und was dahinter kommt? Die Nichtlizenz zum Einknicken, dieses Muss von Funktion, diese Nichtakzeptanz des Kerns, der grad frei liegt. Allein allein, allein allein. Da machen andere Lieder drüber.
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Arbeit. Zu wenig davon ist schlimmer, als zu viel.
Ich vergebe meine Zeit, meine Damen und Herren, bitte melden Sie sich. Ich kann Dinge und derer viele, und ich hab Lust auf Tingeln.
#91
Bei der Tagesbeschäftigung Recherche wieder ein Hochdings per excellence.
Ich hätte auch tippen können "Warum ich Harry Rowohlt so heftig anliebe
und Denis Schecks Sendung immer verpasse, und dann nachgucken muss."
Die Erklärung in einem Video, ganz unten auf dieser Seite.
Danke, Dienstag. Meine amazon-Wishlist ist wieder reichhaltiger geworden.
Ich hätte auch tippen können "Warum ich Harry Rowohlt so heftig anliebe
und Denis Schecks Sendung immer verpasse, und dann nachgucken muss."
Die Erklärung in einem Video, ganz unten auf dieser Seite.
Danke, Dienstag. Meine amazon-Wishlist ist wieder reichhaltiger geworden.
Donnerstag, 2. Juli 2009
#90
Jetzt auch noch Karl Malden.
Der Mann, der mein Amerika-Bild mehr geprägt hat als Micky Mouse und Bonanza zusammen. Der Mann, der in den 'Strassen von San Francisco' unterwegs war, und ich als Kind, die in den Strassen zwischen Küche und der guten Stube dafür kämpfte, dass ich das sehen durfte. San Francisco, da war meine USA-Oma auch immer, und Karl lief sicher die gleichen Strecken, und Oma kannte sicher den ein oder anderen Verbrecher.
Machs gut Karl, und 97 Jahre bekommen nicht viele.
Der Mann, der mein Amerika-Bild mehr geprägt hat als Micky Mouse und Bonanza zusammen. Der Mann, der in den 'Strassen von San Francisco' unterwegs war, und ich als Kind, die in den Strassen zwischen Küche und der guten Stube dafür kämpfte, dass ich das sehen durfte. San Francisco, da war meine USA-Oma auch immer, und Karl lief sicher die gleichen Strecken, und Oma kannte sicher den ein oder anderen Verbrecher.
Machs gut Karl, und 97 Jahre bekommen nicht viele.
Mittwoch, 1. Juli 2009
#89
Dienstag, 30. Juni 2009
#88
Ich habe fliegende Ameisen in meinem Kompost.
Und Wächter an den Eingängen.
Ich habe keine Ahung, was IN meinem Schnellkomposter seit Wochen gemacht und geplant wird, aber:
Ich habe fliegende Ameisen in meinem Kompost.
Und Wächter an den Eingängen.
Und Wächter an den Eingängen.
Ich habe keine Ahung, was IN meinem Schnellkomposter seit Wochen gemacht und geplant wird, aber:
Ich habe fliegende Ameisen in meinem Kompost.
Und Wächter an den Eingängen.
#87
Randvoll mit Nessun Dorma, jeden Tag, die Luciano Version.
Schon gewaltig, wenn man mit so Dingen erwacht, statt ein Manamana, oder ein kleines Lied, plätschernd und ohne Titel.
Dann mit dem doppelstöckigen Kaffee in den Garten.
Garten. Urwald wäre das treffendere Wort, und schon in aller früh ein lebhaftes Treiben,Brummen, Wälzen und Hinwegschaffen. Der Garten macht mich fühlen, als wäre ich die letzte, die noch fehlte. Ich steh dann mal hier, mal dort, lüpfe die Himbeere, esse vom Strauch, werde vom Altkatz gerempelt, der seit Tagen diesen Frosch sucht ...
Heute morgen dann fiel es mir auf. Hier zu wohnen ist ein wenig so wie Campingplatz. Die Nachbarschaft herrlich unkompliziert, ein Apple kann nur ein Appel sein, und warum sich was dringendes Überziehen, wenn Unterhemd und Turnhose grad eh schon am Mann sind.
Flatternde Fussballfahnen. Die Nachbarin schenkt mir Regenwasser aus der Tonne, sie hat ja jetzt diesen Sprenkler von QVC gekauft. Wir stehen in der drückenden Morgenschwüle, und sie sagt, Momentchen, ich dreh den mal eben an. Verschwindet, ich höre etwas quietschen, und dann plötzlich Gerresheimer Wasserspiele, die Bronzeausgabe.
Der ganze Nachbarsgarten schillert in winzigen Tröpfchen, die in 8er-Bahnen aus der Vorrichtung geschleudert werden, ich peile über den Daumen so um die 100 km/h Beschleunigungsdings.
Toll! rufe ich, und sie lacht und beide staunen wir über diesen Regenbogen. Das Wasser findet seine Ausflucht auch in meinen Garten, die Tomaten räkeln sich ob der frühen Dusche, die Meisen kommen herbei, der Altkatz niest und schüttelt sich.
Toll! sage ich noch mal, und versuche aus dem frisch entstandenen See zu meinen Füssen einen Ausweg zu finden, während ich ihr aufs neue erkläre, dass wir keine Stubenhocker sondern Homeofficler sind, was schon ein Unterschied ausmacht, zumindest in meiner Welt. Den Moment Schweigen darauf, den kenne ich schon von meiner Mutter, also schwenke das Thema zurück auf ihren Rasensprenger und ob die Müllabfuhr schon da gewesen sei. Im Inneren holt Pavarotti aufs neue Luft, und singt sein fünftes Nessun Dorma des Tages Dienstag.
Ich lasse mich in meinen Gartenstuhl fallen, blaffe eine Mücke an und denke eine halbe Stunde Arbeit zu Ende.
Habe ich schon erwähnt, wie sich der Umzug gelohnt hat?
Nicht?
#88
(Text)
Schon gewaltig, wenn man mit so Dingen erwacht, statt ein Manamana, oder ein kleines Lied, plätschernd und ohne Titel.
Dann mit dem doppelstöckigen Kaffee in den Garten.
Garten. Urwald wäre das treffendere Wort, und schon in aller früh ein lebhaftes Treiben,Brummen, Wälzen und Hinwegschaffen. Der Garten macht mich fühlen, als wäre ich die letzte, die noch fehlte. Ich steh dann mal hier, mal dort, lüpfe die Himbeere, esse vom Strauch, werde vom Altkatz gerempelt, der seit Tagen diesen Frosch sucht ...
Heute morgen dann fiel es mir auf. Hier zu wohnen ist ein wenig so wie Campingplatz. Die Nachbarschaft herrlich unkompliziert, ein Apple kann nur ein Appel sein, und warum sich was dringendes Überziehen, wenn Unterhemd und Turnhose grad eh schon am Mann sind.
Flatternde Fussballfahnen. Die Nachbarin schenkt mir Regenwasser aus der Tonne, sie hat ja jetzt diesen Sprenkler von QVC gekauft. Wir stehen in der drückenden Morgenschwüle, und sie sagt, Momentchen, ich dreh den mal eben an. Verschwindet, ich höre etwas quietschen, und dann plötzlich Gerresheimer Wasserspiele, die Bronzeausgabe.
Der ganze Nachbarsgarten schillert in winzigen Tröpfchen, die in 8er-Bahnen aus der Vorrichtung geschleudert werden, ich peile über den Daumen so um die 100 km/h Beschleunigungsdings.
Toll! rufe ich, und sie lacht und beide staunen wir über diesen Regenbogen. Das Wasser findet seine Ausflucht auch in meinen Garten, die Tomaten räkeln sich ob der frühen Dusche, die Meisen kommen herbei, der Altkatz niest und schüttelt sich.
Toll! sage ich noch mal, und versuche aus dem frisch entstandenen See zu meinen Füssen einen Ausweg zu finden, während ich ihr aufs neue erkläre, dass wir keine Stubenhocker sondern Homeofficler sind, was schon ein Unterschied ausmacht, zumindest in meiner Welt. Den Moment Schweigen darauf, den kenne ich schon von meiner Mutter, also schwenke das Thema zurück auf ihren Rasensprenger und ob die Müllabfuhr schon da gewesen sei. Im Inneren holt Pavarotti aufs neue Luft, und singt sein fünftes Nessun Dorma des Tages Dienstag.
Ich lasse mich in meinen Gartenstuhl fallen, blaffe eine Mücke an und denke eine halbe Stunde Arbeit zu Ende.
Habe ich schon erwähnt, wie sich der Umzug gelohnt hat?
Nicht?
#88
(Text)
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