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Dienstag, 21. Oktober 2008
♥
Bada Bing!
(aktuell staffel 5 richtung ende)
(aktuell staffel 5 richtung ende)
Samstag, 18. Oktober 2008
back in town. (yeahyeahyeah!)
Ich in tatsächlich zurück.
In einem Stück (scheints verblödet, wie man liest).
Das Einzige was unschmerzig mit an Bord ist: mein rechter Zeigefinger.
Der Rest, aber fragen sie nicht.
Bald mehr. Muss ja.
In einem Stück (scheints verblödet, wie man liest).
Das Einzige was unschmerzig mit an Bord ist: mein rechter Zeigefinger.
Der Rest, aber fragen sie nicht.
Bald mehr. Muss ja.
Samstag, 11. Oktober 2008
elektrisch stimmung machen.
Ich stehe unter Pheromoneinfluss.
Eigentlich wurde diese kleine Flasche, die man erst enthauptet und dann in die Steckdose parkt für die vier Fellchen gekauft. Sie verspricht schnellere Harmonie in Streßsituationen weil alle ganz puschelig drauf kommen dank vernebelterSinne Pheromone. Ist seriös, nicht vom Tele-Shopping.
Jedenfalls steckt dieses Ding in einer Steckdose meines Arbeitszimmers, weil natürlich genau da immer alle Pelzmatrosen rumhängen und mir wie jetzt völlig begeistert die auf dem Display erscheinenden Buchstaben fangen wollen.
Kurzer Einwurf an Gott oder Santa Claus:
Weihnachtswunsch Lu -> noch vier Arme bitte.
Zurück zur Gegenwart. Ich befürchte, dass diese Pheromone auch bei mir irgendetwas bewirken, von einem gewissen Nestbautrieb und fünfe mal gerade sein lassen kann ich in jedem Fall berichten, habe aber immer noch keine Lust auf Dauerwelle oder braune Wildlederpumps.
Die Fellchen finden es toll. Haben die kleinen sich nach einer Woche angeknurrt werden zur Aufgabe gemacht, sich über Ohrenputzen der Großen an den Rest der Katzen anzubiedern, klappt das schon ziemlich gut. Ab und an erwische sie, wie sie sich freundlich angucken und über Köpfe lecken, was die Großen jetzt ebenso nach ausgewachsenem Iltis riechen lässt wie die kleinen. Das liegt an dem richtigen Gebiß, was sich jetzt langsam seinen Weg bahnt und an den Hormonen der Kleinen, die langsam in ihre Startposition schlendern. Das bedeutet noch ein paar Wochen niedliche Gesichter mit phasenweiser Mundratte.
Völlig harmonisiert unterdrücke ich eventuell jetzt auch meinen Drang, vor meiner Abfahrt die ganze Wohnung mit Zetteln wie "Fenster ZU?!!!" und "frisches Wasser?!!!" zu tapezieren, bevor ich mich gleich mit festem Schuhwerk und praktischen Klamotten in den Zug Richtung Mosel setze und erst in Wittlich wieder aussteige. Der Mann schafft das auch ohne 50 Post-its, und mit einem Liter Riesling in der Blutbahn schaffe ich vielleicht auch das Einschlafen ohne Bilder von verdurstenden Katzen, die sich selbst im gekippten Fenster umbringen und anderen Horrorszenarien.
Wie ein Pheromonentzug aussieht, schreib ich dann von der Mosel weg.
Eigentlich wurde diese kleine Flasche, die man erst enthauptet und dann in die Steckdose parkt für die vier Fellchen gekauft. Sie verspricht schnellere Harmonie in Streßsituationen weil alle ganz puschelig drauf kommen dank vernebelter
Jedenfalls steckt dieses Ding in einer Steckdose meines Arbeitszimmers, weil natürlich genau da immer alle Pelzmatrosen rumhängen und mir wie jetzt völlig begeistert die auf dem Display erscheinenden Buchstaben fangen wollen.
Kurzer Einwurf an Gott oder Santa Claus:
Weihnachtswunsch Lu -> noch vier Arme bitte.
Zurück zur Gegenwart. Ich befürchte, dass diese Pheromone auch bei mir irgendetwas bewirken, von einem gewissen Nestbautrieb und fünfe mal gerade sein lassen kann ich in jedem Fall berichten, habe aber immer noch keine Lust auf Dauerwelle oder braune Wildlederpumps.
Die Fellchen finden es toll. Haben die kleinen sich nach einer Woche angeknurrt werden zur Aufgabe gemacht, sich über Ohrenputzen der Großen an den Rest der Katzen anzubiedern, klappt das schon ziemlich gut. Ab und an erwische sie, wie sie sich freundlich angucken und über Köpfe lecken, was die Großen jetzt ebenso nach ausgewachsenem Iltis riechen lässt wie die kleinen. Das liegt an dem richtigen Gebiß, was sich jetzt langsam seinen Weg bahnt und an den Hormonen der Kleinen, die langsam in ihre Startposition schlendern. Das bedeutet noch ein paar Wochen niedliche Gesichter mit phasenweiser Mundratte.
Völlig harmonisiert unterdrücke ich eventuell jetzt auch meinen Drang, vor meiner Abfahrt die ganze Wohnung mit Zetteln wie "Fenster ZU?!!!" und "frisches Wasser?!!!" zu tapezieren, bevor ich mich gleich mit festem Schuhwerk und praktischen Klamotten in den Zug Richtung Mosel setze und erst in Wittlich wieder aussteige. Der Mann schafft das auch ohne 50 Post-its, und mit einem Liter Riesling in der Blutbahn schaffe ich vielleicht auch das Einschlafen ohne Bilder von verdurstenden Katzen, die sich selbst im gekippten Fenster umbringen und anderen Horrorszenarien.
Wie ein Pheromonentzug aussieht, schreib ich dann von der Mosel weg.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
.
Boah.
(Ey)
(Ey)
Dienstag, 7. Oktober 2008
@a.
In anderen Phasen oder Jahren, A., da würde ich jetzt vielleicht einen Ghettoblaster an die Hand nehmen, eine Flasche Bordeaux und eine Kerze. Ich würde all das und mich an Deinen Stein lehnen, A., und ich würde die Musik für Dich spielen.
Heute wäre Dein Geburtstag, und wir hätten ihn sicher nicht gefeiert wie früher, mit Marshmellow-Torte in der Agentur und Schnaps im Kaffee.
Alles hat seine Zeit, und für Dich habe ich heute keine Kerze, A., aber ich hab viel an Dich gedacht, an unsere Geburtstage, an Dein Lachen und mit was ich Dir eine Freude machen könnte, wo auch immer Du jetzt steckst.
Ich höre Deinen Traummann, A., und ich denke, zu diesem Lied hätten wir getanzt, damals.
Lass es Dir schmecken, A. ich mache jetzt den Bordeaux auf und trinke ein Glas für Dich mit.
Wir sehen uns!
Albert goes west
Heute wäre Dein Geburtstag, und wir hätten ihn sicher nicht gefeiert wie früher, mit Marshmellow-Torte in der Agentur und Schnaps im Kaffee.
Alles hat seine Zeit, und für Dich habe ich heute keine Kerze, A., aber ich hab viel an Dich gedacht, an unsere Geburtstage, an Dein Lachen und mit was ich Dir eine Freude machen könnte, wo auch immer Du jetzt steckst.
Ich höre Deinen Traummann, A., und ich denke, zu diesem Lied hätten wir getanzt, damals.
Lass es Dir schmecken, A. ich mache jetzt den Bordeaux auf und trinke ein Glas für Dich mit.
Wir sehen uns!
Albert goes west
Montag, 6. Oktober 2008
absonders.
Ich passe gerade nicht in mich hinein, und auch nicht um mich herum.
Ein Zustand, der mich mindestens fünf mal am Tag nervös macht.
Dazu hibbel ich mit den Händen und den ganzen Beinen.
Dann.
In Bilder verliebt sein.
So wie in dieses hier.
Tage wie diese.
Immer wieder, gut.
Ein Zustand, der mich mindestens fünf mal am Tag nervös macht.
Dazu hibbel ich mit den Händen und den ganzen Beinen.
Dann.
In Bilder verliebt sein.
So wie in dieses hier.
Tage wie diese.
Immer wieder, gut.
immer, wenn ich hamburg seh'.
Gestern Abend beim Tatort geheult. Vier Mal am Stück, Katze Luna war hinterher mit einem feuchten Rücken zu sehen.
Als ich heute Morgen aufwachte, hatte ich einen Satz im Kopf.
"Immer wenn ich Hamburg seh'."
Ja was denn dann?
Und nu?
Mein Kopf gibt mir fragwürdige Kurznachrichten, und da ich wegen Wetter heute nun doch noch nicht im Zug an die Mosel sitze, um mich dort an steilen Weinbergen zu vergreifen, habe ich einen kompletten verregneten Montag Zeit meinen Muskelkater von gestern zu pflegen und über diese Nachricht nachzudenken.
"Immer wenn ich Hamburg seh'."
(Das Buch der vollendeten Sätze, Suhrkamp 2010)
Achtung, Interna, weil ich es die Tage wiederfand:
Ja, das machen wir. Aber vorher musst Du alle Staffeln Sopranos sehen, da sind auch viele Stangentänzerinnen.
Und ja, das ist tatsächlich so. Ab der Kö bin ich dann mit Reden dran. (An dieser Stelle was zwinkerndes, liebe m.)
Als ich heute Morgen aufwachte, hatte ich einen Satz im Kopf.
"Immer wenn ich Hamburg seh'."
Ja was denn dann?
Und nu?
Mein Kopf gibt mir fragwürdige Kurznachrichten, und da ich wegen Wetter heute nun doch noch nicht im Zug an die Mosel sitze, um mich dort an steilen Weinbergen zu vergreifen, habe ich einen kompletten verregneten Montag Zeit meinen Muskelkater von gestern zu pflegen und über diese Nachricht nachzudenken.
"Immer wenn ich Hamburg seh'."
(Das Buch der vollendeten Sätze, Suhrkamp 2010)
Achtung, Interna, weil ich es die Tage wiederfand:
Ja, das machen wir. Aber vorher musst Du alle Staffeln Sopranos sehen, da sind auch viele Stangentänzerinnen.
Und ja, das ist tatsächlich so. Ab der Kö bin ich dann mit Reden dran. (An dieser Stelle was zwinkerndes, liebe m.)
Sonntag, 5. Oktober 2008
tv-tipp.
Heute Abend um 21:45 kommt auf 3sat die 2007er Doku
"Roots Germania" von Mo Asumang.
(...)"Eine Neonazi-Band „widmete“ der Schauspielerin und TV-Moderatorin einen Mordaufruf. Um ihre Angst zu therapieren ging Mo Asumang in die Offensive: Sie befragte Neonazis nach ihrer Rassentheorie, erkundete die Quellen des Germanenkults und suchte in Ghana nach den eigenen Wurzeln. Ihr vielschichtiger Filmessay wurde 2008 für den Grimme-Preis nominiert." (TV-Spielfilm)
Selbst habe ich die Doku noch nicht gesehen, aber die zwei Happen auf youtube reichen mir, um mir heute Abend freiwillig die sehr peinlichen, dummen und rassistischen Aussagen mancher Interviewten anzusehen. Ich bin gespannt.
Hier die zwei Happen, 1 und 2.
"Roots Germania" von Mo Asumang.
(...)"Eine Neonazi-Band „widmete“ der Schauspielerin und TV-Moderatorin einen Mordaufruf. Um ihre Angst zu therapieren ging Mo Asumang in die Offensive: Sie befragte Neonazis nach ihrer Rassentheorie, erkundete die Quellen des Germanenkults und suchte in Ghana nach den eigenen Wurzeln. Ihr vielschichtiger Filmessay wurde 2008 für den Grimme-Preis nominiert." (TV-Spielfilm)
Selbst habe ich die Doku noch nicht gesehen, aber die zwei Happen auf youtube reichen mir, um mir heute Abend freiwillig die sehr peinlichen, dummen und rassistischen Aussagen mancher Interviewten anzusehen. Ich bin gespannt.
Hier die zwei Happen, 1 und 2.
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