Dienstag, 9. Oktober 2007

köln re-loadet.



(Bild pressen, ganzen Artikel finden, Miss Tilly bookmarken.)

anker raus | © Lu um 12:45h | keine meldung | meldung machen?

Montag, 8. Oktober 2007

tbc.

6:12 a.m. Küchenboden.
Die Katze, die mir mir beim gähnen in den Mund schnurrt und somit für eine verwirrend akustische Leistung in meinem Kopf sorgt.

7:45 a.m. Arbeitsagentur.
"Britta, ich kann grad nicht, ich bin in der Kundin drin."

9:15 a.m. Bäckerei.
"Wie, unser Rührei sieht eklig aus? Wolln se dat jetz nich, oder wat?"

14:20 p.m. Fahrrad.
Zum sterben verurteilte Kastanien auf der Kruppstrasse, Berber beklatschen aufhüpfenden Täuberich. Taubenfrau rennt einfach unter ihm weg. Ich klatsche, Breber gucken beleidigt.

18:00 p.m. Feierabend.
"Freitag kann ich nicht, da fahr ich auf die Blutmesse."

(Zu spät gemerkt, den Patzer. BUCHmesse, himmelnocheins. Und alle haben geguckt.)

logbuch | © Lu um 21:13h | keine meldung | meldung machen?

frage an das internetz, morgens vor 7:

gibt es eigentlich so was wie map24 für fahrradrouten innerstädtisch?


Sonntag, 7. Oktober 2007

wohlwollender gedanke in einem satz.

'Christian Rach ist für mich eine Art deutscher House im Küchen-Metier.'


ring-ring-ring, ...

Meine Nachbarn würden den Technik-Göttern eine Kerze zünden, wenn sie von ihrem Glück wüssten, wie wertvoll gerade am Wochenende die Erfindung des Computers und der gedämpft klingenden Tastatur ist. Schlaflos verlasse ich -trotz Wochenende- morgens in der Dämmerung das Plümmo, selbst die Fellchen sind noch schlafwarm, wenn wir uns im Flur laut und ausufernd begrüßen. Kaffee, Klapprechner wecken, keine sieben Uhr.
Klapper-Klapper, ratsch würde eine elektrische Schreibmaschine dann machen, Klapper-Klapper-ratsch, und dieses Klingeln bei Absatz oder Zeilenumbruch. Ding!

Ich weiß nicht, an welcher göttlichen Steckdose ich gerade stecke, aber Schlaf ist knapp, der Kopf rumort und spuckt zu den unmöglichsten Zeiten Output aus, Synapsen-Faxe nenne ich sie seit gestern, und ich gehe zombiesk zum nächsten Zettel und notiere 'Vlog, Weizenvollkornmehl, Dienstag Termin und Buch kaufen, Ding mit dem Traubentreten noch mal durchgehen!!!'.
Merci. Statt dessen könnte ich auch was produktives Träumen.
Und dann noch die Sache mit Kempowski.
Statt Nachruf schreiben, setze ich den Walter auf meiner Wishlist über Six Feet Under, muss ja.
Mia kreischt 'Kreisel', Pfefferminztee, weiter.
Klapper-Klapper-ratsch!

(Ding.)


Freitag, 5. Oktober 2007


05-10-07 1118

(Bild drücken, noch einen Mopsphoto finden.)


SFU, das ende.

Gestern Abend statt Sport. Mit Taschentüchern ins Bett und schon dicke Augen gehabt, bevor überhaupt etwas passiert ist, vor lauter Aufregung und das Wissen um das Loslassen der Figuren in absehbarer Zeit. Das Ende komplett durchgeschnieft, laut M. hörbar durch die ganze Wohnung, dazu gedämpft Sia und ihr Lied, welches mir jetzt im Loop im Kopf kreist, immer den selben Weg nehmend, Ohr-Hirn-Tränendrüse, Ohr-Hirn-Tränendrüse.
Tschö, ihr schwarzen Boxen, Danke an alle Leihenden.


Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma!


Free Burma!


(Bitte das Bild pressen und in die Unterschriften-Liste eintragen. Auf der Seite ist alles zur heutigen Aktion erklärt.)


Donnerstag, 4. Oktober 2007

feiertag.

Morgens um Punkt sechs von klammer Existenzangst geweckt worden. Bettflucht als Chance.
In der Küche die zwei ineinander verkeilten Weibfellchen auseinander gefummelt. Die eine knurrte ohne Luft zu holen, die andere hing mit blutiger Nase im Vorhang verheddert und fauchte heiser wie eine italienische Hafenkatze.

Nach vier mit Schimpfe & Liebe gefüllten Näpfen war Ruhe im vorderen Trakt, und ich zog mich mit meinen frischen Plagen zurück in den hinteren Teil, rollte mich an den tief schlafenden Mann und wurde leider nicht von bleiernder Müdigkeit, sondern von nervösem Juckreiz befallen.

Krankenkasse, Konzepte, Armut und Käserinden rangen in meinem Kopf um die besten Plätze mit voller Bauch, bezahlte Prophylaxetermine und glücklich scharrende Hühner im eigenen Haus.
Da will man einmal nach Wochen ausschlafen.

Nach einer halben Stunde Mater das Aufstehen als einzige Chance. Noch vor sieben sass ich somit am Rechner, bewältigte offene Fragen, las mich durch Foren und als ich fertig war, wurde es hell.

Später dann. Eigentlich war der Tag der deutschen Einheit bei uns Tag der deutschen Abarbeit. Der einzige Luxus: Bis neun schlafen, wo ich ja schon mal völlig versagt habe. Dann in Ruhe frühstücken. Hat auch tatsächlich geklappt hat, und dann, direkt im Rausch der herrlichen Herbstsonne vor den Fenstern die Idee, Mittags doch mal eine Runde in die Niederlande zu fahren.
Prima. Ein paar Stunden, so drei, Auszeit.

Um ein Uhr losgefahren. Mit uns halb Deutschland, das machte sich aber erst am Stauende auf der A52 bemerkbar. Nur noch 18 Kilometer bis zur nächsten Ausfahrt.
Zwei Stunden Stau im Regen. Wer sagts zuerst?
In Roermond dann Land unter. Suizidale Parkplatzanweiser, völlig überlastete Strassen, und wir mit einer Tasche voll Glück und Parkplatz mitten in der Innenstadt.
Direkt mit einer Spezial gefeiert, Taumel und Fritjes.

Es folgte eine lange Weile mit überfüllten Toiletten, schlimmen Deutschen und der Frage 'Was machen wir hier eigentlich?'

Stunden später im Rückstau. Wieder Regen und Nebel. Mittlerweile seit 7 Stunden außer Haus und restlos im Delay. Zu Hause hungrige Fellchen auf wartenden Schreibtischen. Alle den Schlund offen.
Flugs vier rosa Schnauzen mit Fisch gestopft und fluchtartig die Wohnung verlassen.

Beim Italiener heimelige Küchenstimmung. Der Fernseher lief leise warm, Frings lief aufs Feld, wir stopften Pasta und Risotto und tranken die halbe Flasche Fusel weg. Der Besitzer gab uns am Ende für den guten Appetit noch zwei Kaffee aus, und so gingen wir völlig angerissen und auf direktem Weg –natürlich- nicht nach Hause, sondern machten uns auf den langen Fußmarsch zu einer Ausstellung, welche nur diesen einen Abend und relativ spontan auf die Füsse gestellt wurde. Man muss die Künstler ausstellen wie sie fallen, und dieser ist gerade auf dem Durchmarsch vom Reeperbahnfest HH nach Paris, da liegt Düsseldorf auf dem Weg, quasi.

Noch mehr Kaffee, noch ein Bild, Artist geprüft, und um elf den Marsch zurück angetreten. Im Viertel bellende Hunde, tief schlafende Tauben und stark duftende Bäume.
Festgestellt, dass wir jetzt seit zehn Stunden unterwegs sind, wo es nur drei werden sollten.

Zurück ins Plümmo, an der Existenzangst nagen.

logbuch | © Lu um 01:40h | keine meldung | meldung machen?


'Ich habe NICHTS zum Anziehen!'


Dienstag, 2. Oktober 2007

SixFeetUnder-Stand, heute.

Gerade, mitten in einer privaten Fressorgie, nur ich und eine XL-Schüssel Salat mit allem, da starb (Staffel 5, DVD 4, Folge 1) Nate. Kurz bevor er das tat, maulte ich ihn mit pickepacke vollem Mund noch an, rief 'Nathaniel Samuel Fisher Jr, Du Vollspacko, Du bist das unverbindlichste Arschloch auf Mutter Erde!' Und noch ein bißchen kürzer davor, da sagte ich 'JETZT! Geht nicht, der ist gleich weg!' Und was passierte? Genau. Mausetot, und ich hatte noch nicht mal die Schüssel auf. Danach mochte ich nix mehr, der Tod an sich schnürt mir ja mittlerweile alles ab, da hilft auch Mutters Satz von früher nicht, die mir bei Bambi (später bei Kimba und Konsorten) im Kino Mantragleich immer 'Das ist nur ein Film, danach leben alle weiter, ehrlich!' ins Ohr brüllte, damit sie gegen mein Brüllinferno ankam. Ich möchte auch gar nicht von den Sturzbächen später, bei Cap&Capper anfangen, ich allein habe es geschafft, das Kino zu fluten, da war ich noch nicht mal zehn. Mit Anfang zwanzig bekam mich der Taxifahrer kaum beruhigt, der mich kurz vor Mitternacht nach 'Der mit dem Wolf tanzt' nach Hause fahren musste. Nachdem 'Wind in seinem Haar' heulend und schreiend auf diesem Felsvorsprung stand, war für mich Ende. Und bis nach Mitternacht schniefte und rötzelte ich in mich hinein, tieftraurig über den toten Wolf Socke, über die Ungerechtigkeiten der Welt schlechthin und dass es in Düsseldorf nicht so tolle Männer gab wie 'Wind in seinem Haar'.

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich habe nur noch die letzten zwei DVDs, dann ist die Serie vorbei. Geize ich jetzt oder nutze ich den morgigen Feiertag?


maßgeschneidert.

Aus einer Werbemail:

Sehr geehrte Frau Lu,

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Viele Grüße
Ihr ClickandBuy-Team


Ich lache immer noch. Da lobe ich mir den Newsletter aus meinem Bio-Supermarkt, der wenigstens thematisch genau trifft:


Liebe basic-Kundin,

als Einstimmung zur Weinprobe, die Mitte Oktober in unseren Märkten beginnen wird, stellen wir Ihnen heute vier ausgewählte Wein-Käse-Paare vor. Welche Klassiker das sind, erfahren Sie hier.

Und für alle, die mehr über die Besonderheiten des Bio-Weinanbaus erfahren möchten, gibt’s unsere Warenkunde online oder zum Mitnehmen in unseren Märkten.

Einen genussreichen Start in einen stimmungsvollen Herbst wünscht Ihnen

Ihr basic-Team


Geht doch.

Bester SPAM des Vormittags:

von Tanja
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Bis wann?

latrinen-talk | © Lu um 14:17h | keine meldung | meldung machen?

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Was?
Free Burma Wiki, 04.10.2007.

funkspruch | © Lu um 11:40h | keine meldung | meldung machen?