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Mittwoch, 10. März 2010
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Blixa Bargeld liest Hornbach. Großartig!
(via 'die Tage, somewhere on Facebook')
(via 'die Tage, somewhere on Facebook')
Di 09.03.2010
Kann man bei -3 Grad Frühjahrsmüde sein?
Die Arbeit jedenfalls nur schleppend und zur Hälfte geschafft, das Blech Pizza am Abend leider ganz. Dazu Lost S06E06 und Verwirrung.
An dieser Stelle noch ein Danke an die Götter der fressenden Felle, an die der Sonne, der Mittagspausen noch vor Arbeitsbeginn, und die der Hefeteigerfinder.
(Wir machen weiter mit Mittwoch.)
Die Arbeit jedenfalls nur schleppend und zur Hälfte geschafft, das Blech Pizza am Abend leider ganz. Dazu Lost S06E06 und Verwirrung.
An dieser Stelle noch ein Danke an die Götter der fressenden Felle, an die der Sonne, der Mittagspausen noch vor Arbeitsbeginn, und die der Hefeteigerfinder.
(Wir machen weiter mit Mittwoch.)
Dienstag, 9. März 2010
Mo 08.03.2010
Erst ich, dann die Amsel.
Noch im dunkeln unter die Dusche, das Bad kalt und sofort beschlagen. Bademantel, Heizungen hoch, dem Altkatz seine Infusion gegeben, während er auf dem warmen Fensterbrett S-Bahnen guckt. Danach frisst er mein Frühstück.
Kaffee und die Amseln, ein hellblauer Himmel, Besuch auf dem Fensterbrett. Um halb neun bringe ich ein Päckchen eine Woche zu früh zum Poststand beim Italiener, aber das wußte ich da noch nicht. Die andauernde Eile trägt aktuell seltsame Blüten.
Mir wird der Lebensmittelladen zum Kauf angeboten, und ich überlege mehrfach, ob es nicht das wäre, was ich grad brauche. Ein fester Punkt, und die Menschen kommen zur Abwechslung mal zu mir, und nicht umgekehrt. Es klingt nach Ruhe im Leben, nach einem festen Punkt, aber ach was.
Ich gehe mit einer vollen Tüte und einem roten Apfel aus meinen nicht-Laden.
Den Rest des Tages verarbeitet, spät abends ein Hühnerbein gebraten und mit dem Katz geteilt. Wieder nicht Lost geguckt.
Noch im dunkeln unter die Dusche, das Bad kalt und sofort beschlagen. Bademantel, Heizungen hoch, dem Altkatz seine Infusion gegeben, während er auf dem warmen Fensterbrett S-Bahnen guckt. Danach frisst er mein Frühstück.
Kaffee und die Amseln, ein hellblauer Himmel, Besuch auf dem Fensterbrett. Um halb neun bringe ich ein Päckchen eine Woche zu früh zum Poststand beim Italiener, aber das wußte ich da noch nicht. Die andauernde Eile trägt aktuell seltsame Blüten.
Mir wird der Lebensmittelladen zum Kauf angeboten, und ich überlege mehrfach, ob es nicht das wäre, was ich grad brauche. Ein fester Punkt, und die Menschen kommen zur Abwechslung mal zu mir, und nicht umgekehrt. Es klingt nach Ruhe im Leben, nach einem festen Punkt, aber ach was.
Ich gehe mit einer vollen Tüte und einem roten Apfel aus meinen nicht-Laden.
Den Rest des Tages verarbeitet, spät abends ein Hühnerbein gebraten und mit dem Katz geteilt. Wieder nicht Lost geguckt.
Montag, 8. März 2010
Sa 06.03.2010 & So 07.03.2010
Und plötzlich kam die Sonne raus.
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Was ich an diesem Viertel so liebe, sind die Kleinigkeiten, die in der Luft liegen. Der immer köstliche Duft aus den Pizzaöfen, die Minestrone zum Wochenende, die alten Männer mit Gel-Frisur, die um Espressi Karten zocken. Die anderen, die in den offenen Türen der Eis-Cafés stehen, gucken, zwinkern. Der köstliche Duft von Zirtoneneis, von Eiswaffeln, gerösteten Kaffeebohnen.
Oder auch der Schwall bester italienischer Kernseife in Putzwasser, welcher mir um kurz nach vier aus einem Hauseingang entgegen flog.
Alles in Ordnung hier, alles hat seinen Platz.
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Ich sollte mal wieder in ein Meer tauchen.
#
Der traurige Altkatz, wie er morgens in der Dämmerung am Fenster sitzt. Hat in der Nacht auf Sonntag sein liebstes Plümmo vollgekotzt, mau sieht er aus, und trotzdem kommt er mit hinunter und schaut den anderen beim Fressen zu. Päppelarbeit wieder, aber wir kennen das ja schon.
#
Mortadella, frisch aufgeschnitten und hauchdünn vom Italiener, da kommt sekündlich die Tatze von der Seite, die mehr möchte.
#
Die Schlafstörungen sind neu. Lange nicht mehr da gewesen, vermisst hab ich sie auch nicht. Trotz allem: Wenn iach aufwache, ist es noch still und dunkel.
#
Sitze den ganzen Sonntag in der prallen Sonne, bei allem was ich tue. Immer der Sonne nach, am Nachmittag sogar mit den Fellchen.
Leider alles drinnen, der ganze Sonntag fand drinnen statt.
Um 21 Uhr auf der Couch in einen tiefen Schlaf gefallen, ich weiß also nicht, was Jack Sparrow als nächstes tat.
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Was ich an diesem Viertel so liebe, sind die Kleinigkeiten, die in der Luft liegen. Der immer köstliche Duft aus den Pizzaöfen, die Minestrone zum Wochenende, die alten Männer mit Gel-Frisur, die um Espressi Karten zocken. Die anderen, die in den offenen Türen der Eis-Cafés stehen, gucken, zwinkern. Der köstliche Duft von Zirtoneneis, von Eiswaffeln, gerösteten Kaffeebohnen.
Oder auch der Schwall bester italienischer Kernseife in Putzwasser, welcher mir um kurz nach vier aus einem Hauseingang entgegen flog.
Alles in Ordnung hier, alles hat seinen Platz.
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Ich sollte mal wieder in ein Meer tauchen.
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Der traurige Altkatz, wie er morgens in der Dämmerung am Fenster sitzt. Hat in der Nacht auf Sonntag sein liebstes Plümmo vollgekotzt, mau sieht er aus, und trotzdem kommt er mit hinunter und schaut den anderen beim Fressen zu. Päppelarbeit wieder, aber wir kennen das ja schon.
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Mortadella, frisch aufgeschnitten und hauchdünn vom Italiener, da kommt sekündlich die Tatze von der Seite, die mehr möchte.
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Die Schlafstörungen sind neu. Lange nicht mehr da gewesen, vermisst hab ich sie auch nicht. Trotz allem: Wenn iach aufwache, ist es noch still und dunkel.
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Sitze den ganzen Sonntag in der prallen Sonne, bei allem was ich tue. Immer der Sonne nach, am Nachmittag sogar mit den Fellchen.
Leider alles drinnen, der ganze Sonntag fand drinnen statt.
Um 21 Uhr auf der Couch in einen tiefen Schlaf gefallen, ich weiß also nicht, was Jack Sparrow als nächstes tat.
Samstag, 6. März 2010
Fr 05.03.2010
Durchgehend im Dienst. Zwei Patienten im Haus und drei zu erledigende Arbeiten mit rotem Ausrufezeichen, dazwischen bleibt nichts. Dazu stinkt es seit einer Woche aus der Kaminecke im Wohnzimmer (kein offener Kamin, nur die Wandecke) nach Müll / Verwesung, und kaum sitzt man auf der Couch, hat man das Gefühl, neben einem sitzt die graue Tonne und schaut ebenfalls TV.
Irgendwas ist ja immer.
Warte auf den Frühling, und gebe ein meditatives Filmchen zum Wochenende, wo ich Samstag weder schön mit Spaß in den Backen um 13:50 an der Podiums-Diskussion "Food 2.0 - Lebensmittel, Genuss & das Web 2.0" teilnehmen, noch abends mit M. zu der seit langem erwarteten Ausstellungseröffnung von Christoph Worringer im LWL-Landesmuseum in Münster fahren werde. Wer kann, der sollte sich Christophs Bilder ansehen, und zwar unbedingt.
Wir schalten um zum Filmchen, und warum sich ein Leben mit Katzen immer wieder lohnt
Irgendwas ist ja immer.
Warte auf den Frühling, und gebe ein meditatives Filmchen zum Wochenende, wo ich Samstag weder schön mit Spaß in den Backen um 13:50 an der Podiums-Diskussion "Food 2.0 - Lebensmittel, Genuss & das Web 2.0" teilnehmen, noch abends mit M. zu der seit langem erwarteten Ausstellungseröffnung von Christoph Worringer im LWL-Landesmuseum in Münster fahren werde. Wer kann, der sollte sich Christophs Bilder ansehen, und zwar unbedingt.
Wir schalten um zum Filmchen, und warum sich ein Leben mit Katzen immer wieder lohnt
Freitag, 5. März 2010
Do 04.03.2010
Kurze Abhandlung, ich bin grad an allen Fronten, mal im Krankenschwester-Dress, mal in der Arbeitsklamotte:
Donnerstag relativ unbeschadet überstanden.
M. habe ich beim Überleben der tödlichen Männergrippe heroisch geholfen, sprich Huhn ausgekocht, ab und an angefragt, wie die Aktien so stehen, Schokolade und Tee ans Bett gebracht und Kissen aufgeschüttelt. Der Altkatz und er liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-armdransein, und ich komme kaum zu was anderem. Zwischendrin zwischen vollgekotzten Plümmos waschen und aufhängen, zwischen Hühnerknochen und Lüften, zwischen fettreichem Essen zerkleinern und frischem Orangensaft in Gläser kippen, zwischen Tonsilgon (Mann) und Cemitidin (Katz) an die noch zu schreibenden Texte denken, an knappe Deadlines, launische Kundschaft und abgesagte Podiumsdiskussionen auf der CeBit, die sicher enorm Spaß und Input gebracht hätten - zwischendrin frage ich mich, wie die Fruchtfolge 2010 im Garten aussehen wird? Und dabei sitze ich im R1 Richtung Köln, weil mich mein Lieblingswinzer von der Mosel anrief und meinte, das wär doch was, und ein paar Tage später schon drück ich ihn ab, probiere seine neuen Jahrgänge leer und denke Mist, kaum was im Magen, weil ich vergess mich in dem ganzen Brass ja ganz gerne mal. Der Burger am Hauptbahnhof Köln musste übrigens nur wegen seines Senf-Ketchup-Gemischs sein. Gnah.
Donnerstag, ich Danke Dir für den Riesling, den Pinot und den Burger in letzter Minute. Und für den schnurrenden Altkatz bei meinem Anblick.
Donnerstag relativ unbeschadet überstanden.
M. habe ich beim Überleben der tödlichen Männergrippe heroisch geholfen, sprich Huhn ausgekocht, ab und an angefragt, wie die Aktien so stehen, Schokolade und Tee ans Bett gebracht und Kissen aufgeschüttelt. Der Altkatz und er liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-armdransein, und ich komme kaum zu was anderem. Zwischendrin zwischen vollgekotzten Plümmos waschen und aufhängen, zwischen Hühnerknochen und Lüften, zwischen fettreichem Essen zerkleinern und frischem Orangensaft in Gläser kippen, zwischen Tonsilgon (Mann) und Cemitidin (Katz) an die noch zu schreibenden Texte denken, an knappe Deadlines, launische Kundschaft und abgesagte Podiumsdiskussionen auf der CeBit, die sicher enorm Spaß und Input gebracht hätten - zwischendrin frage ich mich, wie die Fruchtfolge 2010 im Garten aussehen wird? Und dabei sitze ich im R1 Richtung Köln, weil mich mein Lieblingswinzer von der Mosel anrief und meinte, das wär doch was, und ein paar Tage später schon drück ich ihn ab, probiere seine neuen Jahrgänge leer und denke Mist, kaum was im Magen, weil ich vergess mich in dem ganzen Brass ja ganz gerne mal. Der Burger am Hauptbahnhof Köln musste übrigens nur wegen seines Senf-Ketchup-Gemischs sein. Gnah.
Donnerstag, ich Danke Dir für den Riesling, den Pinot und den Burger in letzter Minute. Und für den schnurrenden Altkatz bei meinem Anblick.
Donnerstag, 4. März 2010
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Mi 03.03.2010
Wenn man direkt beim Aufwachen den Gedanken an ein frisches, saftiges und knuspriges Brathähnchen nicht mehr lassen kann, dann trinkt man erst mal ein gutes Glas Heilerde.
Oder?
Man entscheidet sich, dass jetzt mal gut ist, und-
Und?
Ich hab den Mittelweg genommen. Ich wußte, dass dies der letzte Tag ist, nur hatte ich zum Fastenbruch nicht das Material parat, sprich: Kaffee alle, kein frisches Brot für eine stattliche Käsestulle, und überhaupt.
Also Heilerde, dann Sojabananenshake, und dann Schreibtisch.
Draussen pralle Sonne, nebenan ein frisch erkälteter M., und da muss ich natürlich ein Huhn für auskochen. Männer darf man nicht einfach so siechen lassen, und dem Altkatz mit seiner Essstörung kommt so ein gekochtes Huhn sicher auch ganz gut entgegen.
Schnitt, Zeitsprung, es ist Mittag und ich kaufe Huhn, und Zutaten, und sage grad zur Bäckersfrau: Den müssen sie nicht einpacken, den ess ich gleich so. Schnappte mir 'den', ging vor die Tür in die Sonne und biss vollen Genusses in etwas, worauf ich sonst nie Hunger habe:
Ein großer Schokokuss, Fabrikfrisch. (Nom-Nom!)
Danach hatte ich direkt Energie, um den Garten zu entlauben, den Mann zu bekochen, die Arbeit zu beenden und eine schöne Runde an der Düssel entlang zu joggen.
Und zum Essen Abends ein Glas Riesling, genau richtig kalt, genau richtig frisch.
Fazit: Die Säure-Basen-Fastenkur ist vielleicht für richtig übersäuerte, die a) sofort eine Linderung ihrer Beschwerden bemerken und nicht ganz auf Nahrung verzichten möchten, und für ein paar Tage mal eine Auszeit aus ihrem Trott brauchen. Das alles am besten ohne Sportprogramm.
Ich für meine Teil mag es knackiger in Empfinden und Zeit. Wenn ich faste, dann mache ich über zwei Tage Eiweißfasten, was bedeutet, das ich pro Tag fünf spezielle Eiweißshakes trinke, damit der Körper das für ihn sehr wichtige Protein bekommt. Ich habe dabei richtige Fastenerscheinungen, sprich: Müde, Kopfweh, stinken, klarer Blick, glänzendes Fell. Und nach zwei Tagen ist gut.
Aber über neun Tage keine Energie für Bewegung zu haben, keine für mich wichtige Fastenerscheinungen zu verspüren und dann das Fehlen von Dingen, mit denen ich den ganzen Tag zu tun habe, also Essen und Wein, das ist mir im Alltag einfach zu sperrig. Eine Wochenkur woanders, wo man weder funktionieren muss, noch Abgelenkt wird, das mag gut sein, aber so hat das für mich nicht funktioniert und ich kann diese Erfahrung weitergeben, wenn mich wer in Sachen Fasten anfragt.
Letzter Gedanke war: Rieslingschlamm.
Oder?
Man entscheidet sich, dass jetzt mal gut ist, und-
Und?
Ich hab den Mittelweg genommen. Ich wußte, dass dies der letzte Tag ist, nur hatte ich zum Fastenbruch nicht das Material parat, sprich: Kaffee alle, kein frisches Brot für eine stattliche Käsestulle, und überhaupt.
Also Heilerde, dann Sojabananenshake, und dann Schreibtisch.
Draussen pralle Sonne, nebenan ein frisch erkälteter M., und da muss ich natürlich ein Huhn für auskochen. Männer darf man nicht einfach so siechen lassen, und dem Altkatz mit seiner Essstörung kommt so ein gekochtes Huhn sicher auch ganz gut entgegen.
Schnitt, Zeitsprung, es ist Mittag und ich kaufe Huhn, und Zutaten, und sage grad zur Bäckersfrau: Den müssen sie nicht einpacken, den ess ich gleich so. Schnappte mir 'den', ging vor die Tür in die Sonne und biss vollen Genusses in etwas, worauf ich sonst nie Hunger habe:
Ein großer Schokokuss, Fabrikfrisch. (Nom-Nom!)
Danach hatte ich direkt Energie, um den Garten zu entlauben, den Mann zu bekochen, die Arbeit zu beenden und eine schöne Runde an der Düssel entlang zu joggen.
Und zum Essen Abends ein Glas Riesling, genau richtig kalt, genau richtig frisch.
Fazit: Die Säure-Basen-Fastenkur ist vielleicht für richtig übersäuerte, die a) sofort eine Linderung ihrer Beschwerden bemerken und nicht ganz auf Nahrung verzichten möchten, und für ein paar Tage mal eine Auszeit aus ihrem Trott brauchen. Das alles am besten ohne Sportprogramm.
Ich für meine Teil mag es knackiger in Empfinden und Zeit. Wenn ich faste, dann mache ich über zwei Tage Eiweißfasten, was bedeutet, das ich pro Tag fünf spezielle Eiweißshakes trinke, damit der Körper das für ihn sehr wichtige Protein bekommt. Ich habe dabei richtige Fastenerscheinungen, sprich: Müde, Kopfweh, stinken, klarer Blick, glänzendes Fell. Und nach zwei Tagen ist gut.
Aber über neun Tage keine Energie für Bewegung zu haben, keine für mich wichtige Fastenerscheinungen zu verspüren und dann das Fehlen von Dingen, mit denen ich den ganzen Tag zu tun habe, also Essen und Wein, das ist mir im Alltag einfach zu sperrig. Eine Wochenkur woanders, wo man weder funktionieren muss, noch Abgelenkt wird, das mag gut sein, aber so hat das für mich nicht funktioniert und ich kann diese Erfahrung weitergeben, wenn mich wer in Sachen Fasten anfragt.
Letzter Gedanke war: Rieslingschlamm.
Mittwoch, 3. März 2010
Di 02.03.2010
Als ich morgens die Augen aufschlage, fragte ich mich als allererstes, Lu, was zur Hölle hast Du gestern Abend getrunken, und wenn ja, wie viel davon? Bleischwer, müde, matschig. All das hievte ich zwanzig Minuten später aus dem Bett und zur Kaffeeanlage.
(Normalerweise wache ich auf, strecke mich einmal und bin in den Puschen. Egal, was ich am Vorabend wieviel wovon getrunken habe.)
Ein schwarzer verbotener Kaffee, Dusche zum wach werden, und dann wieder Spaß mit Brühen. Der Einfachheit halber schütte ich die Heilerde per Augemass direkt in den Reformhaussaft, der daraufhin hellrot wie falsches Blut wird. Yummie.
Nase zu, Kopf in den Nacken, runter damit. Nachgespült mit fünf mal kräftig am kräftig aufgedrehtem Wasserhahn saugen.
Darauf ist die eiskalte Sojamilch mit Banane wieder ein Spaß, die wissen schon, warum diese Reihenfolge vorgegeben wird. Die Sojamilch habe ich übrigens schön rausgezögert, damit ich meiner Hausärztin nicht vor der Tür verhungere oder einfach im Haus liegende Woyton laufe und losfrühstücke.
Meine Ärztin begrüßt mich strahlend, und meint, alles schnafte.
Ich sag 'zeigen', und sehe keine einzige Entgleisung in meinem Blutbild, Eisen, Leber, Nieren - alle frisch am Werk und keine Beschwerden anzumelden. Lasst die Götter mich strafen, aber der erste Gedanke war 'Fastenbruch!' Der zweite 'Nanana!' Der dritte 'Und jetzt?'
Erst mal nach Hause gefahren, und meine Kartoffelration gemampft. Heilerde vergessen, danach wollte ich auch nicht mehr. Was weggearbeitet und durchgehend an irgendwas mit Käse überbackenes gedacht. Erinnerungsmail bekommen, dass der liebste Moselwinzer grad auf Tour ist, und Donnerstag in Köln, und ich muss ja noch Zu- oder Absagen. Ich geschrieben 'Ich faste, so ein Mist.' und er 'Tja, Gesundheit oder SPASS!', darauf ich 'Okay, ab wann wo?'
Um 15 Uhr wusste ich also, dass meine Blutwerte prächtig sind, das ich am Donnerstag eh unterbrechen werde, warum also nicht direkt losrennen und ein knuspriges Brathähnchen jagen?
Um 18 Uhr eine Pfanne Gemüse gebraten, M. hingegen briet Wildlachs, den gab es auf einem Erbsenpürre auf einem ganz abgefahrenen Butter-Pfeffer-Dill-Schaum. Dazu Rotwein.
Mordgedanken an Rotweingedanken. Darüber wieder die Heilerde-Saft-Kombi vergessen.
Fernsehen an Fencheltee, beides ohne Schaum.
(Normalerweise wache ich auf, strecke mich einmal und bin in den Puschen. Egal, was ich am Vorabend wieviel wovon getrunken habe.)
Ein schwarzer verbotener Kaffee, Dusche zum wach werden, und dann wieder Spaß mit Brühen. Der Einfachheit halber schütte ich die Heilerde per Augemass direkt in den Reformhaussaft, der daraufhin hellrot wie falsches Blut wird. Yummie.
Nase zu, Kopf in den Nacken, runter damit. Nachgespült mit fünf mal kräftig am kräftig aufgedrehtem Wasserhahn saugen.
Darauf ist die eiskalte Sojamilch mit Banane wieder ein Spaß, die wissen schon, warum diese Reihenfolge vorgegeben wird. Die Sojamilch habe ich übrigens schön rausgezögert, damit ich meiner Hausärztin nicht vor der Tür verhungere oder einfach im Haus liegende Woyton laufe und losfrühstücke.
Meine Ärztin begrüßt mich strahlend, und meint, alles schnafte.
Ich sag 'zeigen', und sehe keine einzige Entgleisung in meinem Blutbild, Eisen, Leber, Nieren - alle frisch am Werk und keine Beschwerden anzumelden. Lasst die Götter mich strafen, aber der erste Gedanke war 'Fastenbruch!' Der zweite 'Nanana!' Der dritte 'Und jetzt?'
Erst mal nach Hause gefahren, und meine Kartoffelration gemampft. Heilerde vergessen, danach wollte ich auch nicht mehr. Was weggearbeitet und durchgehend an irgendwas mit Käse überbackenes gedacht. Erinnerungsmail bekommen, dass der liebste Moselwinzer grad auf Tour ist, und Donnerstag in Köln, und ich muss ja noch Zu- oder Absagen. Ich geschrieben 'Ich faste, so ein Mist.' und er 'Tja, Gesundheit oder SPASS!', darauf ich 'Okay, ab wann wo?'
Um 15 Uhr wusste ich also, dass meine Blutwerte prächtig sind, das ich am Donnerstag eh unterbrechen werde, warum also nicht direkt losrennen und ein knuspriges Brathähnchen jagen?
Um 18 Uhr eine Pfanne Gemüse gebraten, M. hingegen briet Wildlachs, den gab es auf einem Erbsenpürre auf einem ganz abgefahrenen Butter-Pfeffer-Dill-Schaum. Dazu Rotwein.
Mordgedanken an Rotweingedanken. Darüber wieder die Heilerde-Saft-Kombi vergessen.
Fernsehen an Fencheltee, beides ohne Schaum.
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