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Dienstag, 17. Februar 2009
#18
"American Pie" ist doch das "Eis am Stiel" des Heute, oder?
Ausserdem vermisse ich schon heute den Urlaub, der von Freitag bis die Woche darauf somewhere in Frankreich mit lieben Freunden stattgefunden hätte. Ich kann das Salz riechen, den Muscadet, die Meerschnecken (lebend) und das Baguette (tot aber knackig). Ich kann mich riechen, wie ich nach Meerluft -und ich kann nur sagen, das ist das leckerste, wozu ich zu duften fähig bin. Sonne und Salz (frisch).
Ich werde arbeiten, und andere werden Helau rufen, und woanders wird es salzig in der Luft sein.
Ausserdem vermisse ich schon heute den Urlaub, der von Freitag bis die Woche darauf somewhere in Frankreich mit lieben Freunden stattgefunden hätte. Ich kann das Salz riechen, den Muscadet, die Meerschnecken (lebend) und das Baguette (tot aber knackig). Ich kann mich riechen, wie ich nach Meerluft -und ich kann nur sagen, das ist das leckerste, wozu ich zu duften fähig bin. Sonne und Salz (frisch).
Ich werde arbeiten, und andere werden Helau rufen, und woanders wird es salzig in der Luft sein.
Montag, 16. Februar 2009
#17
Sonntag, 15. Februar 2009
#16
Ich befinde mich jetzt in einem gnädigen Wurzelalter.
Als mir eben bei miesestem Schneeregen und steinigstem grau vier bunte Jecken entgegenkamen und ein lautes "Helau!" entgegen riefen, da rief ich, unjeckig und in schlammfarben, ebenfalls laut "Helau!" zurück, Rheinländerin durch und durch (dursch un dursch), statt säuerlich zu gucken und stumm weiter zu gehen.
Lächelnd den anderen alles zu gönnen, wo sie Spaß dran haben, sei es nun eine ruhige Ecke ausserhalb, oder eine schwoofige mitten innerhalb der anstehenden fünften Jahreszeit (gibt es nur in den Karnevalhochburgen, bitte lassen sie ihren Kalender liegen), das ist auch eine Form von - ja, was eigentlich?
Mir hier in Düsseldorf sagen bei so wat: Man muss auch jönne könne.
In diesem Sinne:
Helau!
Als mir eben bei miesestem Schneeregen und steinigstem grau vier bunte Jecken entgegenkamen und ein lautes "Helau!" entgegen riefen, da rief ich, unjeckig und in schlammfarben, ebenfalls laut "Helau!" zurück, Rheinländerin durch und durch (dursch un dursch), statt säuerlich zu gucken und stumm weiter zu gehen.
Lächelnd den anderen alles zu gönnen, wo sie Spaß dran haben, sei es nun eine ruhige Ecke ausserhalb, oder eine schwoofige mitten innerhalb der anstehenden fünften Jahreszeit (gibt es nur in den Karnevalhochburgen, bitte lassen sie ihren Kalender liegen), das ist auch eine Form von - ja, was eigentlich?
Mir hier in Düsseldorf sagen bei so wat: Man muss auch jönne könne.
In diesem Sinne:
Helau!
Samstag, 14. Februar 2009
#15
Und wenn man meint, es geht immer mehr, dann kommt von irgendwo ein Virus daher.
Donnerstag, 12. Februar 2009
order # 4.09
Jonathan?
Maam?
Jonathan, wir haben Hochwasser. An allen Ecken und sämtlichen Enden schlagen die Wellen an.
Oberkante Unterlippe, Maam?
Absolut. Wo pumpen wir zuerst ab, was meint er?
Die Flasche Bordeaux, Maam. Und wenn die trocken gelegt ist, dann kümmern wir uns um den Rest.
Prösterchen.
Prösterchen.
Maam?
Jonathan, wir haben Hochwasser. An allen Ecken und sämtlichen Enden schlagen die Wellen an.
Oberkante Unterlippe, Maam?
Absolut. Wo pumpen wir zuerst ab, was meint er?
Die Flasche Bordeaux, Maam. Und wenn die trocken gelegt ist, dann kümmern wir uns um den Rest.
Prösterchen.
Prösterchen.
Mittwoch, 11. Februar 2009
#14
Mittwoch, 11. Februar 2009
#13
"So, jetzt wird was weggetippt!"
Dieser Satz hallt noch von den Wänden wieder, während das Telefon sich erkaltet (Ha! hat jemand 'Erkältet!' gelesen? Nix da. Hier bleiben alle gesund, Schnupfen bekommen die anderen, und zwar nur.), die Nudeln von dannen sind, und ich beseelt den letzten Tropfen El Mundo ins bauchige Glas tropfen lasse.
Hamburg steht noch, ich auch, alle wie eine Eins, und was war eigentlich die letzten Woche so los?
Arbeit, meine Damen, liebe Herren und Google.
Arbeit, Januar, dann Februar (Danke, Naturgesetze), alles nach diesem Dezember, und Frau Lu ist müde, Frau Lu arbeitet, denkt sich Dinge aus, überlegt sich Verlinkungen, oder ob man das alles für sich und aus diesem Blog raus hält.
Es ist nicht so, dass es an Lust an den Worten mangeln würde, nur, und das entscheidend, dann kommt der Tagesablauf dazwischen und dann bekommt man einen Texthänger und zwischen Staubsaugen und der Kochwäsche, ich Bitte Sie, und das wenn man sich Abends gegen zehn müde in die eigenen vier Wände trägt, einen Döner in der Hand und keine Taube auf dem Dach.
Heute morgen war ich in einer KITA. Beruflich. Ich sag "Hallo, ich bin die Lu." und da sagen kleine Menschen "Ich bin die Sibel, und ich habe ein Kaninchen. Und mein Papa isst und schläft auf der Couch."
Aha, denke ich, und da kommt schon der nächste, der Paul, und der isst nichts was grün ist.
Aha, denke ich, und draußen beginnt dieses Schneetreiben und ich trage Strümpfe in Farbe "Pflaume", und die passen nicht zum kaputten Schirm in Erdbeere, und das alles ist dann aber egal. Pauls Vater schläft auf der Couch, und so Überinformationen verkleben einem auch irgendwie das Hirn.
Kleine Menschen sind lustig, große aber auch, und Fellchen erst recht. Die Tage sah ich eine, die sah aus wie die im Dezember (...) Luna. Mein drittes Aschehäuflein in der Küche, noch Urnenlos, die Stammleser wissen was ich meine.
Jedenfalls sah sie aus wie sie, und da fiel mir ganz dringend auf, wie sehr mir ein Anlitz wie Luna fehlt, also ihres, und wie sehr mich so eines wie ihres dann doch anrührt.
Wie viele Tiere kann ich retten, denke ich noch, und dann schellt schon wieder ein Telefon.
Schlimm, das. Keinen Gedanken bekommt man zu Ende, und wie soll man so eine Welt retten.
Tagsüber Inseln. Spaß, Schlechtwetter, Ideen und Austausch.
Sport. Mein neuester Schwur an mich selbst: Ich betrete keinen Sonntag und keinen Montag Nachmittag mehr das GYM. Ich weiß, ich bin da eigen, aber brechend volle Kurse, wo das Trainingsniveau leidet, da bleib ich lieber fern. Frauen, die meinen, sie müssten "Hot Iron" machen, und packen sich dann jeweils 1,25 Kilo auf die Stange, da denke ich mir, die können zu Hause auch die Milchpackung zur Decke strecken. Bloß nicht schwitzen. Eine war durchgehend bemüht, die Tür vom Kursraum möglichst sperrangelweit aufzureißen. Keiner der draußen trainierenden hat Lust, sich die die Befehle der Trainerin anzuhören, die Musik auch nicht, also Tür wieder zu. Sie wieder schön ihre ganzen 2,5 Kilo plus Stange abgelegt und zur Tür gewackelt. Menschen wie ich jetzt, die diesen Kurs ernst nehmen und just in diesem Moment Dank ihr Pause machen müssen, haben dann aber um die 20 Kilo auf den Schultern liegen, und die werden sekündlich schwerer. Ich war kurz vor bockig werden, als Besagte nach zig Mal Tür auf, Tür zu und einer genervten Trainerin meinte, ihr wäre warm.
Ich wäre WARM! Sie schwitze nicht mal im Ansatz (zwei Packungen Milch!), wir hingegen standen in der eigenen Pfütze, was auch mit ein Grund ist, was auch mit Spaß macht, aber was red ich.
Ich gehe einfach wieder früh morgens, da sind nur so welche wie ich, die Lust an der Grenze haben, und mit denen gemeinsam geht man da schwitzend durch und lächelt noch dabei.
So. Was war noch? Ach ja, dann doch Werbung vielleicht. Dann doch rein ins Blog, die Kategorie "Kraut & Rüben" kann das wacker ab.
Schaut doch mal hier rein. Gibts jetzt jeden Sonntag auf 3Sat am Ende von "neues", und in ihrem Internetz.
Den Elektrischen Reporter schaut ihr ja eh schon alle schon immer, nech?
Ich und der Nudelbauch machen jetzt die Sause im Laken.
Gehabt euch wohl, und haltet dem Sturm stand!
Dieser Satz hallt noch von den Wänden wieder, während das Telefon sich erkaltet (Ha! hat jemand 'Erkältet!' gelesen? Nix da. Hier bleiben alle gesund, Schnupfen bekommen die anderen, und zwar nur.), die Nudeln von dannen sind, und ich beseelt den letzten Tropfen El Mundo ins bauchige Glas tropfen lasse.
Hamburg steht noch, ich auch, alle wie eine Eins, und was war eigentlich die letzten Woche so los?
Arbeit, meine Damen, liebe Herren und Google.
Arbeit, Januar, dann Februar (Danke, Naturgesetze), alles nach diesem Dezember, und Frau Lu ist müde, Frau Lu arbeitet, denkt sich Dinge aus, überlegt sich Verlinkungen, oder ob man das alles für sich und aus diesem Blog raus hält.
Es ist nicht so, dass es an Lust an den Worten mangeln würde, nur, und das entscheidend, dann kommt der Tagesablauf dazwischen und dann bekommt man einen Texthänger und zwischen Staubsaugen und der Kochwäsche, ich Bitte Sie, und das wenn man sich Abends gegen zehn müde in die eigenen vier Wände trägt, einen Döner in der Hand und keine Taube auf dem Dach.
Heute morgen war ich in einer KITA. Beruflich. Ich sag "Hallo, ich bin die Lu." und da sagen kleine Menschen "Ich bin die Sibel, und ich habe ein Kaninchen. Und mein Papa isst und schläft auf der Couch."
Aha, denke ich, und da kommt schon der nächste, der Paul, und der isst nichts was grün ist.
Aha, denke ich, und draußen beginnt dieses Schneetreiben und ich trage Strümpfe in Farbe "Pflaume", und die passen nicht zum kaputten Schirm in Erdbeere, und das alles ist dann aber egal. Pauls Vater schläft auf der Couch, und so Überinformationen verkleben einem auch irgendwie das Hirn.
Kleine Menschen sind lustig, große aber auch, und Fellchen erst recht. Die Tage sah ich eine, die sah aus wie die im Dezember (...) Luna. Mein drittes Aschehäuflein in der Küche, noch Urnenlos, die Stammleser wissen was ich meine.
Jedenfalls sah sie aus wie sie, und da fiel mir ganz dringend auf, wie sehr mir ein Anlitz wie Luna fehlt, also ihres, und wie sehr mich so eines wie ihres dann doch anrührt.
Wie viele Tiere kann ich retten, denke ich noch, und dann schellt schon wieder ein Telefon.
Schlimm, das. Keinen Gedanken bekommt man zu Ende, und wie soll man so eine Welt retten.
Tagsüber Inseln. Spaß, Schlechtwetter, Ideen und Austausch.
Sport. Mein neuester Schwur an mich selbst: Ich betrete keinen Sonntag und keinen Montag Nachmittag mehr das GYM. Ich weiß, ich bin da eigen, aber brechend volle Kurse, wo das Trainingsniveau leidet, da bleib ich lieber fern. Frauen, die meinen, sie müssten "Hot Iron" machen, und packen sich dann jeweils 1,25 Kilo auf die Stange, da denke ich mir, die können zu Hause auch die Milchpackung zur Decke strecken. Bloß nicht schwitzen. Eine war durchgehend bemüht, die Tür vom Kursraum möglichst sperrangelweit aufzureißen. Keiner der draußen trainierenden hat Lust, sich die die Befehle der Trainerin anzuhören, die Musik auch nicht, also Tür wieder zu. Sie wieder schön ihre ganzen 2,5 Kilo plus Stange abgelegt und zur Tür gewackelt. Menschen wie ich jetzt, die diesen Kurs ernst nehmen und just in diesem Moment Dank ihr Pause machen müssen, haben dann aber um die 20 Kilo auf den Schultern liegen, und die werden sekündlich schwerer. Ich war kurz vor bockig werden, als Besagte nach zig Mal Tür auf, Tür zu und einer genervten Trainerin meinte, ihr wäre warm.
Ich wäre WARM! Sie schwitze nicht mal im Ansatz (zwei Packungen Milch!), wir hingegen standen in der eigenen Pfütze, was auch mit ein Grund ist, was auch mit Spaß macht, aber was red ich.
Ich gehe einfach wieder früh morgens, da sind nur so welche wie ich, die Lust an der Grenze haben, und mit denen gemeinsam geht man da schwitzend durch und lächelt noch dabei.
So. Was war noch? Ach ja, dann doch Werbung vielleicht. Dann doch rein ins Blog, die Kategorie "Kraut & Rüben" kann das wacker ab.
Schaut doch mal hier rein. Gibts jetzt jeden Sonntag auf 3Sat am Ende von "neues", und in ihrem Internetz.
Den Elektrischen Reporter schaut ihr ja eh schon alle schon immer, nech?
Ich und der Nudelbauch machen jetzt die Sause im Laken.
Gehabt euch wohl, und haltet dem Sturm stand!
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