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Donnerstag, 13. Oktober 2011
Landregen, den ganzen Tag. Laune ungebremst, dazu den ganzen Tag trocken Ernährungstagebücher ausgewertet und fluffig weggetippt. Der Kunde soll ja schließlich Spaß haben, zwischen all den Fakten. Zur Feier gegen 17 Uhr den Hundeladen geentert,also den "richtigen", nicht so einen Zooladen wo ich Coco heraus gerettet habe, für ihre 4 Euro 80. Dort mit Karte ein richtiges Hundebett erstanden, also so eins von der Sorte, wo man/Mensch selbst gern in Embryo-Haltung hinein sinken würde, weich und formschön. Und das alles nur, damit das Tölchen es gut hat, wenn der Mann es aus der Bettmitte schmeißt. Er sagt, der Hund im Bett nervt ihn, ich sage, er eifersüchtelt, weil ich jetzt morgens mit dem Hund rummache, statt mit ihm. Das Ding ist aber nur, dass das Tölchen morgens mit blendender Laune aufwacht, sich einen Ast abfreut, wenn er mich sieht und dann gut gelaunt richtig Gas gibt. Das volle Programm, mit rücklängs durchs Bett robben, lustige Geräusche machen, mir die Ohren abknutschen, albernes Gähnen, hüpfen ... ich meine sorry, aber das bekommt kein Kerl über 12 hin.
Und sonst so?
Morgen ist Udo Vetter bei uns im Coworking Space in der Garage Bilk. Wer Lust hat: Ab 19 Uhr spricht er über sicheres Publizieren im Netz. Das Tölchen lass ich derweil in seinem neuen Luxusbett.
Ich verlasse euch alle für heute mit Werbung.
<3
Und sonst so?
Morgen ist Udo Vetter bei uns im Coworking Space in der Garage Bilk. Wer Lust hat: Ab 19 Uhr spricht er über sicheres Publizieren im Netz. Das Tölchen lass ich derweil in seinem neuen Luxusbett.
Ich verlasse euch alle für heute mit Werbung.
<3
Dienstag, 11. Oktober 2011
Zurück von der See. Ich habe einen Orkan im Gepäck, innen wie außen. Habe zu viele Inseleier gegessen, keine Saune genommen, habe den Hund im Wind steigen lassen, das Fledermausohr, und bin fast auf dem Grab des Hauseigners gelegen, böse Böe, große Fläche. Kapitän Tönissen, den besuche ich immer, kaum bin ich auf der Insel. Danach in die kleine Kirche. Und da immer diese Stille, während draußen der Wind braust. Anders kann man das nicht sage, der braust tatsächlich. Und ich sitze dann allein an der weiß getünchten Wand, die Psalmenzeichen der letzten Messe anschauend, und denke, dass in so einer kleinen Inselkapelle Ordnung herrscht.
Hier wird man getauft, dann wird man getraut, und irgendwann, viel später, wird man hier verabschiedet. Und auf Amrum bekam man am Ende, also viel früher als heute, einen sprechenden Grabstein. Und die mag ich so. Deswegen.
Ansonsten die große Stille, außer dem Soundtrack, der mich leise im Hintergrund begleitet. Im Traum bin ich weit weg, wo es Möwen warm ist und alle Katzen mit den Fischen frieren. Ich brauche einen ganzen Anker auf dem ganzen Körper, allein um das zu Hause zu finden.
"Crystalised"
Hier wird man getauft, dann wird man getraut, und irgendwann, viel später, wird man hier verabschiedet. Und auf Amrum bekam man am Ende, also viel früher als heute, einen sprechenden Grabstein. Und die mag ich so. Deswegen.
Ansonsten die große Stille, außer dem Soundtrack, der mich leise im Hintergrund begleitet. Im Traum bin ich weit weg, wo es Möwen warm ist und alle Katzen mit den Fischen frieren. Ich brauche einen ganzen Anker auf dem ganzen Körper, allein um das zu Hause zu finden.
"Crystalised"
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Mittlerweile wiederholt man sich sogar schon im Traum. Kaum komme ich in dieses eine Haus, denke ich sofort Achja, und weiß wo die Kellertür ist. Komme ich in diesen einen Garten, springe ich sofort in den großen Teich, Wetter egal. Tauche hinab, finde den Stein und unterhalte mich mit den Einwohnern. Nicht hinterfragen, einfach machen. Vielleicht liegt die Änderung ja im Froschteich verschütt, und ich muss sie mir nur von den Fischen erquatschen.
Ansonsten viel durch grün gefahren die letzte Zeit, erfüllende Jobs, sich leerende Konten, es ist antizyklisch bei mir, und das wäre wieder ein Grund, in den Tisch zu springen und ein wenig mit den Fröschen am Grund zu dümpeln.
Am Ende ist das eigene Leben ein Adventure so aus Mitte der neunziger.
Ich brauche Hühner, dringend, Platz, und die Möglichkeit, mich noch schlimmer kümmern zu können.
Neue Herausforderungen oder Midlife, das war neulich das Thema. Ich tippe auf ersteres, weil ich sicher auch in den Wechseljahren noch nichts gegen Hühner haben werde, statt dessen noch ein Schwein dazu rette. Ha! Ich hatte meine Vision, damals auf der Pritsche der Heilpraktikerin, die mich in Trance gesprochen hat. Ich sah mich, leicht angegraut, lange Haare, schwarze robuste Klamotte am Körper. Ich war um die 60, sah mehr wie entspannt aus, und hatte Land und Vieh und offenbar ein erfülltes Leben. Scheiße macht hässlich, ich aber sah gut aus, da im Wind. Mehr Infos habe ich aber auch nicht, muss dran arbeiten, die Zeit läuft.
Ansonsten bald Fußball, noch eher salzige Luft, die Idee eines Winters der verschrieben wird, und ein Hund, der sich Nachts ins Bett schleicht, um mich morgens wach zuküssen prügeln.
Diskutieren und die Hartnäckigkeit in Person sein, das lohnt übrigens. Bekomme das neue Smartphone mit meinem grandiosen neuen Tarif nächste Woche geliefert. Ich denke, der
Satz "15 Jahre, so lange war ich noch mit keinem Menschen zusammen, aber mit ihrer Firma immer ganz dicke, ja!" hat meinen Kundenbetreuer überzeugt und rhetorisch lahm gelegt.
Ich muss packen. Tipps zur Hühnerwahl dürfen gerne hinterlegt werden, alles andere auch.
Ansonsten viel durch grün gefahren die letzte Zeit, erfüllende Jobs, sich leerende Konten, es ist antizyklisch bei mir, und das wäre wieder ein Grund, in den Tisch zu springen und ein wenig mit den Fröschen am Grund zu dümpeln.
Am Ende ist das eigene Leben ein Adventure so aus Mitte der neunziger.
Ich brauche Hühner, dringend, Platz, und die Möglichkeit, mich noch schlimmer kümmern zu können.
Neue Herausforderungen oder Midlife, das war neulich das Thema. Ich tippe auf ersteres, weil ich sicher auch in den Wechseljahren noch nichts gegen Hühner haben werde, statt dessen noch ein Schwein dazu rette. Ha! Ich hatte meine Vision, damals auf der Pritsche der Heilpraktikerin, die mich in Trance gesprochen hat. Ich sah mich, leicht angegraut, lange Haare, schwarze robuste Klamotte am Körper. Ich war um die 60, sah mehr wie entspannt aus, und hatte Land und Vieh und offenbar ein erfülltes Leben. Scheiße macht hässlich, ich aber sah gut aus, da im Wind. Mehr Infos habe ich aber auch nicht, muss dran arbeiten, die Zeit läuft.
Ansonsten bald Fußball, noch eher salzige Luft, die Idee eines Winters der verschrieben wird, und ein Hund, der sich Nachts ins Bett schleicht, um mich morgens wach zu
Diskutieren und die Hartnäckigkeit in Person sein, das lohnt übrigens. Bekomme das neue Smartphone mit meinem grandiosen neuen Tarif nächste Woche geliefert. Ich denke, der
Satz "15 Jahre, so lange war ich noch mit keinem Menschen zusammen, aber mit ihrer Firma immer ganz dicke, ja!" hat meinen Kundenbetreuer überzeugt und rhetorisch lahm gelegt.
Ich muss packen. Tipps zur Hühnerwahl dürfen gerne hinterlegt werden, alles andere auch.
Freitag, 30. September 2011
And this one is for you!
Ich widme meinen aktuellen Lieblingssong meinem lieben Freund R., der grad in einer Achterbahn sitzt und die volle Fahrt gebucht hat.
Ich denke die ganze Zeit an Dich, und alles wird! Sobald es geht, bin ich da, und dann kannst Du Dir mal flott das hinten offene Krankenhaushemd zuhalten, und mit mir über den Sänger lästern
(den ich natürlich ab fab finde!).
Donnerstag, 22. September 2011
22.09.2009 / 22.09.2011
Geschafft. Alle Notizen sind 1:1 aus dem Heft ins Blog getippt, und ich musste mich mehr als einmal an meine Abmachung mit mir halten, nichts zu verschönern, und keinen Satz im Nachhinein aufzusexen, damit er lustiger, schöner oder runder wird. Hätte ich ja vorher dran denken können, Basta.
Was am Ende bleibt, ist ein dickes, rotes Notizheft, ein paar alte Bonbons, die man in den Restaurants mit der Rechnung bekommt und die ich behalten habe. Und Fernweh, weil Kanada so schön ist, riesig ist, und wir trotz 3500 gefahrener Landkilometer und zig Seemeilen nur einen Krümel des Landes gesehen haben. Wir wurden von keinem Bären angegriffen, haben mit Leuten des Bear Tribe gesungen, Wein in Papiertüten gekauft, sind in Hotels und Supermärkten runtergekühlt worden, sind über Stunden auf leeren Highways gefahren und haben Elvis Radio mitgesungen. Seeadler mit dem Auto verfolgt. Wale gesehen. Uns nachts in der Wildnis gegruselt, obwohl ein Haus um uns herum war. Wir haben Jelly Beans an Automaten gezogen, und Whiskey aus Zahnputzbechern getrunken, wir haben uns im Nichts gestritten und drei Wochen lang Waschbären gesucht, die noch leben.
Wir haben so viel, und am Ende immer noch zu wenig, deswegen wird zwei Jahre später der nächste Fernurlaub geplant. Von Kalifornien nach Kanada, 2012.
#
Die kompletten Reisenotizen Kanada findet man HIER, allerdings muss man zurückgehen, der Anfang ist am Ende, Blog eben.
Die kompletten Foodprints findet man HIER, ebenfalls rückwärts.
Was am Ende bleibt, ist ein dickes, rotes Notizheft, ein paar alte Bonbons, die man in den Restaurants mit der Rechnung bekommt und die ich behalten habe. Und Fernweh, weil Kanada so schön ist, riesig ist, und wir trotz 3500 gefahrener Landkilometer und zig Seemeilen nur einen Krümel des Landes gesehen haben. Wir wurden von keinem Bären angegriffen, haben mit Leuten des Bear Tribe gesungen, Wein in Papiertüten gekauft, sind in Hotels und Supermärkten runtergekühlt worden, sind über Stunden auf leeren Highways gefahren und haben Elvis Radio mitgesungen. Seeadler mit dem Auto verfolgt. Wale gesehen. Uns nachts in der Wildnis gegruselt, obwohl ein Haus um uns herum war. Wir haben Jelly Beans an Automaten gezogen, und Whiskey aus Zahnputzbechern getrunken, wir haben uns im Nichts gestritten und drei Wochen lang Waschbären gesucht, die noch leben.
Wir haben so viel, und am Ende immer noch zu wenig, deswegen wird zwei Jahre später der nächste Fernurlaub geplant. Von Kalifornien nach Kanada, 2012.
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Die kompletten Reisenotizen Kanada findet man HIER, allerdings muss man zurückgehen, der Anfang ist am Ende, Blog eben.
Die kompletten Foodprints findet man HIER, ebenfalls rückwärts.
Mittwoch, 21. September 2011
21.09.2009 – Rückkehr
Halifax -> Frankfurt-> Düsseldorf
19°, Sonne
Ich finde so „letztes Mal“-Momente für mich oft schwierig, deswegen hoffe ich auch auf ein schnelles Ende, und keines, wo man sich lange damit beschäftigen kann, was man bald nicht mehr kann. HALLO? Ende Gedanke Hier!
Die Sonne scheint, der Hafen klimpert, der einzige Wermutstropfen (ah, daher der triste Anfangsgedanke) ist der immer noch abtrünnige Seemann, der in den News das Hauptthema ist. Hafenstädte.

Wir suchen und finden ein Starbucks, frühstücken, gucken Schaufenster, gucken Hafen, stehen rum – soll heißen:
Wir drücken uns vorm packen und abreisen.
Machen wir dann aber doch, schnellschnell, dann hopphopp zum Flughafen, bloß nicht sentimental werden, waren doch knappe vier super Wochen. Wir schweigen im Auto, und lassen Uschi, die Navistimme, die Unterhaltung alleine führen.
Überhaupt, Auto.
Am Flughafen gibt M. Schlüssel und Papiere von Henry ab. Ich bekomme schon Flecken am Hals vor lauter Heulunterdrückung. Kann doch nicht einfach in der Autovermietmeile des Airports laut losgreinen, nur weil wir Henry abgeben. M. regelt bürokratisches, ich stehe mit einer Tonne Gepäck im Weg herum.
Mann kommt mit Schlüssel, steigt in Henry ein und fährt in weg.
ER FÄHRT HENRY WEG!
M. guckt zu mir rüber, bekommt einen erschrockenen Gesichtsausdruck und macht über die ganzen Meter Zeichen wie „Was ist los?“ Ich stehe da, inmitten der ganzen Leute, und heule. Rote Flecken im Gesicht, keine Tempos zur Hand, ein Haufen Elend in Outdoorklamotten, die einem Auto hinterher heult, welches im selben Moment wahrscheinlich genüsslich in einer Waschanlage grunzt. Priceless.

Es folgen –der letzte Burger, stundenlanges Einchecken, Warten. Fliegen. Ewiges fliegen, über Nacht. Das erste Mal den Jetstream bewusst gesurft. Irre. Der Flugkapitän kündigt ihn an, und das Flugzeug taucht ein, rappelt, und ich denke an die
Schildkröten in „Findet Nemo“, wie sie im Hochgeschwindigkeitsstrom an Fahrt aufgenommen haben. Und schenkt der Jetstream über eine Stunde Flugzeit, in der ich erstarrt auf die Stundenkilometerzahl des Displays guckte.
Irgendwann morgens zu deutscher Zeit Frankfurter Flughafen. Gegen 5. In Kanada ist es jetzt elf Uhr Vormittags, und ich kippe fast um vor Müdigkeit. Dann noch ein kurzer Flug nach Düsseldorf, dann Taxi, dann endlich die drei Fellchen wieder abküssen.

Zu Hause. Randvoll mit Kanada.
Machs gut, rotes Notizbuch.
#
Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
19°, Sonne
Ich finde so „letztes Mal“-Momente für mich oft schwierig, deswegen hoffe ich auch auf ein schnelles Ende, und keines, wo man sich lange damit beschäftigen kann, was man bald nicht mehr kann. HALLO? Ende Gedanke Hier!
Die Sonne scheint, der Hafen klimpert, der einzige Wermutstropfen (ah, daher der triste Anfangsgedanke) ist der immer noch abtrünnige Seemann, der in den News das Hauptthema ist. Hafenstädte.

Wir suchen und finden ein Starbucks, frühstücken, gucken Schaufenster, gucken Hafen, stehen rum – soll heißen:
Wir drücken uns vorm packen und abreisen.
Machen wir dann aber doch, schnellschnell, dann hopphopp zum Flughafen, bloß nicht sentimental werden, waren doch knappe vier super Wochen. Wir schweigen im Auto, und lassen Uschi, die Navistimme, die Unterhaltung alleine führen.
Überhaupt, Auto.
Am Flughafen gibt M. Schlüssel und Papiere von Henry ab. Ich bekomme schon Flecken am Hals vor lauter Heulunterdrückung. Kann doch nicht einfach in der Autovermietmeile des Airports laut losgreinen, nur weil wir Henry abgeben. M. regelt bürokratisches, ich stehe mit einer Tonne Gepäck im Weg herum.
Mann kommt mit Schlüssel, steigt in Henry ein und fährt in weg.
ER FÄHRT HENRY WEG!
M. guckt zu mir rüber, bekommt einen erschrockenen Gesichtsausdruck und macht über die ganzen Meter Zeichen wie „Was ist los?“ Ich stehe da, inmitten der ganzen Leute, und heule. Rote Flecken im Gesicht, keine Tempos zur Hand, ein Haufen Elend in Outdoorklamotten, die einem Auto hinterher heult, welches im selben Moment wahrscheinlich genüsslich in einer Waschanlage grunzt. Priceless.

Es folgen –der letzte Burger, stundenlanges Einchecken, Warten. Fliegen. Ewiges fliegen, über Nacht. Das erste Mal den Jetstream bewusst gesurft. Irre. Der Flugkapitän kündigt ihn an, und das Flugzeug taucht ein, rappelt, und ich denke an die
Schildkröten in „Findet Nemo“, wie sie im Hochgeschwindigkeitsstrom an Fahrt aufgenommen haben. Und schenkt der Jetstream über eine Stunde Flugzeit, in der ich erstarrt auf die Stundenkilometerzahl des Displays guckte.
Irgendwann morgens zu deutscher Zeit Frankfurter Flughafen. Gegen 5. In Kanada ist es jetzt elf Uhr Vormittags, und ich kippe fast um vor Müdigkeit. Dann noch ein kurzer Flug nach Düsseldorf, dann Taxi, dann endlich die drei Fellchen wieder abküssen.

Zu Hause. Randvoll mit Kanada.
Machs gut, rotes Notizbuch.
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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
Dienstag, 20. September 2011
20.09.2009 – zurück auf anfang
Lunenburg -> Mahone Bay –>Peggy’s Cove-> Halifax
18°, Sonne
Herrlichstes Bett seit über drei Wochen, und das aus nur einem Grund: Weil mit Plümmo!

Was habe ich mich eingewickelt, ausgebootet, verfranst, gefroren, gegrübelt, und immer wieder neu in Laken mit Decken drauf versucht, gemütlich einzumuckeln. Keine Chance. Nichts kann, was ein gutes Plümmo kann.
(Abgesang, Vorhang, Licht aus)
Frühstück mit ca. 100 Jahre altem, japanischem Pärchen, welches die ganze Nacht durchs Haus gepoltert ist. Die Frau ist
randvoll mit Fragen während sie mit der Gabel die fluffigen Pancakes zerriss. So in etwa muss es anders herum aussehen,
wenn ich versuche, Suppe mit Stäbchen zu essen. Sie richtete ein lustiges Blutbad mit den gebratenen Wölkchen an, und ihr Gatte lächelte durchgehend selig und wollte nichts mehr, während wir mit einem Kartoffelauflauf kämpften, und seine Frau fröhlich alles in Ketchup badete. Sie ließ und wissen, dass sie in Japan sehr viel Heinz-Ketchup essen würden. Sehr viel.
Danach schwere Abfahrt. Noch ein kurzer Stopp an zwei Tourihäfen (Mahone Bay und Peggy’s Cove), aber wir waren zu satt von den untourihaften, tollen Plätzen und hatten keine Lust auf Reisebusse und Menschenrudel mit DigiCams.

In Halifax ein letztes Mal Zimmerglück. Wieder mal ein Special Offer, diesmal im Radisson, und die Lady im Visitor Center hatte die Liste des Angebotes noch nicht fertig runtergelesen, da riefen wir beide schon: Ja, klar, gebucht.
99 Dollar, Ocean View, zwei Zugänge zum Bad, zwei King Size Betten, und als uns der nette Page mit unserem mittlerweile echt gewachsenen Gepäck in die obere Etage begleitet hat, brachen wir vor lachen fast zusammen, als er uns ebenfalls lachend den Konferenzraum zeigte.






Ein guter Platz, um für morgen die Koffer richtig zu packen und Adieu zu sagen. Abends die letzten Dollar für ein teures Menü rausgehauen, danach nur noch in der Lage gewesen, einen ersten Koffer zu packen um dann ins Koma zu fallen.
Während wir schliefen, suchte man das ganze Hafenbecken nach einem Seemann ab, der vom Boot gefallen war. Leider erfolglos.
Letzte Nacht Kanada. Ein weinendes, ein lachendes Auge, und ein schlafendes drittes.
#
Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
18°, Sonne
Herrlichstes Bett seit über drei Wochen, und das aus nur einem Grund: Weil mit Plümmo!

Was habe ich mich eingewickelt, ausgebootet, verfranst, gefroren, gegrübelt, und immer wieder neu in Laken mit Decken drauf versucht, gemütlich einzumuckeln. Keine Chance. Nichts kann, was ein gutes Plümmo kann.
(Abgesang, Vorhang, Licht aus)
Frühstück mit ca. 100 Jahre altem, japanischem Pärchen, welches die ganze Nacht durchs Haus gepoltert ist. Die Frau ist
randvoll mit Fragen während sie mit der Gabel die fluffigen Pancakes zerriss. So in etwa muss es anders herum aussehen,
wenn ich versuche, Suppe mit Stäbchen zu essen. Sie richtete ein lustiges Blutbad mit den gebratenen Wölkchen an, und ihr Gatte lächelte durchgehend selig und wollte nichts mehr, während wir mit einem Kartoffelauflauf kämpften, und seine Frau fröhlich alles in Ketchup badete. Sie ließ und wissen, dass sie in Japan sehr viel Heinz-Ketchup essen würden. Sehr viel.
Danach schwere Abfahrt. Noch ein kurzer Stopp an zwei Tourihäfen (Mahone Bay und Peggy’s Cove), aber wir waren zu satt von den untourihaften, tollen Plätzen und hatten keine Lust auf Reisebusse und Menschenrudel mit DigiCams.

In Halifax ein letztes Mal Zimmerglück. Wieder mal ein Special Offer, diesmal im Radisson, und die Lady im Visitor Center hatte die Liste des Angebotes noch nicht fertig runtergelesen, da riefen wir beide schon: Ja, klar, gebucht.
99 Dollar, Ocean View, zwei Zugänge zum Bad, zwei King Size Betten, und als uns der nette Page mit unserem mittlerweile echt gewachsenen Gepäck in die obere Etage begleitet hat, brachen wir vor lachen fast zusammen, als er uns ebenfalls lachend den Konferenzraum zeigte.






Ein guter Platz, um für morgen die Koffer richtig zu packen und Adieu zu sagen. Abends die letzten Dollar für ein teures Menü rausgehauen, danach nur noch in der Lage gewesen, einen ersten Koffer zu packen um dann ins Koma zu fallen.
Während wir schliefen, suchte man das ganze Hafenbecken nach einem Seemann ab, der vom Boot gefallen war. Leider erfolglos.
Letzte Nacht Kanada. Ein weinendes, ein lachendes Auge, und ein schlafendes drittes.
#
Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
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