Mittwoch, 6. Juli 2011


Halsschmerzen. Dann halt so.

Pest! | © Lu um 20:23h | keine meldung | meldung machen?

Dienstag, 7. Juni 2011

Unter EHEC-Verdacht.

Vorgeschichte: Seit Montag Morgen sehr unfit gefühlt, laut Stand letzter Woche am Wochenende keine spanischen Gurken gegessen und kein Gemüse aus Norddeutschland. Soweit.
Also Mau am Montag Morgen, dann tagsüber bei Hitze mit den KITA-Kids mein Food-Camp durchgezogen (nichts frisches knackiges, sondern Fischburger selbst gemacht), danach erstaunt den sehr knapp krank gewordenen M. zum frühen Nachmittag schlotternd ins Bett verfrachtet, selbst relativ fit Dinge gemacht, abends noch mit Nachbarin und den Hunden um einen See, in einen See, was man an Sommerabenden halt so macht.
Unwissend, dass ich bis in den frühen Dienstagmorgen abwechselnd Wadenwickel und Paracetamolausgabe beim Mann machen werde, verabschiede ich die nette Nachbarin mit einem "Ich hab heute Abend frei, das erste Mal seit gefühlt ewig."
Der Rest ist Geschichte.
Dienstags dann sehr unfit, was auch an dem Mü Schlaf liegen kann, was ich des Nächtens bekommen habe. Auf dem Weg zur Ärztin komme ich in die sehr unangenehme Situation einer Schießerei, und renne, was Fieber und Paracetamol hergeben, um da nicht weiter in das Leben eines Irren integriert zu werden. Die junge Frau, die vor meinen Augen vom Irren in seine Gewalt gebracht wird, hat leider weniger Glück. Kopfschuss, Krankenhaus.
Der Rest des Dienstags liegt unter einer antibiotischen Wolke, in der M. und ich sehr viel und sehr ausgiebig schlafen. Sein Fieber geht weg, meins kommt zur Nacht, und ich träume von fluffigen Enten und heißen Gebirgsflüssen.
Mittwoch. Gegen zehn Uhr telefoniere ich nach der dritten Gabe Breitspektrumantibiotika mit meiner Ärztin, und sage, dass es nicht wirklich doll geht. Dem Mann besser, ich immer noch fiebrig, kaltschweißig mit Diarrhoe. Eine Stunde zuvor ging der Miniwolf mehr mit mir Gassi, als ich mit ihm. Taumeln in grüner Kulisse. Die Ärztin EHEC-nervös so:
Wenn bis 18 Uhr die Temperatur nicht unter 37° ist, dann fährst Du bitte ins nächste Krankenhaus und lässt Dich testen, sicher ist sicher.
Es folgten Stunden mit 37,5°, guter Dinge und Reispuffer aus der Alnatura-Packung. Um 18 Uhr 38,6° und ein Hmpf.
Notaufnahme Krankenhaus, nächst gelegenes.
Ich, bei sommerlicher Temperatur fröstelnd: "Ich soll mich hier melden -auch wenn ich nicht will- wegen EHEC-Verdacht."
Aufnahmeprocedere, Wartezimmer, ein wenig twittern zum Zeitvertreib. Dann holt mich Schwester Bettina ab und bugsiert mich in einen Raum, den ich laut ihr nur unter Kugelhagel wieder verlassen dürfte. Sie schiebt mir einen Klostuhl vor die Nase, ich lache erheitert und sage "Nur über meine Leiche!"
Sie: "Aber sie haben doch Durchfälle."
Ich: "Ab genau jetzt nicht mehr."
Blutabnahme, Tropf, Stille. Ich schlafe nach 1o ml Ringer-Lactat den Schlaf einer fiebrigen die ungestört rumliegt. Ab und an kommen weitere vermummte und reißen die Schiebetür auf.
"Haben Sie Salat gegessen?"
"Ja. Natürlich. Am Wochenende waren es nur die Gurken. Die haben wir nicht gegessen."
"Sonst noch was?"
"Ja, ein kräftiger Schlug Rohmilch aus dem Bioladen."
Tür wieder zu, Stille.
Die Ärztin betritt die Szene, so blutjung, dass ich erst dachte, die nächste verhüllte Schwester kommt und wechselt die Flüssigkeiten am Infusionsständer aus. Ich sage, dass ich wirklich kein EHEC habe, nur Fieber, Magenkrämpfe und eben die Diarrhoe. Dilemma, in diesen Zeiten.
Sie sagt, das fände sie toll, dass ich so abgeklärt wäre, und ob ich mir vorstellen könne, die Nacht zu Hause zu verbringen, sie würde mich ungern in die Innere und so. Spontaner Jubel von der Pritsche, natürlich will ich nach Hause, ich hatte nichts anderes gedacht. Ärztin wieder raus, Paracetamol-Infusion rein.
Eine Stunde vergeht, dann eine weitere. Ich habe plötzlich Netz und besorgte Messages trudeln ein, verpasste Anrufe, und ich liege da so müde im Neonlicht. Immer wenn die Schiebetür aufgerissen wird, hoffe ich auf die Ärztin, die mit meinen Blutwerten zurückkommen wollte. Wenn die Entzündungswerte gut seien, dann hätte sie meine Entlassungspapiere direkt zur Hand. Es sind aber immer nur vermummte Schwestern, die kontaminierte und zugezurrte Müllsäcke in meinen Raum wuchten. "Klar, alles nur zu mir, ist ja eh egal oder was?!" rufe ich hinterher, aber da ist die Tür meist schon wieder so dicht, dass kein Bakterium hindurch fleuchen könnte.
Irgendwann, es ist längst dunkel, steht M. plötzlich im Raum.
Und dann eine launische Schwester mit niederländischem Akzent. M. wollte mich endlich befreien, besorgt nach Stunden meiner Abwesenheit, die Schwester hatte keinen Schimmer, drückte mir den Umschlag mit meinen Entlassungspapieren in die Hand, und ein paar Schritte weiter enterte ich blass und heißwangig die gute Gerresheimer Nachtluft.
Danke EHEC, dich als Verdacht hätts echt nicht gebraucht!


Freitag, 11. Dezember 2009

#151

Sieg!


Donnerstag, 10. Dezember 2009

#150

Dieser Virus und ich, wir haben uns so ineinander verbissen, dass Rekonvaleszenzvorgaben, brav verschlucktes Antibiotika, tiefe Blicke in Hals und Augen der Ärztin und auch sonst alles ausser Acht gelassen werden. Ich tue so, als wäre er tot. So.
Er aber lässt mich nachts aufwachen und macht das Halsweh an, und zwar ganz hinten links, so eine kleine gemeine Anfangstelle, die nur Halsweh-Erreger kennen und erklimmen können. Und dann schau ich auf die Uhr, es ist 3:22 mitten in der Nacht und tatsächlich, es sind alle Katzen grau und auch ich, ganz hinten links, tief drinnen, weil es mich graut, dass er zurückkommt, der Infekt. Weil passt ja nie, eigentlich, aber es ist Jahresende und es will alles erledigt sein.
Vor allem will ich eben nicht erledigt sein, nicht immer Nachts in mich hineingezerrt werden und Halsweh bemerken, und dann unruhig das Bett zerwühlen. Ich will sportiv hier die Hügel rauf und runter, belastbar sein, rosigen Teints Suppen kochen und Silvester überleben. Ich will einfach das alte Energielevel haben, und nicht um 3:22 denken, oh, Katze grau- Hals mau.

Eben beschlossen, die Oberhand zu behalten, und halb heimlich (weil der Hals bekommts ja doch mit) eine Paracetamol geschluckt. 'Eat this!' gedacht, und das am Ende immer noch ich verbissen mit dem Erreger hinten herumkämpfe.
Grad unentschieden. Ich bleibe dran.


Mittwoch, 2. Dezember 2009

#148

Plötzlich 38,7° , und in der Wanne fiel mir plötzlich ein sehr alter, aber immer aktueller Text von mir ein.
Die Pflegeanleitung für die kranke Frau.
Bitte, machen Sie es nach.


Freitag, 30. Oktober 2009

#133

Nebel, aussen wie innen. Aber schön.
Mittags aufgegeben, Kürbissuppe aufgewärmt und das Internetfernsehen angeworfen. HBO-Produktionen liebe ich bekanntlich ja sehr, Six Feet Under, Sopranos, sogar Sex and the City hat mich sehr oft toll unterhalten.
Also gestern mit "Big Love" begonnen. Diesmal keine Bestatterfamilie, keine Mafiafamilie, keine Freundinnenfamilie, nein. Diesmal eine etwas andere Familie um einen einzelnen Mann.
Also ein Mann mit drei Frauen, mit jeweils Kindern, Haus, Auto etc. und das alles der Einfachheit halber nebeneinander mit gemeinsamen Garten. Das ganze nennt sich Polygamie mit christlichem Hintergrund, also Mormonen, und HBO zeigt erneut und gewohnt gekonnt, was so etwas nach dem ersten Kalauer wirklich bedeutet.

Trailer:



Nach zwei Folgen am Mittag war der Nebel immer noch nicht weg, der im Kopf auch nicht, also nach drei Tagen mal wieder strassentaugliche Kleidung, die Fellchen zusammengetrommelt, und mit Irma auf dem Arm, Hugo an der Leine und Alt-Katz Tin-Tin so in den Garten zum Gemeinschaftslüften.
Nachdem mir klar war, wie viel Arbeit da noch auf mich wartet, musste ich mich erst einmal wieder hinlegen, aber das alles hört sich ärger an, als es ist. Die Schmerzen fast weg, die Tabletten auch, nur ist der Körper noch schlapp und muss sich erinnern, wie sich fit anfühlt, ein paar Bakterienstämme züchten, schlafen, Wechselduschen.
So was halt.

Abends ein Glas eiskalter Riesling an Ofenkartoffeln.
Fest! Dazu gab es Nachrichten im TV, und dann blieb mir eine Kartoffel fast quer wohnen, zeigten die Bilder doch sehr bekannte Geländeaufnahmen aus Kanada, genauer Nova Scotia, noch genauer Cape Breton, und um ganz genau zu sein auch exakt einer der Wanderwege, der Skyline Trail, den wir vor ein paar Wochen auch gegangen sind, und auf dem nun eine junge Folksängerin beim wandern von zwei Coyoten angegriffen wurde, und einen Tag später an den Verletzungen starb. Das schmeckt ja immer komisch, wenn man alle Orte kennt. Den sieben Kilometer langen Wanderweg, das Hospital in Cheticamp, dann Halifax. Der Skyline Trail ist ein wunderschöner Wanderweg in einem phantastischen wie großen Nationalpark, aber wie dort -laut deutscher Nachrichten- schnell Polizei vor Ort gewesen sein soll, und dann auch noch einen der Koyoten erschossen haben, das ist mir dann doch ein Rätsel. Dichte Wälder, weitläufig bis schwer abschüssig, und dann finden die exakt den Koyoten. Es sollen zwei junge, sowohl mit der Jagd, wie auch mit Menschen unerfahrene Tiere gewesen sein, hungrig vielleicht dazu. Ich denke, es war einfach ein sehr unglückliches Aufeinandertreffen, und die junge Frau hat genau den Fehler gemacht, über den ich in stundenlangen Wanderungen quer durch die Nationalparks Ostkanadas lange nachgedacht habe. Rennen.
Es wird einem eingehämmert, dass wegrennen vor einem Tier in der Wildnis mit Abstand das dümmste und auch letzte sein wird, was man machen kann, weil genau das den Jagdinstinkt auslöst. Da ist es dem kanadischen Bären oder Koyoten auch wurscht, ob da eine Beutelratte oder ein Mensch mit Rucksack losflüchtet, Hauptsache fangen, erlegen und futtern. Wir haben uns strikt dran gehalten, nicht mitten in der Wildnis eine Stulle auszupacken und für Schwarzbären über Kilometer eine leckere Aromaflutung auszulösen, oder Elche anzufassen. Immer schön aus dem Weg gehen, vielleicht mit frischem Schweißausbruch und Rennpuls, aber in den Bewegungen doch ruhig, besonnen und leise.

Nachtrag:



Später in sehr alter Tradition bei Harald Schmidt unter fünf Minuten eingeschlafen. War wohl dringend.


Donnerstag, 29. Oktober 2009

#132

Der Mittwoch ging so:
Aufgestanden, geduscht, wieder ins Bett gelegt. Um 23:40 Licht ausgemacht.
Die Fellchen finden mich im Moment praktisch. Liege genau so viel herum wie sie, bin warm und beweg mich wenig.
Also ein toller Platz, um sich mitten drauf zu legen.
Korrigiere also Text:

Der Mittwoch ging so:
Aufgestanden, geduscht, wieder ins Bett gelegt. Laptop auf, Katzen umständlich aber passend drapiert, dass ich wenigstens die Arme nutzen und so mit der Aussenwelt Kontakt halten kann. Internet leergeguckt und Kopf eine Runde arbeiten lassen. Abends Kürbissuppe und den letzten Antibiotika-Brocken.
Um 23:40 Licht ausgemacht.

PS: Mittags starrte plötzlich ein Rabe durch mein Schlafzimmerfenster zu mir aufs Bett, offenen Schnabels.
Ich muss schon aussehen wie Aas, immerhin stand er dort über Minuten.


Mittwoch, 28. Oktober 2009

#130

Huch, da war der Dienstag dann auch schon passiert.
Leider alles ohne mich, ich musste ja blass und maulig das Plümmo hüten und hatte ausgiebig Zeit, um mir auszumalen, was ich statt dessen tun müsste oder auch liebend gern tun würde. Beides überschnitt sich ab und an sogar hüpfend.
Mittags Krankenbesuch, das war toll. Besuch brachte kleine, schwarze Stoffkatze mit, die ein gekreiztes Auge inne hatte und ein gespaltenes Ohr, eine Haudegenkatze also. Weich und schwarz und genau eine Hand voll groß. Auf dem Bauch ein kleiner Aufkleber.
PRESS ME
Ich also feste, dann plärrte das Katzedings los und es ertönte 3fach wie aus einer Blechdosenhalle 'meeeeeeeoooouw'.
Da war es danach aber still im Haus. Man weiß ja nie, was das jetzt in Katzensprache, aber meine Fellchen nehmen noch heute die vier Beine in die Hand und hauen ab. Vermute, neues Stoffkatzentier brüllt so was wie
NUKLEARER UNFALL oder
RIESENRATTE oder so was, keine Ahung.
Jedenfalls traf ich eben Kater Hugo mit besagter Stoffkatze in der Schnauze an, und er wollte dringend raus. Denke also, seine Lösung war 'hinter dem Haus verscharren, und bloss nicht den Aufkleber treffen'.
Abends selbst gemachte Pizza und meine Farm auf FarmVille mit einem Friedhof ausgestattet.
'Läuuuft' würde Stromberg jetzt sagen. 'Läuuuft!'.


Dienstag, 27. Oktober 2009

#129

Am Ende, nachdem die Ärztin nur unter yogaesken Anstrengungen einen Blick in meinen tiefen, wütend roten Rachen werfen konnte ("Mach mal richtig auf und sag Äääh"- "... !"), sagte sie, dass man da jetzt keine Spielchen, sondern feste drüber bügeln. Alles was links liegt ist knallrot, geschwollen und ich meinte dann mit einem Nicken, dass auch die Zunge, ein paar Zähne und der ganze Nacken mitspielen wollen, aber das hat sie nicht gesehen, weil sie schon ein Antibiotikum aus der kleinen Liste derer suchte, die ich überhaupt vertrage. Ich war schon fast draußen, da holte sie mich mit einem Sprung ein, sah mich streng an und meinte noch, Bettruhe, und zwar so viel wie ich hin bekomme.
Schön, wenn man mit seiner Ärztin alt wird, und die genau weiß, worauf es bei einem ankommt und wo es hakt.
Zu Hause dann mit bitterer Miene den ersten Klumpen Antibiotika geschluckt, das hinlegen ging von alleine und in einem Rutsch.

Doch dann liegt man da. Minuten vorher hat man noch sein halbes DVD-Regal geplündert, alles Filme, die man schon lange mal wieder, weil man kommt ja zu nix. Im Laken dümpelnd und mit ein bisschen Fieber ausgestattet scheint Fassbinder, Kinski oder die schweren Franzosenfilme (Beziehungsmiseren, alle reden gleichzeitig und gucken gewichtig, dazu viele Zigaretten und Tafelwein) dann plötzlich doch keine so tolle Idee, immerhin ist es kurz nach zwölf Mittags, draußen hell und von Tafelwein ist man dank Antibiose weiter entfernt als vom Mars.
Also Buch zu Ende lesen.
Nick Cave, Der Tod des Bunny Munro.
Da hätte ich dann auch die Franzosenfilme, weil Cave einen auf eine Reise mitnimmt, die wie ein Dauerbetrinken schmeckt. Ein hypersexueller Bunny, eine tote Ehefrau die ihn verfolgt, ein sehr amerikanischer Schreibstil, und man hat beim lesen durchgehend ein Katergefühl.
Jedenfalls musste ich danach dringend erst einmal einschlafen und mich vom Buch kurieren.

Als ich aufwachte, hatte ich also auch nichts mehr zu lesen, dafür hatte der Mann irgendetwas asiatisch ausgewrungen und abgekocht, und ich sollte das jetzt essen, zur Stärkung.

Abends 'Bauer sucht Frau'. Mehr muss ich wohl nicht sagen.

Im Hinterkopf höre ich meine Ärztin "Bettruhe" singen, aber denkt mal wer an den geistigen Zustand der Bettruhenden?
Zu debil für heimlich arbeiten, zu schwächelnd für Hausarbeit, wehrlose Opfer um asiatische Suppengerichte auszuprobieren, und immer ist das letzte Buch dann alle.

Das einzig wahre Horoskop meint:

Löwe (23.07. bis 22.08.)

Sie sind überdreht wie ein Zweijähriger, der schon seit drei Stunden im Bett sein sollte. Und dazu paßt ein warmes Glas Milch. Und jetzt Licht aus. o benehmen Sie sich auch. Auch wenn Sie es für ein shakespearemäßiges Drama halten. Eigentlich sollten Sie sich einfach hinlegen und etwas ausruhen, dann wäre alles OK.

Tagesaussicht:

25oktober2009

+to be continued+


Montag, 26. Oktober 2009

#128

Eben dann den Job abgesagt, Ärztin versucht zu erreichen, und als die Sprechstundenfrau ihren Achtmetersatz zu Ende gebracht hatte, brachte ich erst mal nix.
Kurzes Innehalten von ihr, noch mal Anlauf nehmen bei mir, und dann kam es heiser und eng aus mir heraus, dass ich gern die Ärztin sehen tät', so früh wie möglich, weil sie hört ja das Dilemma. Dazu die ganze linke Halsseite dick, alles au, Zunge, Mandel, der ganze Strang bis zum Schlüsselbein, innerlich irgendwie schief, und von den letzten beiden Nächten hab ich gar nicht erst angefangen. Hab ja auch nur ein paar Wörter frei, dann wieder Pause.

Nach jahrelanger Rossnatur habe ich seit Mai eine Serie gebucht. Eine Erkältung mit Re-Infekt (nicht auskuriert, hallo Arbeit), eine Magenreizgeschichte (kurz und öde) und eine Blasenentzündung (Kanada-Mitbringsel. Ich sag nur Kanu, Thunderstroke und nasse Hosenböden)-
und jetzt das.
Hat man mal wieder Zeit für das gute, alte Tagebuchbloggen und macht einen auf 2003-2005.

Ich bin gespannt, ob ich heute direkt in Einzelhaft komme, mir Rachenabstriche entnommen und Spritzen gegeben werden. Ich könnte ja alles haben, und mich eh kaum wehren.

Was wichtig ist: Schön, dass irgendwann jemand das Bett erfand, spannende Serien und Ingwerknollen.
Was noch fehlt: Von allein eintreffendes Kontoplus bei Abwesenheit.