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Sonntag, 18. September 2011
18.09.2009 – in die Verlängerung gehen
Lunenburg
17°, Sonne, Wolken und sehr windig
Das Spinnaker – achwas, GANZ Lunenburg ist ein herrlicher Platz zum bleiben, das Wetter auch. Um sieben Uhr früh wach geworden, und den Kopf durchs Plümmo Richtung Fenster gehalten. Sonne über dem Hafen, Möwen plärren und ein ganzer Tag vor der Nase. Priceless!


Die Hälfte des Tages wollten wir auf einem echten, kanadischen Wahrzeichen verbringen, auf der wir gestern Abend schon ein wenig rumgelaufen sind, und alles angefasst haben, weil es so wunderbar und so glatt war. Die Bluenose II, also DER kandadische Schoner, liegt im Hafen und lädt zum segeln ein. Leider war das Boot schon komplett ausgebucht, so zogen wir von dannen und verlängerten Lunenburg um einen weiteren Tag, damit wir dieses Erlebnis nicht auslassen müssen. Leider konnten wir unser Zimmer im Spinnaker Inn nicht behalten, da es belegt ist, aber wir bekamen ein nettes B&B direkt gegenüber auf der anderen Uferseite empfohlen. Der Besitzer, ein übergesiedelter Australier, empfahl uns sofort seine Lieblingsplätze im Umland, und so fanden wir uns am Mittag an einem schönen Strand wieder, alles weitläufig mit einem Haufen Wellen und Möwen.


Nachmittags pünktlich zurück, um die Bluenose in den Hafen einlaufen zu sehen. Das wäre ihr Preis gewesen.
Morgen soll es stürmisch werden, deswegen im Supermarkt die Naturvariante von Gravol erstanden, auf Ingwer-Basis, nicht den Chemo-Gong. Ab einer gewissen Wellenhöhe bin ich nämlich nicht mehr ganz so seefest, und ich möchte nicht bei schönstem Seegang über der Bluenose’schen Reeling hängen und vomitten, was Zeug hält.
Abends köstlichstes Futter im Salt Gingens Deli, Whirlpool und TV.

(Der Koch und die Katz'.)
Dinge, die ich in Deutschland wirklich dringend brauche (irgendein Gott sollte jetzt mitschreiben):
- Hafen und Möwengeplärre
- Kamin zum anknipsen
- Jacuzzi
- Ami/Can –TV-Kanäle
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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
17°, Sonne, Wolken und sehr windig
Das Spinnaker – achwas, GANZ Lunenburg ist ein herrlicher Platz zum bleiben, das Wetter auch. Um sieben Uhr früh wach geworden, und den Kopf durchs Plümmo Richtung Fenster gehalten. Sonne über dem Hafen, Möwen plärren und ein ganzer Tag vor der Nase. Priceless!


Die Hälfte des Tages wollten wir auf einem echten, kanadischen Wahrzeichen verbringen, auf der wir gestern Abend schon ein wenig rumgelaufen sind, und alles angefasst haben, weil es so wunderbar und so glatt war. Die Bluenose II, also DER kandadische Schoner, liegt im Hafen und lädt zum segeln ein. Leider war das Boot schon komplett ausgebucht, so zogen wir von dannen und verlängerten Lunenburg um einen weiteren Tag, damit wir dieses Erlebnis nicht auslassen müssen. Leider konnten wir unser Zimmer im Spinnaker Inn nicht behalten, da es belegt ist, aber wir bekamen ein nettes B&B direkt gegenüber auf der anderen Uferseite empfohlen. Der Besitzer, ein übergesiedelter Australier, empfahl uns sofort seine Lieblingsplätze im Umland, und so fanden wir uns am Mittag an einem schönen Strand wieder, alles weitläufig mit einem Haufen Wellen und Möwen.


Nachmittags pünktlich zurück, um die Bluenose in den Hafen einlaufen zu sehen. Das wäre ihr Preis gewesen.
Morgen soll es stürmisch werden, deswegen im Supermarkt die Naturvariante von Gravol erstanden, auf Ingwer-Basis, nicht den Chemo-Gong. Ab einer gewissen Wellenhöhe bin ich nämlich nicht mehr ganz so seefest, und ich möchte nicht bei schönstem Seegang über der Bluenose’schen Reeling hängen und vomitten, was Zeug hält.
Abends köstlichstes Futter im Salt Gingens Deli, Whirlpool und TV.

(Der Koch und die Katz'.)
Dinge, die ich in Deutschland wirklich dringend brauche (irgendein Gott sollte jetzt mitschreiben):
- Hafen und Möwengeplärre
- Kamin zum anknipsen
- Jacuzzi
- Ami/Can –TV-Kanäle
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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
Samstag, 17. September 2011
17.09.2009 - zum letzten Mal, und das im Himmel.
Kempt ->Liverpool->Lunenburg
17°, Sonne, leicht bewölkt
Letzter Morgen im Whitmannschen Puff. Pancakes (die waren aus Wolken gebacken, köstlich!)

Seaside National Park inkl. Flutwellendesasterathmosphäre, Wolkenhimmel und darauf ein Subway-Sandwich in Liverpool.

Und ein Bild der Whynot-Road. Die Geschichte dazu würde mich ja brennend interessieren. Statt dessen rumfahren bis Lunenburg, die letzte Station vor Halifax. Immer öfter fällt der Gedanke „zum letzten Mal dies, zum letzten Mal das“, der Rückweg hat uns erwischt.
In Lunenburg angekommen, das Glück auf Erden in Form eines grandiosen Zimmers direkt am Hafen im Spinnaker Inn gefunden. Hell, sauber, riesiges Bett, TV, Hairdryer, Küche, und im Bad ein Jacuzzi. Das alles auf zwei Etagen mit Holzboden. Einziger Wermutstropfen: Donnerstag = LA Ink- Zeit. TLC ist der einzige Sender, den das Gerät nicht empfängt. Ich schäme mich ja immer, wenn ich Frage. Ist so, als würde ich in Deutschland auf RTL 2 stehen, brrrr.
Erwäge nach einem Blick aus dem Fenster, das Spinnakers Inn zu besetzen, auf Lebenszeit. Scheiß auf TLC.

Nach drei Nächten im angeschmuddelten Whitmans sind wir hier im duftend sauberen Himmel angekommen.
Da der ziemlich teuer ist, kaufen wir abends den halben Supermarkt leer und essen zu Hause. In der Küche. Dann im Jacuzzi. Dann im Bett vor dem TV. Mit geföhnten Haaren. <3

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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
17°, Sonne, leicht bewölkt
Letzter Morgen im Whitmannschen Puff. Pancakes (die waren aus Wolken gebacken, köstlich!)

Seaside National Park inkl. Flutwellendesasterathmosphäre, Wolkenhimmel und darauf ein Subway-Sandwich in Liverpool.

Und ein Bild der Whynot-Road. Die Geschichte dazu würde mich ja brennend interessieren. Statt dessen rumfahren bis Lunenburg, die letzte Station vor Halifax. Immer öfter fällt der Gedanke „zum letzten Mal dies, zum letzten Mal das“, der Rückweg hat uns erwischt.
In Lunenburg angekommen, das Glück auf Erden in Form eines grandiosen Zimmers direkt am Hafen im Spinnaker Inn gefunden. Hell, sauber, riesiges Bett, TV, Hairdryer, Küche, und im Bad ein Jacuzzi. Das alles auf zwei Etagen mit Holzboden. Einziger Wermutstropfen: Donnerstag = LA Ink- Zeit. TLC ist der einzige Sender, den das Gerät nicht empfängt. Ich schäme mich ja immer, wenn ich Frage. Ist so, als würde ich in Deutschland auf RTL 2 stehen, brrrr.
Erwäge nach einem Blick aus dem Fenster, das Spinnakers Inn zu besetzen, auf Lebenszeit. Scheiß auf TLC.

Nach drei Nächten im angeschmuddelten Whitmans sind wir hier im duftend sauberen Himmel angekommen.
Da der ziemlich teuer ist, kaufen wir abends den halben Supermarkt leer und essen zu Hause. In der Küche. Dann im Jacuzzi. Dann im Bett vor dem TV. Mit geföhnten Haaren. <3

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Freitag, 16. September 2011
Kurze Auflockerung
I am so into "Eagles Of Death Metal"
Wanna be in LA">
and
Wanna be in LA">
ahaaand:
( I <3 Boots Electric!)
Wanna be in LA">
and
Wanna be in LA">
ahaaand:
( I <3 Boots Electric!)
16.09.2009 – vom Winde verweht
Kempt
19°, Sonne, leicht bewölkt
Dinge, die nach knapp zehn Stunden Schlaf anders, means: besser aussehen-> Alle!
Letzte Nacht wieder Bruthöhle in kleinen Betten gespielt, und siehe da: Schlaf passierte.
Nach dem "Frühstückchen" stand Kanu fahren auf dem tagesprogramm. Fünf Stunden ackern gegen Wind, noch mehr Wind und vor allem Wind. Also Wind auf offener Lake-Fläche.

Von dem ahnt man noch lange nichts, wenn man mit seiner Wasserkarte des Nationalparks in den kleinen, mäandernden Ärmchen des Lakes lospaddelt. Aber jeder Ruderschlag und jedes Fluchen hat sich gelohnt, und tatsächlich kann man sich auch auf einem großen See super verfahren, wenn man erst eine Boje und dann eine Insel verwechselt. Sie aus der Ferne alles gleich aus.

Beim Rückpaddeln unsere beiden Engländer getroffen. Kanada ist groß, aber die beiden scheinen mit Magnetkraft zu arbeiten.

Ein Pläuschchen über die Kanuwände, dann zogen wir alle weiter, Richtung Horizont.
Zwei Mal in unberührte Natur gepullert (und dabei an die Geschichte mit den schwimmenden Bären gedacht, die auch gerne auf den Inseln sind. You’ll never know…), und das Whitman’sche Lunchpaket in freier Wildbahn verputzt. Herrlich!
Danach nix mehr, nur die weitere Route planen und die vom Rudern steinharten Schultermuskeln besprechen. Eine Runde
Duschen (You’ll never know…), mehrere Runden Billard im Keller und vom Koch Len den größten Teller der letzten Tage vor die Nase gestellt bekommen. Kleine „Wer-schafft-wen“-Sache, die ich am Ende gewonnen habe. Den Teller habe ich ohne mit der Wimper zu zucken leer gemacht (You’ll never know…), und Len brachte am Ende sprachlos das Dessert. Tja. Wikingergene, also ich.
Unsere Engländer Lawrence und Liz sind heute weg, machen unsere Tour quasi rückwärts, die glücklichen. 938 Punkte beim
Zocken verloren, Wein leer, morgen geht’s weiter. Vorwärts. Also für uns.
Next Destination: Lunenburg.
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19°, Sonne, leicht bewölkt
Dinge, die nach knapp zehn Stunden Schlaf anders, means: besser aussehen-> Alle!
Letzte Nacht wieder Bruthöhle in kleinen Betten gespielt, und siehe da: Schlaf passierte.
Nach dem "Frühstückchen" stand Kanu fahren auf dem tagesprogramm. Fünf Stunden ackern gegen Wind, noch mehr Wind und vor allem Wind. Also Wind auf offener Lake-Fläche.

Von dem ahnt man noch lange nichts, wenn man mit seiner Wasserkarte des Nationalparks in den kleinen, mäandernden Ärmchen des Lakes lospaddelt. Aber jeder Ruderschlag und jedes Fluchen hat sich gelohnt, und tatsächlich kann man sich auch auf einem großen See super verfahren, wenn man erst eine Boje und dann eine Insel verwechselt. Sie aus der Ferne alles gleich aus.

Beim Rückpaddeln unsere beiden Engländer getroffen. Kanada ist groß, aber die beiden scheinen mit Magnetkraft zu arbeiten.

Ein Pläuschchen über die Kanuwände, dann zogen wir alle weiter, Richtung Horizont.
Zwei Mal in unberührte Natur gepullert (und dabei an die Geschichte mit den schwimmenden Bären gedacht, die auch gerne auf den Inseln sind. You’ll never know…), und das Whitman’sche Lunchpaket in freier Wildbahn verputzt. Herrlich!
Danach nix mehr, nur die weitere Route planen und die vom Rudern steinharten Schultermuskeln besprechen. Eine Runde
Duschen (You’ll never know…), mehrere Runden Billard im Keller und vom Koch Len den größten Teller der letzten Tage vor die Nase gestellt bekommen. Kleine „Wer-schafft-wen“-Sache, die ich am Ende gewonnen habe. Den Teller habe ich ohne mit der Wimper zu zucken leer gemacht (You’ll never know…), und Len brachte am Ende sprachlos das Dessert. Tja. Wikingergene, also ich.
Unsere Engländer Lawrence und Liz sind heute weg, machen unsere Tour quasi rückwärts, die glücklichen. 938 Punkte beim
Zocken verloren, Wein leer, morgen geht’s weiter. Vorwärts. Also für uns.
Next Destination: Lunenburg.
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Donnerstag, 15. September 2011
15.09.2009 – Poison Ivy, my ass.
Kempt
18°, Sonne an Gewittersturm
Dinge, die man sich als Frau unbedingt mal gefragt haben sollte:
1. Ist es okay oder mehr so Lebensmüde, mit Periode in ein Bärengebiet zu gehen? (Oder lockt so was keine Stechmücke aus dem Teich…)
2. Wie lange dauert ein ausgewachsener Zuckerschock nach Pancakes mit Sirup?
Im Visitor Center der Region wird die aktuelle und jeweilige Bärenabwehrstrategie ernsten Blickes erklärt.
Heute: hau ihm eine rein. Wenn Du gut bist, zwischen die Augen, dann steigen die Chancen ungemein. Das mag er nicht.
Sehr beruhigend. Dann drücken sie uns noch einen Flyer in die Hand, zum nachschlagen, falls wir was vergessen haben, und unterschreiben irgendwas, falls was passiert. Damit sie aus dem Schneider sind, wenn uns im Frühling die Ameisen auf den Kompost werfen.
Draußen derweil richtig Stimmung durch Gewitter. Wir gucken einen 12-Minuten-Film über die Mi’kmaq Indianer, die in dieser Region schon immer beheimatet waren, und stapfen danach durch den dampfenden Wald.
Den Kejimkujik National Park kann man per Pedes, auf dem Rad und im Kanu erleben.

Wir entschließen uns heute, wegen des Wetters, für das Rad, da ist man flotter weg, wenn Bären oder die angesagten Thunderstorms für heute kommen. Kaum zwei Meilen rein in die Natur, fangen erst meine Finger, dann meine Hände, und dann direkt beide Arme an zu brennen wie Hölle. Sie werden hübsch rot und schwellen an. Am Ende von Peter’s Point springe ich vom Rad und halte mich in den kalten Lake, zische dabei erstaunlicherweise aber nicht. Ratlosigkeit, so etwas schafft kein Insekt, und ich bin ja nur Rad gefahren und von Natur aus Allergiefrei. In diesen Moment knackte es im Unterholz, und die Natur gab unsere Zimmernachbarn frei, das ältere Paar aus Cambridge. Und was hatten sie (natürlich!) in der Tasche? Allergiesalbe.
Überleben gesichert, auf die Räder, weiter gehts.
Kurz darauf schmierte mit einem leisen KNACK M.'s Gangschaltung ab. Einfach so. Und da wir schon so herrlich weit weg waren, konnten wir für das ganze Stück den Rückweg antreten, zu Fuß. Mitten drin, als Highlight, machten wir unser Lunchpaket im angesagten und pünktlich dazu eingetroffenen Thunderstorm platt. Man soll die Feste feiern wie sie fallen!

Als wir am späten Nachmittag (!) zum Ausleiher zurückkamen, gab es ein großes Hallo, als wir Rad, Knackpunkt ("Oh, so far away?") der Gangschaltung und meine roten Arme präsentierten. Da kam dann aber auch des Rätsels Lösung – ich muss an einer Pflanze mit dem wunderschönen Namen “Poison Ivy“ vorbeigefahren sein, und diese gestreift haben.
Passt. Pissblume.
Für morgen schon mal Witze gerissen, was denn wohl passiert, wenn wir uns mit dem Kanu in die Wildnis schlagen. Humor haben die Kanadier, genau so spritzig wie ihre Pflänzchen.
Es folgten: Abendsteak (drüben, in den Foodprints kommt Koch Len ins Spiel), Erfahrungsaustausch mit den Engländern, und als die Sonne Abends doch noch einmal herauskam, machten wir das selbe. A walk in the park.

God bless!
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18°, Sonne an Gewittersturm
Dinge, die man sich als Frau unbedingt mal gefragt haben sollte:
1. Ist es okay oder mehr so Lebensmüde, mit Periode in ein Bärengebiet zu gehen? (Oder lockt so was keine Stechmücke aus dem Teich…)
2. Wie lange dauert ein ausgewachsener Zuckerschock nach Pancakes mit Sirup?
Im Visitor Center der Region wird die aktuelle und jeweilige Bärenabwehrstrategie ernsten Blickes erklärt.
Heute: hau ihm eine rein. Wenn Du gut bist, zwischen die Augen, dann steigen die Chancen ungemein. Das mag er nicht.
Sehr beruhigend. Dann drücken sie uns noch einen Flyer in die Hand, zum nachschlagen, falls wir was vergessen haben, und unterschreiben irgendwas, falls was passiert. Damit sie aus dem Schneider sind, wenn uns im Frühling die Ameisen auf den Kompost werfen.
Draußen derweil richtig Stimmung durch Gewitter. Wir gucken einen 12-Minuten-Film über die Mi’kmaq Indianer, die in dieser Region schon immer beheimatet waren, und stapfen danach durch den dampfenden Wald.
Den Kejimkujik National Park kann man per Pedes, auf dem Rad und im Kanu erleben.

Wir entschließen uns heute, wegen des Wetters, für das Rad, da ist man flotter weg, wenn Bären oder die angesagten Thunderstorms für heute kommen. Kaum zwei Meilen rein in die Natur, fangen erst meine Finger, dann meine Hände, und dann direkt beide Arme an zu brennen wie Hölle. Sie werden hübsch rot und schwellen an. Am Ende von Peter’s Point springe ich vom Rad und halte mich in den kalten Lake, zische dabei erstaunlicherweise aber nicht. Ratlosigkeit, so etwas schafft kein Insekt, und ich bin ja nur Rad gefahren und von Natur aus Allergiefrei. In diesen Moment knackte es im Unterholz, und die Natur gab unsere Zimmernachbarn frei, das ältere Paar aus Cambridge. Und was hatten sie (natürlich!) in der Tasche? Allergiesalbe.
Überleben gesichert, auf die Räder, weiter gehts.
Kurz darauf schmierte mit einem leisen KNACK M.'s Gangschaltung ab. Einfach so. Und da wir schon so herrlich weit weg waren, konnten wir für das ganze Stück den Rückweg antreten, zu Fuß. Mitten drin, als Highlight, machten wir unser Lunchpaket im angesagten und pünktlich dazu eingetroffenen Thunderstorm platt. Man soll die Feste feiern wie sie fallen!

Als wir am späten Nachmittag (!) zum Ausleiher zurückkamen, gab es ein großes Hallo, als wir Rad, Knackpunkt ("Oh, so far away?") der Gangschaltung und meine roten Arme präsentierten. Da kam dann aber auch des Rätsels Lösung – ich muss an einer Pflanze mit dem wunderschönen Namen “Poison Ivy“ vorbeigefahren sein, und diese gestreift haben.
Passt. Pissblume.
Für morgen schon mal Witze gerissen, was denn wohl passiert, wenn wir uns mit dem Kanu in die Wildnis schlagen. Humor haben die Kanadier, genau so spritzig wie ihre Pflänzchen.
Es folgten: Abendsteak (drüben, in den Foodprints kommt Koch Len ins Spiel), Erfahrungsaustausch mit den Engländern, und als die Sonne Abends doch noch einmal herauskam, machten wir das selbe. A walk in the park.

God bless!
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Mittwoch, 14. September 2011
14.09.2009 – Die mit den First Nations singt
Brier Island -> Kempt
18°, Sonne
Herrlich, die ganze Nacht nichts außer Wind und Nebelhörner. Grundguter Schlaf wie man ihn am Rand der Weltkante bekommen kann.

Morgens Frühstück „Continental“ mit PMS-beseelter Waitress. An dem „You’re welcome“ hingen Eiszapfen.
Highlight: Durch Zufall fällt unser Blick auf einen Zeitungsartikel, der an der Wand hängt. Rote Katze drauf, deswegen. Und wer ist es? Sidney, der rote Kater unserer ersten B&B-Gastgeberin in Halifax, hat einen Preis abgeräumt, und hängt jetzt am Arsch der Welt als Zeitungsausschnitt herum. Die Welt kann offensichtlich gar nicht groß genug sein, als das man nichts und niemanden nicht mindestens zwei mal im Leben trifft.

Dann: Ausritt.
Erst zum Sea Cove und mit den Seehunden gebrüllt. Toll!
Dann Leuchttürme, aus Versehen eingesteckte Zimmerschlüssel, die zurück musste, dadurch verpasste Fähren, laaaange Rückfahrt, ein balancierender Stein auf dem Balancing Rock Trail, für dessen Ansicht man ca. 3000 Treppenstufen runter und wieder rauf muss,

Bear River mit einem alten Hippie/Künstlerdorf (naja), und endlich: eine First Nation Community, die Bear River First Nation gefunden, die ihre komplette Kultur zum zeigen in eine alte Turnhalle gepackt hat.

Bedrückendes drum herum, das nicht noch ein großer Zaun um die Siedlung gezogen wurde, wunderte fast. Dafür waren die Menschen sehr herzlich, fröhlich, und wir mussten erst einmal mit ihnen singen. Innerlich brachen mir die Rocky Mountains auf, auf so etwas hatte ich quasi ewig gewartet. Danach gab es dann eine Führung, viele Infos, indianisches Brot mit Melasse und Kaffee wie immer und überall: dünn.
Das Lied nahm ich den Rest des Tages und die ganze Nacht noch mit.

Nächster Stopp: das Whitman Inn. Sehr enttäuschend und leider unser Zuhause für die nächsten drei Tage. Abgerockt, angeschmuddelt, aber der Koch kann was, und zwar Steaks, und die Bedienung ist super nett. Man merkt, dass sie die Tatsache ausnutzen, dass sie der einzige Bettenanbieter nah des Nationalparks sind. (Anm. 2011: Seit Anfang 2011 gibt es wohl neue Besitzer, also alles auf Start und neu erleben). Abends mit einem englischen Pärchen aus Cambridge beim TV geplaudert, warum man nicht in Australien leben sollte. Also aus ihrer Sicht.
Danach Bett, also jetzt.
Gute Nacht Welt. Ich vermisse die Fellchen.

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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
18°, Sonne
Herrlich, die ganze Nacht nichts außer Wind und Nebelhörner. Grundguter Schlaf wie man ihn am Rand der Weltkante bekommen kann.

Morgens Frühstück „Continental“ mit PMS-beseelter Waitress. An dem „You’re welcome“ hingen Eiszapfen.
Highlight: Durch Zufall fällt unser Blick auf einen Zeitungsartikel, der an der Wand hängt. Rote Katze drauf, deswegen. Und wer ist es? Sidney, der rote Kater unserer ersten B&B-Gastgeberin in Halifax, hat einen Preis abgeräumt, und hängt jetzt am Arsch der Welt als Zeitungsausschnitt herum. Die Welt kann offensichtlich gar nicht groß genug sein, als das man nichts und niemanden nicht mindestens zwei mal im Leben trifft.

Dann: Ausritt.
Erst zum Sea Cove und mit den Seehunden gebrüllt. Toll!
Dann Leuchttürme, aus Versehen eingesteckte Zimmerschlüssel, die zurück musste, dadurch verpasste Fähren, laaaange Rückfahrt, ein balancierender Stein auf dem Balancing Rock Trail, für dessen Ansicht man ca. 3000 Treppenstufen runter und wieder rauf muss,

Bear River mit einem alten Hippie/Künstlerdorf (naja), und endlich: eine First Nation Community, die Bear River First Nation gefunden, die ihre komplette Kultur zum zeigen in eine alte Turnhalle gepackt hat.

Bedrückendes drum herum, das nicht noch ein großer Zaun um die Siedlung gezogen wurde, wunderte fast. Dafür waren die Menschen sehr herzlich, fröhlich, und wir mussten erst einmal mit ihnen singen. Innerlich brachen mir die Rocky Mountains auf, auf so etwas hatte ich quasi ewig gewartet. Danach gab es dann eine Führung, viele Infos, indianisches Brot mit Melasse und Kaffee wie immer und überall: dünn.
Das Lied nahm ich den Rest des Tages und die ganze Nacht noch mit.

Nächster Stopp: das Whitman Inn. Sehr enttäuschend und leider unser Zuhause für die nächsten drei Tage. Abgerockt, angeschmuddelt, aber der Koch kann was, und zwar Steaks, und die Bedienung ist super nett. Man merkt, dass sie die Tatsache ausnutzen, dass sie der einzige Bettenanbieter nah des Nationalparks sind. (Anm. 2011: Seit Anfang 2011 gibt es wohl neue Besitzer, also alles auf Start und neu erleben). Abends mit einem englischen Pärchen aus Cambridge beim TV geplaudert, warum man nicht in Australien leben sollte. Also aus ihrer Sicht.
Danach Bett, also jetzt.
Gute Nacht Welt. Ich vermisse die Fellchen.

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Dienstag, 13. September 2011
13.09.2009 – Nach Walhalla, bitte.
St. Andrews-> St.John (New Brunswick) -> 3 h Ferry to-> Digby (Nova Scotia) ->Brier Island
20°, Nebel, allerorts
Letzte Nacht nach diesem Lebensmittelgau erstaunlich komatös in der Box geschlafen. Wecker um 7 war dann richtig zu früh.
Draußen war die Welt weg. Alles lag unter festem, dichten Nebel, und um halb acht am Morgen sah es aus wie gegen Abend im Herbst. Irres Licht, nasse Luft.

Den Wagen gepackt und auf den Weg „rüber“, zurück nach Nova Scotia gemacht. Der Nebel blieb ein fester Begleiter, wie man hier gut sieht. Immer die leichte Angst, dass aus dem Nichts ein Moose auf die Straße läuft. Die sind so riesig, dass sie mit zwei Schritten mitten auf dem Highway stehen, da hat man wenig Chancen, einen Schlenker zu fahren. Aber offensichtlich bleiben die bei Nebel auch länger liegen, jedenfalls haben wir kein Moose und keinen Bären gesehen.
Die Fähre von St. John rüber nach Digby hat im Namen irgendwas von „Princess“ gehabt, oder „Queen“. Wir freuten uns auf eine schöne, dreistündige Überfahrt, 72 Kilometer durch die Bay of Fundy, wo sich viele Wale und andere große Meerestiere tummeln.
In echt saßen wir in dichtester Nebelsuppe auf einem sehr abgerockten Schiff, das jede Minute das Nebelhorn zündete um allen anderen da draußen zu zeigen, das wir da jetzt auch kommen. Jede Minute erzitterte die ganze Fähre unter diesem infernalischen Nebelhorntuuuuuuuut, wir Passagiere hockten im Bootsbauch und mümmelten Starbucks-Sandwiches, als wäre es unsere Henkersmahlzeit.

Irgendwann hielt ich es innen nicht mehr aus, und stellte mich draußen in die Suppe und machte Photos. Am Bug stand immer einer der Besatzung und starrte mit dem Fernglas in den Nebel. Und irgendwann änderte sich plötzlich das Licht, und auf einmal ging der Nebel hoch, dann auf, und immer mehr Menschen kamen raus, und sahen sich dieses Naturspektakel an.

Es war wirklich irre, dieses ganz glatte Wasser, diese unglaubliche Stille (jetzt hielt auch das Nebelhorn mal den Rand), diese wolkige Wand am Horizont, auf die wir zufuhren. Noch nie habe ich eine Überfahrt mitgemacht, die so spooky und gleichzeitig wunderschön war, also zwischen drin. Wale haben wir keine gesehen, aber eine riesige Meeresschildkröte schwamm nah an der Fähre vorbei, wir sahen ein paar von den kleinen, schwarzen Delphinen, und dann tauchten wir in diese Wand ein, und ich sagte noch, dass es so sein müsste, wenn man nach Walhalla fährt.


Dann kamen wir in Digby an. Fast direkt ein B&B gefunden, hätte ich nicht kurz mal die Kissen gewendet. Altes Bettzeug, Danke und Tschüss.
Weiterfahren.
Nichts finden.
Die paar Hütten, die es dort auf der schmalen Landzunge gibt, sind CLOSED. Die Restaurants ebenfalls. Entnervung gesellte sich zu den leeren Mägen, mittlerweile war es früher Abend.
Zwei Fähren weiter hatte Gott (oder Odin) wohl grad Zeit, denn wir kamen mit der vorletzten Fähre auf Brier Island an, weiter ging es auch nicht mehr, die Insel ist der letzte kleine Zipfel der Landzunge und das Ende des Digby Necks. Wir fragten nach, wann die letzte Fähre zurück geht, falls wir dort nichts finden, aber dann endlich Glück und noch mal Glück, fanden wir die Brier Island Lodge, mit Betten und Restaurant im Haus.
Draußen dichter Nebel, und wir sitzen kurz darauf bei dampfender Suppe am Arsch der Welt und haben ein Bett für die Nacht. Da mein Boden Dank der Fährfahrt immer noch wackelt, gleiche ich mit Jost-Wein aus.

#
Mal kurz was zu dieser Insel.
Wenn man einmal das tatsächliche Gefühl von „richtig ausschlafen können“ haben möchte, hier, fernab von wirklich allem: hier geht das. Kommen die paar Bewohner abends mit der Fähre zurück von der Arbeit, werden sie von ihren frei laufenden Hunden schon an der Fähre erwartet. Die laufen da den ganzen Tag herum, genau wie die Schafe, fette Hasen. Irre. Man sieht drüben am nahen Festland die Fähre anlegen, die
Lichter, den Leuchtturm, und ist trotzdem gefühlt fernab von allem.
Ich sitze grad bei offenen Fenstern im Zimmer, lasse die salzige Nebelluft herein, die jedes Geräusch schluckt, höre unten die Schafe und rolle mich jetzt fest in Morpheus Schoß und schlafe die nächsten zwei Jahre einfach mal durch. Hier, auf Brier Island, hier geht das.
#
Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
20°, Nebel, allerorts
Letzte Nacht nach diesem Lebensmittelgau erstaunlich komatös in der Box geschlafen. Wecker um 7 war dann richtig zu früh.
Draußen war die Welt weg. Alles lag unter festem, dichten Nebel, und um halb acht am Morgen sah es aus wie gegen Abend im Herbst. Irres Licht, nasse Luft.

Den Wagen gepackt und auf den Weg „rüber“, zurück nach Nova Scotia gemacht. Der Nebel blieb ein fester Begleiter, wie man hier gut sieht. Immer die leichte Angst, dass aus dem Nichts ein Moose auf die Straße läuft. Die sind so riesig, dass sie mit zwei Schritten mitten auf dem Highway stehen, da hat man wenig Chancen, einen Schlenker zu fahren. Aber offensichtlich bleiben die bei Nebel auch länger liegen, jedenfalls haben wir kein Moose und keinen Bären gesehen.
Die Fähre von St. John rüber nach Digby hat im Namen irgendwas von „Princess“ gehabt, oder „Queen“. Wir freuten uns auf eine schöne, dreistündige Überfahrt, 72 Kilometer durch die Bay of Fundy, wo sich viele Wale und andere große Meerestiere tummeln.
In echt saßen wir in dichtester Nebelsuppe auf einem sehr abgerockten Schiff, das jede Minute das Nebelhorn zündete um allen anderen da draußen zu zeigen, das wir da jetzt auch kommen. Jede Minute erzitterte die ganze Fähre unter diesem infernalischen Nebelhorntuuuuuuuut, wir Passagiere hockten im Bootsbauch und mümmelten Starbucks-Sandwiches, als wäre es unsere Henkersmahlzeit.

Irgendwann hielt ich es innen nicht mehr aus, und stellte mich draußen in die Suppe und machte Photos. Am Bug stand immer einer der Besatzung und starrte mit dem Fernglas in den Nebel. Und irgendwann änderte sich plötzlich das Licht, und auf einmal ging der Nebel hoch, dann auf, und immer mehr Menschen kamen raus, und sahen sich dieses Naturspektakel an.

Es war wirklich irre, dieses ganz glatte Wasser, diese unglaubliche Stille (jetzt hielt auch das Nebelhorn mal den Rand), diese wolkige Wand am Horizont, auf die wir zufuhren. Noch nie habe ich eine Überfahrt mitgemacht, die so spooky und gleichzeitig wunderschön war, also zwischen drin. Wale haben wir keine gesehen, aber eine riesige Meeresschildkröte schwamm nah an der Fähre vorbei, wir sahen ein paar von den kleinen, schwarzen Delphinen, und dann tauchten wir in diese Wand ein, und ich sagte noch, dass es so sein müsste, wenn man nach Walhalla fährt.


Dann kamen wir in Digby an. Fast direkt ein B&B gefunden, hätte ich nicht kurz mal die Kissen gewendet. Altes Bettzeug, Danke und Tschüss.
Weiterfahren.
Nichts finden.
Die paar Hütten, die es dort auf der schmalen Landzunge gibt, sind CLOSED. Die Restaurants ebenfalls. Entnervung gesellte sich zu den leeren Mägen, mittlerweile war es früher Abend.
Zwei Fähren weiter hatte Gott (oder Odin) wohl grad Zeit, denn wir kamen mit der vorletzten Fähre auf Brier Island an, weiter ging es auch nicht mehr, die Insel ist der letzte kleine Zipfel der Landzunge und das Ende des Digby Necks. Wir fragten nach, wann die letzte Fähre zurück geht, falls wir dort nichts finden, aber dann endlich Glück und noch mal Glück, fanden wir die Brier Island Lodge, mit Betten und Restaurant im Haus.
Draußen dichter Nebel, und wir sitzen kurz darauf bei dampfender Suppe am Arsch der Welt und haben ein Bett für die Nacht. Da mein Boden Dank der Fährfahrt immer noch wackelt, gleiche ich mit Jost-Wein aus.

#
Mal kurz was zu dieser Insel.
Wenn man einmal das tatsächliche Gefühl von „richtig ausschlafen können“ haben möchte, hier, fernab von wirklich allem: hier geht das. Kommen die paar Bewohner abends mit der Fähre zurück von der Arbeit, werden sie von ihren frei laufenden Hunden schon an der Fähre erwartet. Die laufen da den ganzen Tag herum, genau wie die Schafe, fette Hasen. Irre. Man sieht drüben am nahen Festland die Fähre anlegen, die
Lichter, den Leuchtturm, und ist trotzdem gefühlt fernab von allem.
Ich sitze grad bei offenen Fenstern im Zimmer, lasse die salzige Nebelluft herein, die jedes Geräusch schluckt, höre unten die Schafe und rolle mich jetzt fest in Morpheus Schoß und schlafe die nächsten zwei Jahre einfach mal durch. Hier, auf Brier Island, hier geht das.
#
Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
Montag, 12. September 2011
12.09.2009 – Hummer und Kanonen
St.Andrews (NB)
20°, Sonne
Die Nacht in einem Kinderbett verbracht. Es waren um die 45° im Raum, und wir wälzten uns schlaflos auf zehn Zentimetern hin und her.
Nur eine Mücke mehr im Raum, und wir hätten wegen Überfüllung die weiße Fahne hissen müssen.
Egal, ist ja Urlaub.

Zum Frühstück selbst ein kanadisches Frühstück hergestellt. Dazu gehört ja auch, diesen fetten Speck in einer Pfanne auszulassen. Ich machs kurz: Am Ende haben wir das komplette Beach Resort in Speckrauch gehüllt, und damit sogar den Morgennebel vom See vertrieben. Wir hingegen hätten nach dem Frühstück ganz gut einen Küstennebel im Glas gebrauchen können.
Ausflug zu den Deer Islands.
Das beste an den Deer Islands:
1. Die Seehunde, welche man von der Fähre aus sieht.
2. Das man wieder von der Insel runter kann.
Ich schiebs auf die Hummerverarbeitung dort. Scheiß Inselkarma, miese Vibes dort.


Abends stehen wir so am Ufer rum, und denken, warum sind denn da Kanonen, alle in eine Richtung aufgestellt. „Da, diesen Steinwurf entfernt, da liegt Maine, also das USA-Maine.“ sagt ein gegerbter Opi. „Einen Kanonenkugelwurf weit entfernt“ staunen wir, und denken an Stephen King und all diese Geschichten, fußläufig zu erreichen.
Morgen geht es wieder auf den Highway, Vorfreude macht sich mit uns in der Küche breit. Angst vor dem Schuhkarton lässt und den gnadenlos teuren Bio-Wein köpfen und in die Limogläser füllen.

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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
20°, Sonne
Die Nacht in einem Kinderbett verbracht. Es waren um die 45° im Raum, und wir wälzten uns schlaflos auf zehn Zentimetern hin und her.
Nur eine Mücke mehr im Raum, und wir hätten wegen Überfüllung die weiße Fahne hissen müssen.
Egal, ist ja Urlaub.

Zum Frühstück selbst ein kanadisches Frühstück hergestellt. Dazu gehört ja auch, diesen fetten Speck in einer Pfanne auszulassen. Ich machs kurz: Am Ende haben wir das komplette Beach Resort in Speckrauch gehüllt, und damit sogar den Morgennebel vom See vertrieben. Wir hingegen hätten nach dem Frühstück ganz gut einen Küstennebel im Glas gebrauchen können.
Ausflug zu den Deer Islands.
Das beste an den Deer Islands:
1. Die Seehunde, welche man von der Fähre aus sieht.
2. Das man wieder von der Insel runter kann.
Ich schiebs auf die Hummerverarbeitung dort. Scheiß Inselkarma, miese Vibes dort.


Abends stehen wir so am Ufer rum, und denken, warum sind denn da Kanonen, alle in eine Richtung aufgestellt. „Da, diesen Steinwurf entfernt, da liegt Maine, also das USA-Maine.“ sagt ein gegerbter Opi. „Einen Kanonenkugelwurf weit entfernt“ staunen wir, und denken an Stephen King und all diese Geschichten, fußläufig zu erreichen.
Morgen geht es wieder auf den Highway, Vorfreude macht sich mit uns in der Küche breit. Angst vor dem Schuhkarton lässt und den gnadenlos teuren Bio-Wein köpfen und in die Limogläser füllen.

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Bilder zum Tag hier, der Food-Report hier.
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