Mittwoch, 1. Februar 2012

Borderline.

Sonntag mit dem eventuellen Zukunftschef in seinem Sonntagsmustang einen Ausflug gemacht, den wir Samstag am frühen Abend geplant haben. Missionen galt es abzuleisten, vielleicht findet man was ausgestopftes für "den Laden".
Statt dessen überfuhren wir auf einem Parkplatz hin und her, hin und her Warnhütchen, das mit Publikum, weil so ein mattschwarzes Auto halt doch auffällt, sind dort 5 Pfund Totenköpfe drin verbaut und zwei haltlos lachende Menschen integriert.

Am Ende hielt uns auf der Wegfahrt ein mutiger junger Mann auf, dessen Freundin ihm noch Ärmelzupfend abhalten wollte, uns im Weg zu sein. Er lachte, er fuchtelte, wir hielten und dann verschwand der Fahrer nichtsahnend unter dem Auto, und ich kicherte schon in haltloser Voraussicht, und das Schlussbild war dann ein staunender Kerl in voller Rock'n'Roll-Montur mit Warnhütchen in der Hand. Mitgeschliffen und ungehört vom Auto weil dieses sehr laut. Auch wenn ihr keine Miene verzieht: Wir haben uns auf der Autobahn nass gemacht vor lachen - wie bräsig wir waren, dort, an einem Sonntag in grau. Kichern als Therapie, besser als Pizza.

Heute als Gegenleistung Breitseite von der aktuellen Firma. Sie suchen Leute, gurren sie, die Bock auf technische Lösungssuche haben. Und das mir, die vorgedachte und gut gedäute Lösungen liebt, statt genau diese zu erdenken, einzufordern und im besten Fall zu liefern.

Der Februar wird so was von Dingens.

das eigene ich kapern. | © Lu um 22:31h | keine meldung | meldung machen?